Chavez will eine neue Internationale

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner



Der venezolanische Praesident hat am Randes des Kongresses seiner Partei, PSUV, die Gruendung einer neuen sozialistischen Internationale befuerwortet. Auf dem PSUV-Parteitag sind um die sechzig Delegationen aus dem Ausland zu Gast. Ein Teil von ihnen stimmte dem Vorschlag zu, andere sagten, sie muessten ihn innerhalb ihrer Organisationen diskutieren.

Die venezolanische KP meldet deutliche Vorbehalte an. Unter den Gaesten in Caracas sind auch solche Parteien, die gar keine sozialistische Gesellschaft wollen, wie z.B. die mexikanische PRI, die argentinische Justizialistische Partei (eine Partei in der Tradition Perons, Kirchner-Fernandez) oder die Liberale Partei von Honduras (Zelaya).

Naeheres:
http://www.redglobe.de/amerika/venezuela/3425-chavez-will-rfuenfte-internationale-gruenden

Zur gleichen Zeit findet auf der anderen Seite des Globus, in Indien, ein anderes linkes internationales Treffen statt, das der kommunistischen und Arbeiter-Parteien. Es ist das 11. dieser Art. Das 10. war von der griechischen KKE ausgerichtet worden. Zu diesem 11. hatten die KP Indiens und die KP Indiens/Marxisten gemeinsam eingeladen. Auch hier geht es um die Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit. (
http://11imcwp.in/ ; englischer Text)


Bis zu einer wirklichen neuen Internationale, die alle Linkskraefte mit revolutionaerem Anspruch zusammenfassen kann, ist offensichtlich noch ein ziemlich weiter Weg.


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