2013 steigen die Mieten

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Um zehn Prozent in den Ballungsgebieten, um 2 bis 3 Prozent für die laufenden Mietverträge.

 

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien/wohnkosten-2013-mieterbund-erwartet-mietsteigerungen-im-schnitt-von-zehn-prozent-12005864.html

Veröffentlicht in Deutschland

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Don Arnulfo 12/25/2012 15:48


nein, meine ich nicht damit, dass wenn die FAZ darüber schreibt die Haie die Mieten nicht erhöhen würden. Ich meine allerdings, dass die Presse dem Volk einimpft es ist SO und SO muss es sein...


Mit den Medien wird das Volk auf das "unabwendliche" eingestimmt...


Funktioniert mit Preiseerhöhungen, Kriegen, Religion etc. etc. pp


.ist ein Thema der Deutschen Michel Mentalität....steht ja so in der Presse.....


Wie sagte Lenin  über eine Revolution in Deutschland?.........wie war das doch gleich mit Bahnhof erstürmen und Bahnsteigkarte lösen...?

Sepp Aigner 12/25/2012 16:51



Verstanden Hab ich Sie schon, glaub ich, und ich bin auch einverstanden. Es geht immer darum, die Durchsetzung bestimmter Interessen als alternativen Sachzwang einzutrichtern. Aber gkleichzeitig
sind diese angeblichen Sachzwänge ja auch nicht willkürlich. Tatsächlich funktioniert der Kapitalismus nach der stupiden Maxime, dass aus Kapital mehr Kapital werden muss, andernfalls es in der
Konkurrenz der Kapitale untergeht. Ich habe hier http://kritische-massen.over-blog.de/article-marinaleda-ein-sozialistisches-dorf-in-andalusien-54671289.html kennengelernt,
dass Wohnen auch anders geht, selbst unter kapitalistischen Verhältnissen. Aber so etwas bleibt natürlich eine Ausnahme - oder wird, wie das einstige Genossenschaftswesen im Wohnungsbau in
Deutschland und Österreich z.B., von der normalen Kapitalverwertung auf die Dauer einverleibt. Es steht einfach die Frage, ob menschliche Bedürfnisse wie Wohnen in Warenform befriedigt werden -
mit der völilig zwangsläufigen Konsuquenz, dass jeder Vermieter rausholt, was er kann - oder ob es um dieses Bedürfnis "an sich geht"; - und in dem Fall steht der Privatbesitz an Wohnraum zu
Vermietungszwecken selbst logischerweise in Frage.



Don Arnulfo 12/25/2012 12:00


tja, wenn die Medien das breittragen, MUSS es ja wohl so sein, dass die Mieten steigen.


So bereitet man das Volk auf die Mieterhöhungen vor, es SOLL, es MUSS, es WIRD so sein.


Diese dreckige Masche verstehen nicht viele, und glauben an die Medien.


Man muss es nur solange wiederholen bis alle (wirklich alle?) das glauben.

Sepp Aigner 12/25/2012 14:16



Dass Medien so etwa psychologisch vorbereiten und begleiten stimmt schon. Trotzdem steigen die Mieten nicht deshalb, sondern weil die Vermieter die Preise erhöhen und der Markt das hergibt; -
d.h.: deswegen, weil über das menschliche Grundbedürfnis Wohnen Private verfügen, die dieses Grundbedürfnis als Ware an den meistbietenden verkaufen. Oder meinen Sie, die Mieten würden nicht
erhöht werden, wenn die FAZ nichts darüber schreiben würde ?