Der blutige Preis der blutigen Freiheit

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Vor einem halben Jahr war Libyen noch ein Land, in dem sein Bürger in Frieden und bei relativ hohem Lebensstandard leben konnten - dem höchsten in Afrika.Es war ein Land ohne Slums und Bettler, mit freien Bildungsmöglichkeiten und einem kostenlosen Gesundheitssystem für alle.

 

Dann begann die "Befreiung" - von all dem. Jetzt ist Libyen ein zerbombtes Land, zehntausende Menschen sind umgekommen, eine mehrfache Anzahl verletzt, zwei Millionen (von weniger als sieben) über die Grenzen geflohen. Tripolis ist ohne Wasser und Strom. Viel von dem, was in Jahrzehnten aufgebaut wurde, haben die NATO und ihre Bluthunde, die Rebellen genannt werden, innerhalb eines halben Jahres zerstört.

 

Das ist die Sorte Freiheit, die der Imperialismus den Völkern zu bieten hat - Elend und Not, Mord und Totschlag, Chaos und Niedergang.

 

Die Mainstream-Medien sind eine der wichtigsten Fronttruppen. Für sie gibt es keinen Zynismus, vor dem sie zurückschrecken würden, keine Lüge, die zu niederträchtig wäre, kein Verschweigen, das zu sklavisch wäre, keine Schande, die ihnen zu gross wäre. Sie sind der Teil der Mordmaschinerie, der die Denkfähigkeit und letzten Reste von Moral und menschlichem Anstand in den Köpfen der Bürger der imperialistischen Staaten zerstört. Die geistige Verwüstung und moralische Verwahrlosung, die Fanatisierung bis zur Idiotie und die schändliche Untertänigkeit gegenüber den "westlichen Werten" so vieler Menschen ist ihr Werk. Der SPIEGEL besieht sein Werk in diesem Artikel, der ein Musterbeispiel für die Niedertracht einer Journaille ist, die den Frontberichterstattern des weiland Völkischen Beobachters in nichts nachsteht, sondern diese eher noch übertrifft: 

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,782826,00.html

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