Chinas armer wilder Westen wird erschlossen

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

In der VR China haben die kapitalistischen Wirtschaftssektoren eine dienende Funktion. Sie sollen helfen, so rasch wie möglich die materielle Basis für  umfassend sozialistische Verhältnisse zu schaffen. Dazu gehört auch die allmähliche Beseitigung der Unterschiede zwischen Stadt und Land und zwischen den verschiedenen Regionen. Jetzt geht es verstärkt an die Erschliessung der Westgebiete. Privatkapital ist auch dabei willkommen, auch ausländisches. Allerdings wird nicht mehr alles genommen, was angeboten wird. Die eigene Wirtschaftskraft hat sich so weit erhöht, dass man nicht mehr auf jedes Ramsch-Investment angewiesen ist, wie das nochbei der Entwicklung der Küstenregionen der Fall war.

 

Die proportionale Entwicklung des ganzen Landes ist fester Bestandteil der chinesischen Fünfjahrpläne und der Perspektivplanung. Binnen kurzer Zeit, vielleicht zwei Jahrzehnten, wird das chinesische Binnenland ähnlich entwickelt sein wie die Küstenregionen, vorausgesetzt, dass die imperialistishenMächte Chinanicht in einen Krieg verwickeln können. Was relativ hoch entwickelte kapitalistische Staaten wie Italien mit dem Mezzogiorno oder Spanien mit Andalusien und Extremadura oder auch Deutschland mit dem annektierten DDR-Gebiet nicht schaffen - die Angleichung der Lebensbedingungen an die wohlhabenderen Regionen - wird China schaffen, weil es den in der regierenden kommunistischen Partei verkörperten politischen Willen dazu und eine staatliche Planung gibt. 

 

Hier ein Artikel zum Thema bei german.china.org:

 

http://german.china.org.cn/business/txt/2012-09/27/content_26652937.htm

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