Chile: Kommunistische Mehrheit im Gewerkschaftsbund

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Zum ersten Mal seit vierzig Jahren wird ein chilenischer Gewerkschafts-Dachverband wieder von Kommunisten geführt. Das ist ein Zeichen für den wachsenden Einfluss der KP, die auch bei den Protesten der Studenten und der Jugend eine wichtige Rolle spielt. Nach dem Putsch gegen die Regierung der Unidad Popular und der Errichtung einer faschistischen Ordnung hat Pinochet ein Programm der physischen Ausrottung der Kommunisten verfolgt. Seit seinem Abgang ist eine Verfassung in Kraft, die er noch wesentlich beeinflusst hat und die verhindern sollte, dass die Linke jemals wieder stärker wird. Die KP hat unter grossen Verlusten die Diktatur überlebt, und die undemokratische Verfassung konnte ihren Wiederaufstieg nicht verhindern. Die Arbeiter- und Volksbewegung braucht ein politisches Macht- und Führungszentrum, wenn sie den Kampf gegen die Herrschaft des Kapitals erfolgreich führen will. Die chilenische KP ist dabei, wieder dazu zu werden. In der kommunistischen Partei sammeln sich die aktivsten und politisch klarsten Oppositionellen.

 

Hier ein Bericht von amerika21 http://amerika21.de/ über die Wahlen im Gewerkschaftsverband CUT:

 

http://www.kominform.at/article.php/20120827110947202

Veröffentlicht in Lateinamerika

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