Artikel teilen! Die Griechen haben gewählt: Der "Lager-Wahlkampf" hat zur Konzentration der Stimmen auf ND und SYRIZA geführt. Rechnerisch können ND und Pasok ...
Der "Lager-Wahlkampf" hat zur Konzentration der Stimmen auf ND und SYRIZA geführt. Rechnerisch können ND und Pasok jetzt eine Regierung bilden. Pasok scheint vorerst aber ein Manöver in Richtung SYRIZA zu beabsichtigen. SYRIZA soll "ins Boot gezogen" werden, Pasok spekuliert offenbar darauf, dieses Wahlbündnis mittels einer Regierungsbeteiligung zu entzaubern - oder es im Fall einer Weigerung als "verantwortungslos" hinzustellen.
Die Stiefelfaschisten der "Morgenröte",die offen auf Strassenterror setzen, konnten ihre Stimmenzahl halten. Das ist einer der Aspekte des Wahlresultats, der am meisten Anlass zu Sorge gibt.
Die Hälfte der Wählerschaft der KKE vom Mai ist dem Kurs der Partei nicht gefolgt, sondern hat - so ist anzunehmen - entweder SYRIZA gewählt oder ist zu Hause geblieben. Das schwächt zunächst den Aufbau einer wirklichen Alternative zur Programmatik der "Euro-Parteien" und bringt die Kommunisten in eine schwierige Lage. In einer ersten Stellungnahme hat die Parteivorsitzende Aleka Papariga angekündigt, den eingechlagenen Kurs fortsetzen zu wollen.
Hier ein erster Bericht von RedGlobe zum Wahlausgang. Die genauen Wahlresultate sind unten verlinkt.
| ND stärkste Partei, aber PASOK will nicht mitspielen | | Drucken | |
| Griechenland |
| Sonntag, den 17. Juni 2012 |
|
Aleka Papariga am Wahlabend
»Das Schlimmste liegt noch nicht hinter uns«, warnte die Generalsekretärin der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE), Aleka Papariga, in einer ersten
Stellungnahme zum Ausgang der Wahlen. Ihre Partei habe den Menschen die Wahrheit gesagt, eine Regierungsbeteiligung wäre Betrug gewesen. Der Erfolg von SYRIZA sei lediglich »alter Wein in
neuen Schläuchen«. Das Schlimmste sei jedoch der Erfolg der neofaschistischen »Goldenen Morgendämmerung«, die ihr Ergebnis gegenüber den Wahlen vom 6. Mai praktisch halten konnte und
damit für ihren Strassenterror gegen Andersdenkende und Immigranten sogar belohnt wurde. Es sei der KKE bewusst gewesen, dass dieser Wahlkampf schwer werden würde. Die Partei werde trotz
der Niederlage ihren Weg aufrecht fortsetzen.
Quelle: http://www.redglobe.de/europa/griechenland/5313-nd-staerkste-partei-aber-pasok-will-nicht-mitspielen
|
|
|
|||||
|
Neueste Kommentare