Wednesday, 28. december 2011 3 28 /12 /Dez. /2011 07:37

Auf dem Höhepunkt des Immobilienbooms 2008 gab es 87 900 Immobilienunternehmen. 2010 waren es noch 66 300. Bis 2015 könnte sich die Zahl auf 45 000 verkleinern.

 

Am Sonntag haben der chinesische Verband für Immobilienunternehmen und die Consulting-Firma "boraid" in Beijing gemeinsam ein Blaubuch über chinesische Immobilienfirmen veröffentlicht.

 

 

 

 

Dem Blaubuch zufolge gab es bis Ende 2010 landesweit insgesamt 66.300 Immobilienunternehmen. Im Jahr 2008 und 2009 war die Zahl jeweils 87.900 und 80.400, was eine deutlich sinkende Tendenz zeigt. Das heißt, die Immobilienentwickler stehen seit dem Ausbruch der Finanzkrise vor drei Jahren vor einer immer härteren Konkurrenz und viele Unternehmen sind bereits verschwunden.

Wenn die Regierung die Abkühlungsmaßnahmen auf dem Immobilienmarkt fortsetzen würde, könnten weitere 30 Prozent der Immobilienunternehmen bis zum Jahr 2015 bankrott gehen oder übernommen werden. Dann würden nur 45.000 Immobilienfirmen überleben, weniger noch als 2004, prognostiziert das Blaubuch.

Zhu Zhongyi ist der Vize-Leiter des chinesischen Verbandes für Immobilienunternehmen. Seiner Meinung nach werde sich der chinesische Immobilienmarkt wegen der riesigen Nachfrage und der zunehmenden Urbanisierung bald wieder stabilisieren.

Quelle: german.china.org.cn

von Sepp Aigner - veröffentlicht in: China - Community: Kritische Massen
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