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Ai Weiwei und die Kunst ... Geld zu machen.

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Der berühmte chinesische Künstler Ai Weiwei ist wegen Verdachts auf Steuerhinterziehung eingebuchtet worden. Nach zweieinhalb Monaten Untersuchungshaft und einem Geständnis ist er inzwischen wieder auf freiem Fuss, wird aber zahlen müssen. Der Herr hat angekündigt, in Berlin ein Atelier aufzumachen. Das dürfte, neben der Steuerhinterziehung, eine seiner schlechteren Geschäftsideen sein. Eine Verhaftung in Berlin wäre längst nicht so medienträchtig wie in Peking, kein US-Präsident würde sich wegen Unterdrückung der Freiheit der Kunst bei der deutschen Regierung beschweren, und der Marktpreis seiner genialen Werke würde ins Bodenlose fallen. - Was, schliesslich, soll man mit einem Dissidenten sozusagen im Ruhestand anfangen, der für die Anprangerung chinesischer Menschenrechtverletzungen gar nichts mehr hergibt ? Seine Freunde im Westen werden ihm sicher von seinen Berliner Plänen abraten. Der Stinkefinger vor dem Brandenburger Tor wäre doch keinen Silberling wert.

 

Auf einem meiner Lieblingsblogs habe ich den Eintrag zu Ai Weiwei gefunden, der hier gespiegelt ist:

 

Ai Weiwei und die Kunst

Was ist eigentlich Kunst? Darueber kann man natuerlich sehr unterschiedlicher Ansicht sein und auch trefflich streiten. Vor allem darueber, was Kunst darf und was nicht. Aber darf Kunst auch beleidigend sein? Im Falle des von den westlichen Medien so hochgeputschten Chinesen Ai Weiwei weigere ich mich allerdings, von Kunst zu sprechen. Die Bildersuche von Google bringt viele interessante Ergebnisse seiner "kuenstlerischen" Werke. Einige habe ich hier verlinkt. Was versucht er damit zu erreichen, wenn er sich mit einem "Fuck" vor ein Nationalheiligtum stellt? Ausser einer Verhaftung zwecks medialer Aufmerksamkeit? Als "Systemkritik" kann man das wohl kaum bezeichnen.

Fuer mich muss Kunst einen Anspruch haben. Und sie ist meiner Meinung nach zumindest an die grundlegendsten Werte der Moral gebunden. Kunst kommt urspruenglich von koennen. Zwar steht heutzutage weniger das handwerkliche Koennen als vielmehr die Idee im Vordergrund. Doch viel Genialitaet kann ich bei den Bildern nicht entdecken. Natuerlich sind das nicht die einzigen "Werke" von Ai Weiwei. Aber mein bleibender Eindruck von ihm ist: Er ist vor allem ein Provokateur. Natuerlich kann und darf Kunst provozieren. Sie sollte es sogar tun. Doch nicht alles, was provoziert, ist auch Kunst.

Ai WeiWei ist vor allem Geschaeftsmann. Hervorgetan hat er sich durch seine provokanten politischen und kulturellen Statements und Arbeiten, mit denen er den nach kritischen Klischees lechzenden westlichen Markt gut bedienen konnte. Dieser baute ihn dann auch sukzessive weiter auf. In China selbst spielt seine "Kunst" im Vergleich zum Westen kaum eine Rolle. Dabei erschreckt mich einmal mehr die gnadenlose Dummheit und Einfaeltigkeit in westlichen Gefilden, mit denen man solche Menschen aufbaut und unterstuetzt. Ai Weiwei hat das Denken des westlichen Systems gut erkannt und verstanden, wie man dieses ausnutzt. Was er tatsaechlich denkt, spielt doch gar keine Rolle. Hauptsache, er spielt die seine.

