China zum Raketenstart in Nordkorea

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Der VR China scheint in allererster Linie daran gelegen zu sein, dass es in der Konfrontation zwischen Nord- und Südkorea nicht zu einer Eigendynamik kommt, die unkontrollierbar wird. China braucht für seine weitere Entwicklung vor allem Frieden.

 

Hier ein Text aus german.china.org, der die "offizielle" Haltung widergeben dürfte: 

 

http://german.china.org.cn/international/2012-12/13/content_27405825.htm

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Sebastian 12/20/2012 19:40


Allen diplomatischen Winkelzügen zum Trotz - und China hat sich ja selbst Embargos gegen die KDVR angeschlossen: Meiner Meinung ist nach wie vor von einem strategischen Bündnis zwischen Nordkorea
und der VR China auszugehen. Beide brauchen einander: Als Handelspartner, der weit unter Weltmarktpreis liefert - und als Puffer mit 3 Millionen Menschen unter Waffen an einer neuralgischen
Grenze, an der sonst Japan und US-Truppen stünden...


Seit China (ich glaube, es war 2009) einem Embargo der UN gegen Nordkorea zugestimmt hat, verdoppelte sich das über die gemeinsame Grenze transportierte Handelsvolumen beider Länder. Anthony Eden
meinte mal: "Diplomatie ist die Fähigkeit, auf so taktvolle Weise nein zu sagen, dass alle Welt glaubt, man hätte ja gesagt". Umgekehrt gilt das natürlich auch.

Sepp Aigner 12/20/2012 20:19



Sehe ich auch so. In defensiver Hinsicht ist die DVRK für China sehr wichtig (wie auch für Russland), weil die Alternative ist, den strategischen Gegner unmittelbar an der eigenen Grenze zu
haben.