50 Jahre Schweinebucht: Den Schweinen bleibt nur Guantanamo

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Am 17. dieses Monats jährt sich die "Invasion in der Schweinebucht" zum 50. Mal. Wie heute in Libyen der "Aufstand gegen den Diktator" mit Phrasen über Frieden, Freiheit und Menschenrechte getarnt wird, ging es auch damals - für die, die der westlichen Propaganda glaubten - um die Beseitigung eines "dikatorischen Regimes", das zwei Jahre vorher den bis ins Mark korrupten und den USA ergebenen Machthaber Batista verjagt hatte - die revolutionäre Regierung unter Fidel Castro. In Wirklichkeit handelte es sich um ein reines CIA-Unternehmen. In einer nachträglichen selbstkritischen Einschätzung wird das offen zugegeben: http://www.kssursee.ch/schuelerweb/kalter-krieg/kk/schweinebucht.htm . Das Unternehmen wurde bekanntlich zum Fiasko. Ein kleines, armes Volk liess sich nicht vom mächtigsten Staat der Welt unterkriegen.

 

Es ging, auf Seiten der verhinderten Invasoren, weder um Freiheit noch Menschenrechte, sondern um die die "Gefahr" eines von den USA unabhängigen Kuba - und um Zuckerrohr und andere süsse Sachen: http://www.ask1.org/kriegsakt-49.html ; http://martin.burkert.de/kubakrise/schweinebucht.php .

 

Für Samstag dieser Woche ist in Havanna eine grosse Demo angesagt, mit der des 50. Jahrestags des Sieges über die Agenten-Armee des Imperiums gedacht wird. Es ist gut, wenn die Kubaner diesen Jahrestag nicht vergessen. Denn die Gelüste der USA haben sich in diesen fünfzig Jahren nicht geändert.

 

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"Töten und zerstören"

http://www.kominform.at/article.php/201104151850059

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht in Kuba

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