Moderne Medizin auf Haiti

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

In den drei haitianischen Staedten Nippes, Artbonite und Les Cayes werden kubanisch-venezolanische medizinische Zentren errichtet. Behandelt werden sollen Arme, die ansonsten keinen Zugang zu medizinischer Hilfe haben. Die Zentren werden ueber modernste Ausruestung verfuegen und unter anderem chirurgische Behandlungen und Intensiv-Therapien ermoeglichen.

Haiti gehoert zu den aermsten Laendern des Planeten. Um die 60 % der Bevoelkerung leben unterhalb der Armutsgrenze.

(nach: www.granma.cu, 21.5.2009)

Veröffentlicht in Kuba

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J
<br /> <br /> Da kann man nur hoffen, dass die Hilfe auch tatsächlich mal ankommt dort!<br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Bei latinapress (http://latina-press.com/20896-hilfe-fuer-haiti-kuba-hilft-mit-langem-atem/ ) steht z.B.:<br /> <br /> <br /> Die Medienberichterstattung über<br /> die medizinische Hilfe Kubas nach dem zerstörerischen Erdbeben auf Haiti im Januar dieses Jahres waren sehr spärlich. Die Internationale Presse behauptete wiederholt, die Dominikanische Republik<br /> habe als erste Nation Erste Hilfe geleistet, erwähnte allerdings in keinster Weise, dass Kuba bereits seit 1998 eine Ärztebrigade mit rund 400 Ärzten und medizinischem Personal auf Haiti,<br /> dem ärmsten Land in der westlichen Hemisphäre, im Einsatz hatte. Bereits Minuten nach dem Beben waren diese bereits im Einsatz.<br /> <br /> <br /> Bereits vor dem Beben hatte die kubanische Ärztebrigade in Haiti, das sich die Karibikinsel Hispaniola mit der Dominikanischen Republik teilt, eine funktionierende medizinische Infrastruktur<br /> aufgebaut. Deshalb retteten die Mediziner bereits Leben, als sich die Hilfe anderer Staaten noch im Stadium der Planung befand. In der schwer zerstörten Hauptstadt Port-au-Prince errichteten sie<br /> sofort ein Nothospital sowie ein weiteres Zelthospital in einem anderen schwer verwüsteten Stadtteil. Wenige Stunden nach Beurteilung des Ausmasses der Katastrophe flogen 60 Ärzte des<br /> Kontingents “Henry Reeves” mit Medikamenten, Operationsmaterial, Plasma und Lebensmitteln in das Erdbebengebiet und leisteten einen wertvollen Beitrag zur Erstversorgung der Schwerstverletzten.<br /> <br /> <br /> Ohne Zweifel wurde Haiti von internationaler Hilfe geradezu überschwemmt. Die Medien überschlugen sich mit Meldungen und wetteiferten dabei um die Höhe der Spendengelder. Totgeschwiegen wurde von<br /> der Medienhysterie, dass bereits in den ersten 72 Stunden nach dem Erdbeben kubanische Ärzte/innen die wichtigste medizinische Hilfe im Land leisteten. In den ersten 24 Stunden nahmen sie bereits<br /> mehr als 1.000 chirurgische Noteingriffe vor, wandelten ihre Wohnungen in Kliniken um und unterhielten damit die einzigen medizinischen Zentren überhaupt. Auch wenn die Aktionen für Haiti<br /> immer mehr einer Propagandakampagne für die Spendenfreudigkeit der reichsten Länder gleichen, werden Kubas Ärzte noch in Haiti arbeiten, wenn Haiti längst wieder aus den internationalen<br /> Schlagzeilen verschwunden ist.<br /> <br /> <br /> Wenn Sie Kuba bei seiner Hilfe für Hait helfen wollen, spenden Sie bitte unter dem Stichwort<br /> “Ärztebrigade in Haiti” :<br /> <br /> <br /> Spendenkonto bei der Postbank Köln<br /> Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba<br /> Konto 307 984 507, BLZ 370 100 50<br /> <br /> <br /> Abzugsfähige Spendenquittungen sind über die Geschäftsstelle erhältlich:<br /> Maybachstr. 159, 50670 Köln<br /> Tel. 0221-2405120, Fax 0221-6060080.<br /> <br /> <br /> Dafuer haben die USA, wenn ich die Zahl recht erinnere, um die zehntausend Soldaten geschickt und das Erdbeben dazu genutzt, Haiti praktisch zu besetzen. Ich erinnnere mich an einen<br /> Bibelspruch: "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen" ...<br /> <br /> <br /> <br />