Der Demokrat Barroso fuerchtet sich vor dem Faschismus. Oder droht er mit Faschismus ?

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Gestern ging eine Aeusserung des Herrn Barroso durch die Medien, nach der in wirtschaftlich kollabierenden EU-Staaten nicht auszuschliessen ist, dass Putschisten die gute Ordnung wiederherstellen, wenn sich die Leute nicht alles gefallen lassen.

 

Harald Neuber schreibt darueber in Telepolis:

 

http://www.heise.de/tp/blogs/8/147988

 

Herr Barroso hat uebrigens einschlaegige Erfahrung darin, anruechig revolutionaere Bestrebungen des Poebels wirksam zu bekaempfen. Am Anfang seiner Karriere hat er in einer pseudolinken Gruppe, deren vermutlich gutbezahlte Mitglieder vor lauter rrrevolutionaer kaum laufen konnten, gedient und mit superrrrevolutionaeren Spruechen die Aufmuepfigen waehrend der portugiesischen Nelken-Revolution davon abzuhalten versucht, Revolutionaeres zu unternehmen. Die Operation ist auch recht gut gelungen, und die Superrrrevolutionaere vom Schlage Barrosos haben sich dabei verdient gemacht. Und wenn man sich verdient macht, wird man  und verdient man was.

 

Und wenn wieder harte Zeiten kommen, erinnert man sich an das, was man in jungen Jahren gelernt hat, zum Beispiel linken Bewegungen den Hals abdrehen, sei  es mittels Superrrrevolution oder Putsch oder beidem. Im gesetzteren Alter liegt das Putschen allerdings naeher.

 

Aber das Tricksen und Taeuschen hat man im Blut, gelernt ist gelernt. - Die Drohung mit Putsch in die Sorge um die gutdemokratischen Verhaeltnisse zu kleiden: ganz Barroso. Der Herr bleibt sich ein Leben lang treu. Sich oder wem auch immer.

Veröffentlicht in EU

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