Woher kommen die finanziellen Mittel, um seine Perfomances zu bezahlen? Viele seiner Arbeiten lassen sich auf Grund ihrer Art gar nicht verkaufen. Kunst zu erschaffen, die man nicht verkaufen kann und trotzdem gut leben, ist eigentlich eine Kunst fuer sich. Zur Dokumenta in Kassel wurden fuer seine Performance allein 1.000 chinesische Arbeiter eingeflogen. Allein das muss einige Millionen gekostet haben. Verkaufen kann man so eine Performance aber gar nicht. Oder die Performance mit der antiken Vase. Wie kommt er an eine solch unschaetzbar wertvolle Antiquitaet? Dann eroeffnet er ein Studio in Berlin. Wer kommt dafuer auf? Das erinnert mich an den Dalai Lama, der mit seinem ganzen Tross durch die Welt zieht und wo man sich fragt, wer eigentlich den ganzen Zirkus bezahlt. Oder denken wir an das schwere Erdbeben in Sichuan im Mai 2008. Viele chinesische Kuenstler und Schauspieler haben damals Millionenbetraege gespendet. Wo war Ai Weiwei? Er hat lediglich fuer sich selbst Kapital daraus geschlagen.

Ob seine Verhaftung letztlich gerechtfertigt war, kann ich nicht einschaetzen. Bei den Millionenbetraegen, mit denen er operiert, ist aber ein Verdacht auf Steuervergehen natuerlich nie ganz auszuschliessen. Aber vielleicht bringt diese Aktion ja China wieder einen neuen "Friedensnobelpreistraeger".

Viele Gruesse
Cathrin

 

 

Veröffentlicht in Westliche Werte Boerse

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G


Genau betrachtet muessten die Kuenstler das Geld, das sie vereinnahmen bis auf den Anteil  fuer ihr Lebensnotwendigstes an die Armen und Hungernden dieser Welt abfuehren, denn diesen
haben sie es ja letzendlich gestohlen bzw. ueber hinterhaeltige Umwege geraubt, denn das Geld, das sie erhalten spiegelt in der Hauptsache lebensnotwendige Werte, fuer die sie selber aber nichts
Lebensnotwendiges produzieren also nichts Lebensnotwendiges leisten.


Ein Lied mag schoen sein und Freude produzieren, aber satt und gekleidet wird niemand davon; und wer an Hunger leidet oder friert, der kann sich auch am schoensten Lied nicht erfreuen,
den interessiert auch das schoenste Bildnis und das beste Theaterstueck nicht, denn alles, was er da so geboten kriegt sind doch nur die Erzeuger und Erzeugnisse seines Leidens, ganz gleich ob es
der hochdotierte Fussballspieler, das Supermodel, der Popstar, der Theater- oder Filmemacher usw. ist.
Sie alle sind nur die Endglieder an einer Ausbeutungskette, die Elend um Elend, Hunger und Krieg und Leid um Leid auf dieser Erde erzeugen. Das ist ihr wikliches Kunstwerk, das sie
wirklich hervorbringen, erschaffen, verursachen, der Ruin der Welt, der Erde und Leid um Leid um Leid.



OHNE WAHRHEIT IST MAN DER UNABAENDERLICHE VERLIERER.
Gustav Staedtler



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G


Kunst und Kultur
ist das Menschenrecht,
unnoetiges Leid zu erzeugen.
»:«
Kunst, das ist die Kunst teure Unwerte zu erzeugen,
reale Werte  fuer Unwerte zu vernichten und also auf einem hinterhaeltigen Weg das Volk auszubeuten, zu versklaven und zu verarmen; und so sind alle diese Kuenstler den Sonnenkoenigen
vergleichbare
Kapitalverpulverer                                                                       
, -verschwender und -vernichter und also genau betrachtet NICHTSNUTZIGE LUXUSPARASITEN.


Die Endzeitkunst besteht darin,die ganze Welt zu ruinieren.
Endzeitkunst besteht darin, Kapital zu vernichten.
Endzeitkunst besteht darin, teure Unwerte zu erschaffen, Werte zu zerstoeren, Voelker auszubeuten und zu versklaven.



OHNE WAHRHEIT IST MAN DER UNABAENDERLICHE VERLIERER.
Gustav Staedtler



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G


 


Ai WeiWei,


das ist die Kunst ein vom Westen versorgtes dekadentes Wohlstandsschwein zu sein.



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