Afrika im Visier

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Afrika ist der politisch schwächste Kontinent auf dem Globus. Gleichzeitig verfügt es über reiche Bodenschätze ,grosse Mengen Süsswasser und fruchtbare landwirtschaftlich nutzbare Böden. Das ist eine fatale Kombination. Die Unterwerfung Libyens und das Auseinanderreissen des Sudan sind Vorboten. Die imperialistischen Mächte wollen den gesamten Kontinent aufmischen und unter noch engere politische und militärische Kontrolle nehmen. Zu diesem Zweck werden Bürgerkriege in Gang gebracht und geschürt, wird korrumpiert und direkt militärisch interveniert, werden Not und Elend für "humanitäre Interventionen" benutzt, Staaten zerrissen und neue Grenzen gezogen. Das ist es, was Afrika bevorsteht, wenn und soweit es nach den imperialistischen Absichten geht. Die Zurückdrängung Chinas und die Austragung von Stellvertreterkriegen untereinander auf dem Rücken der afrikansichen Völker sind Teil der zu erwartenden Destabiisierung des Kontinents.

 

Militärisch haben sich die USA dafür ein spezielles Oberkommando Afrika mit Sitz in Stuttgart geschaffen. Aber auch Frankreich und Grossbritannien, Deutschland, Spanien und Italien nutzen ihre Kolonialerfahrung. Die USA, Frankreich und Grossbritannien haben beständig in irgendwelchen Winkeln Afrikas Spezialmilitär im Einsatz. Die deutsche Bundeswehr wird gerade fit gemacht, um auf eigene deutsche Faust auch militärisch mitmischen zu können. Dabei laufen die Interessen der verschiedenen imperialistischen Staaten nirgendwo so durch- und gegeneinander wie in Afrika.

 

Zum US-Oberkommando AFRICOM stehen hier nützliche Informationen:

 

http://thinktankjunk.com/2012/07/10/u-s-africom-kolonisierung-afrikas-2-0/

 

Einen sehr guten Übersichtsartikel gibt es hier:

 

http://www.hintergrund.de/201207062143/politik/welt/kampf-um-afrikas-schaetze.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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