Saturday, 21. july 2012
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/2012 16:39
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So., 22.7., 13.00 Uhr, Mauerpark
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Mo., 23.7., 18.00 Uhr, Alexanderplatz
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update:
Auch in München findet eine Kundgebung statt:
Gegen das Vorgehen der griechischen Polizei gegen die streikenden Stahlarbeiter wird am
Montag, den 23.7., um 11 Uhr
ein Protest vor dem griechischen Konsulat in der Möhlstraße 22 stattfinden
(U 4 Max-Weber-Platz, Bus 100 Friedensengel oder Straßenbahn 16 bis Holbeinstr).
Wer es ermöglichen kann, sollte kommen!
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265 Tage Streik: Solidarität mit den Stahlarbeitern von »Elliniki Chalyvouirgia«!
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Seit dem 31. Oktober 2011
streiken die Arbeiter des Stahlwerks »Elliniki Chalyvouirgia«, des größten Stahlunternehmens in Griechenland. Arbeit unter unmenschlichen Bedingungen mit Temperaturen über 110° C,
Verbrennungen, Ohnmacht, tödliche Arbeitsunfälle wegen des schlechten Arbeitsschutzes und der schlecht gewarteten Ausrüstung sind der Preis für den Profit des Unternehmens, das mehr als
30 Prozent des heimischen Stahlmarktes kontrolliert und durch steigende subventionierte Exporte seine Position ausbaut.
Doch das Unternehmen versucht unter dem Vorwand der Wirtschaftskrise noch schlimmere Arbeitsbedingungen auf die Arbeiter zu verhängen: Kurzarbeit und
Lohnkürzungen. 180 Kündigungen sind ausgesprochen worden. Darauf antworteten die Werksarbeiter in Aspropyrgos bei Athen mit dem Ausstand.
Seit dem ersten Streiktag unterstützt eine massive Solidaritätsbewegung den Kampf der Streikenden, die von der klassenbewussten Gewerkschaftsfront PAME
initiiert wurde. Gewerkschaftsorganisationen, Studenten- und Schülervereine, Bewegungen der kleinen Landwirte und Selbstständigen u.v.a. drücken ihre materielle und moralische Solidarität
aus. Auch international kommt es zu tatkräftigen Solidaritätsaktionen, wie z.B. Veranstaltungen, Kundgebungen, Spendensammlungen.
Der Streik der Stahlarbeiter macht den Industriellen, den Monopolverbänden und ihrem politischen Personal Angst. Angst vor dem organisierten Kampf, der
Klassenauseinandersetzung und der -solidarität, Angst vor der Organisierung in den Betrieben und an den Arbeitsplätzen. Deswegen bekämpfen sie diesen Arbeitskampf mit allen Mitteln:
Erpressungen, Provokationen, bis hin zu dem Erwirken eines Gerichtsurteils, durch das der Streik als illegal bezeichnet wurde und den Weg zu dem Angriff der Polizeisonderkräfte mit
Tränengas und Schlagstöcken am Freitag (20.7.2012) eröffnete.
Die Koalitionsregierung von Liberalen, Sozialdemokraten und der Partei »Demokratische Linke« tragen die Hauptverantwortung für die Erstürmung des Stahlwerks
durch die Polizei. Es bestätigt sich zum wiederholten Mal, dass die Kapitalisten und ihre Regierungen vereint mit dem Staatsapparat gegen die Arbeiter, gegen alle um ihr nacktes Überleben
kämpfenden Volksschichten vorgehen. Der Schlag, der in den frühen Morgenstunden nach Gangsterart ausgeführt wurde, zielte nicht nur auf die kämpfenden Stahlarbeiter, die seit neun Monaten
für ihre Grundrechte streiken. Es ist ein Angriff auf die gesamte Arbeiterklasse, um sie zu zwingen, die barbarische volksfeindliche Politik zu erdulden.
Die Kommunistische Partei Griechenlands ruft zur Stärkung der Solidarität mit dem Kampf der Stahlarbeiter auf. Der Terror gegen unser Volk darf nicht
durchgehen!
Solidaritätsaktionen der KKE in Berlin:
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So., 22.7., 13.00 Uhr, Mauerpark
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Mo., 23.7., 18.00 Uhr, Alexanderplatz
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Quelle: http://www.redglobe.de/europa/griechenland/5368-265-tage-streik-solidaritaet-mit-den-stahlarbeitern-von-relliniki-chalyvouirgial
von Sepp Aigner
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veröffentlicht in: Deutschland
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