Billiges Wortspiel: Gauck - Gauckler

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Ja, "Gauck - Gauckler", das ist ein billiges Wortspiel. Billig ? Also passt es. Es geht um Gauck. Zwanzig Jahre nach dem Pogrom in Rostock hat er also ein Rede gehalten in Rostock. Darüber schreibt die FAZ:

 

"Die Ereignisse von Lichtenhagen seien ein „Brandmal“ und ein „negatives Lehrbeispiel“. Das gelte nicht nur für das Versagen der Bürgergesellschaft, sondern auch für das Versagen des Staates damals.

 

Das wird er schon gesagt haben, der FAZ kann man glauben. Nun erinnert aber bei indymedia jemand an eine peinliche Tatsache:

 

"Gauck war Anfang der 90er Jahre Pfarrer in Rostock. Obwohl der studierte Theologe als Redner – unabhängig von seinen Inhalten – nicht zu unterschätzen ist, kam von dem Evangelisten kein Wort in jenen Augusttagen, als das Sonnenblumenhaus brannte und über einhundert Menschen um ihr Leben fürchten mussten. Er zog es vor, nichts zu sagen. Nirgends ließ er sich blicken und wie so viele neue und alte Bundesdeutsche ließ er die Geschehnisse gleichgültig an sich vorüberziehen." (link )

 

Wo war er also zwanzig Jahre vor dieser seiner Gedenkrede ? Hatte er Heuschnupfen, wegen rotem Pollenflug ? Musste er dringend an einer grossen Rede über die Freiheit schreiben ? Hat er gerade seine StaSi-Akten ges..., gesichtet ?

 

"Gauck sagte, dafür gebe es keine Entschuldigung." Aber eine Schlussfolgerung gibt es: Gauck, Gauckler, billig.

 

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(Dank an http://opablog.net/ für den indymedia-Link)

Veröffentlicht in Deutschland

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almabu 08/27/2012 09:08


Unser Bundespastor ist halt hauptsächlich ein Heroe des Mundes, da konnte man echtes Engagement weder früher in der DDR noch vor zwanzig Jahren "in seiner Stadt" erwarten.

Heute jedoch, in einer zusehends nationalkonservativer werdenden Oberschicht, passt er dazu wie die Faust auf's Auge!

kucaf 08/26/2012 22:08


 


Interessante Hinweise, hier eine Ergänzung, … was für ein Baum wollte der Bundespräsident pflanzen?