Der deutsche Bundespräsident Gauck relativiert den Holocaust

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Als Gauck bei seinem Staatsbesuch in Israel das Archiv von Yad Yaschem besuchte, in dem Dokumente der Opfer der industriellen Massenvernichtung durch die Nazis aufbewahrt werden - fielen ihm die "Stasi"-Unterlagen ein. Sechs Millionen ermordeter Juden - und Gauck fallen die "Stasi"-Archive ein. Ist der Mann nicht ganz richtig im Kopf ? Oder ist er ein gewissenloser Zyniker ?

 

Noch eine Frage liegt nahe: Wo bleibt der Aufschrei derer, die  berechtigterweise  jede Relativierung des Holocaust als Schändung des Gedenkens an die Holocaust-Opfer brandmarken ? FAZ, Süddeutsche, Frankfurter Rundschau, taz, Die Welt, Der Spiegel, Zentralrat der Juden in Deutschland, Kanzlerin Merkel ... wo bleibt er denn, Euer Aufschrei ?

 

Gauck hat  im Wahn seines hirnzerfressenden Antikommunismus genau das getan: Er hat den Holocaust relativiert. Er hat das Andenken an die Opfer des Holocaust geschändet.

 

FAZ, Süddeutsche, Frankfurter Rundschau, taz, Die Welt, Der Spiegel,Zentralrat der Juden in Deutschland, Kanzlerin Merkel ... Ihr schweigt ? Warum schweigt Ihr ?

 

Ein Blogeintrag von kranichos zu dieser Gauckschen Schandtat:

 

Gefährliche Blähungen des ehemaligen obersten Unterlagenbehördenverwalters

Als angekündigt wurde, daß Gauck in Jerusalem nicht nur Yad Yaschem, sondern auch das Archiv von Yad Yaschem besuchen würde, habe ich das zwar registriert aber noch nichts Böses gedacht.

Jetzt entblödete sich der Mensch nicht, dort dieses Statement abzugeben: “Das ist für mich natürlich aus mehreren Gründen besonders interessant. Ich weiß, was Archive wert sind, obwohl ich kein Historiker bin”, sagte Gauck. “Denn es gab ja mal eine Zeit unmittelbar nach der Befreiung der Deutschen Demokratischen Republik durch die eigenen Bürger, da haben wir entschlossen, die Archive der Staatssicherheit in unsere Hand zu nehmen.”

Ein wahrlich gußeisernes Gemüt, das die Leichenberge der deutschen Faschisten mit den Aktenbergen der Stasi vergleicht.

Interessant hierbei das beredte Schweigen all der proisraelischen Scharfrichter, die sonst zu jeder Relativierung des Holocaust ihren schrillen Protest erheben.

Gauck könnte man als begnadeten Archiv-Politiker bezeichnen, wäre da nicht eine bemerkenswerte Leerstelle in seiner Biografie: Die Verurteilung seines Vaters, des Altfaschisten, zu vielen Jahren Zwangsarbeit durch ein sowjetisches Gericht, erklärt uns Gauck heute so, wie es ihm, dem 11-Jährigen, damals vermutlich seine Mutter, die Altfaschistin, erklärt hat: Er war eben dagegen und hatte westliche Reiseprospekte bei sich.

Hat unser “Ich weiß, was Archive wert sind”-Präsident einen Weg gesucht, den Prozeß gegen seinen Vater von unabhängigen Historikern und Juristen prüfen zu lassen? Hat er sich irgendwie darum bemüht? Oder hat er darauf verzichtet? Weil er weiß, daß die Sowjet-Kommunisten sowieso nur Terrorurteile gefällt haben? Oder weil er fürchtet, daß sein verehrter Herr Vater ein Kriegsverbrecher gewesen sein könnte?

 

Quelle: http://opablog.net/2012/05/30/gefahrliche-blahungen-des-ehemaligen-obersten-unterlagenbehordenverwalters/

 

 

Veröffentlicht in Gegen Rechts

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A
<br /> Hallo Sepp,<br /> <br /> <br /> wie fast immer nimmst Du Dich des Themas seriös an. Tendenziell ähnliches findest Du hier:<br /> http://almabu.wordpress.com/2012/05/31/erst-merkel-jetzt-wulff-gauck-korrigiert-die-jungste-deutsche-geschichte/<br />
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S
<br /> <br /> Danke, hab ich gelesen.<br /> <br /> <br /> <br />