Die imperialistische Hundemeute verbellt nordkoreanischen Raketenstart

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Wenn heute ein Satellit in die Erdumlaufbahn geschossen wird, ist das Routine. Es ist kaum noch eine Pressenotiz wert. Anders ist das, wenn das Nodkorea macht. In dem Fall handelt es sich um einen verdeckten Test von Langstreckenraketen. Die japanische Armee stellt Abwehrraketen vor Regierungsgebäude. Die US-Regierung erklärt, es handele sich um eine Bedrohung des Weltfriedens. Die Weltgemeinschaft der antikommunistisch gleichgeschaltenen Massenmedien heult auf wie eine rasend gewordene Hundemeute ( link ). - Was, der Staat, den es eigentlich gar nicht geben dürfte, wagt, was andere routinemässig tun ?!

 

Ja, das macht Nordkorea. Und nichts daran ist gefährlicher, aggressiver oder sonst irgendwie ungewöhnlicher, als wenn die USA, die Westeuropäer, Russland, China oder sonstwer das tun. Es gibt die DVRK. Sie ist technologisch in der Lage, Satelliten in die Umlaufbahn zu schiessen. Sie lässt sich nicht von imperialistischen Drohungen einschüchtern. Ende derDurchsage.

 

Tatsächlich kann die Hundemeute nur heulen, mit Schaum vorm Maul, aber nicht beissen. Das Geheul wird gleich wieder aufhören. Es ist Routinegeheul, der unvermeidliche Pawlowsche Reflex. Morgen ist wieder Alltag. Bis zum nächsten Heulanfall. 

Veröffentlicht in Nordkorea

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C.R. 12/12/2012 21:53


55 Jahre nach dem "Sputnik-Schock" wurde der imperialistische Block erneut durch den weltraumtechnischen Erfolg eines sozialistischen Landes erschüttert.


Die USA und die reaktionären Kräfte Südkoreas, die den Erfolg des nordkoreanischen Satelliten zugeben mussten, drängen zusammen mit der ehemaligen Kolonialmacht Japan und der EU auf neue
Sanktionen gegen die Demokratische Volksrepublik Korea (und das Außenministerium Chinas äußert sein "Bedauern" – allerdings über das Verhalten der DVRK!).


Die Sanktionsfanatiker lassen wissentlich außer Acht, dass es sich bei dem Raketenstart ausdrücklich nicht um einen Waffentest handelte – Spiegel Online schrieb diesbezüglich etwa: "'Als Waffe
ist diese Rakete vollkommen ungeeignet', sagt der Münchner Experte Markus Schiller. Das liege vor allem an der Konfiguration der drei Stufen. Die Oberstufe der Unha-3-Rakete könne eine Nutzlast
von höchstens hundert Kilogramm transportieren - genug für einen kleinen Satelliten, aber viel zu wenig für einen nordkoreanischen Atomsprengkopf. (…) Zwar könne die Unha-3-Rakete - die in ihrer
militärischen Version als Taepodong-2-Rakete geführt wird - auch in einer zweistufigen Variante eingesetzt werden. 'Damit würde die Nutzlast steigen, die Reichweite aber auf 4000 bis 5000
Kilometer sinken', so Schiller. Damit lägen die USA weiterhin außerhalb der Reichweite Nordkoreas: Bis nach Alaska sind es mehr als 5500 Kilometer, bis zu den Metropolen an der US-Westküste 8000
bis 9500 Kilometer."


Nach der Tagung des UN-Sicherheitsrates, der bereits 2009 treffend als Terrorrat bezeichnet wurde, sind neue antikoreanische Provokationen zu erwarten. Doch es ist damit zu rechnen, dass die
DVRK, die ihr Recht auf die souveräne Nutzung des Weltraums zu friedlichen Zwecken in Anspruch nahm und ihre wissenschaftlich-technische Basis erweitert, sich auch diesmal vom Sanktionsterror
nicht beirren lassen wird.

retmarut 12/12/2012 08:55


Mensch beachte die bigotte Verlogenheit:


Nordkorea kündigt an, einen Satelliten ins All zu schießen - eine Woge der Empörung geht durch den hiesigen Mediendschungel.


Die USA führen einen unterirdischen Atomtest durch - Schweigen im Walde. (Mensch stelle sich nur mal vor, Nordkorea täte selbiges, dann könnten die Geiferer nicht mehr an sich halten.)


 


Garniert wird dieser gegen Nordkorea gemünzte Antikommunismus derzeit in den USA (und demnächst auch in hiesigen Lichtspielhäusern) mit dem Streifen "Red Dawn". Die Story des Films ist recht
simpel gestrickt: Die VR China (upps! nein, nach Fertigstellung des Films wurde noch mal digital remastert: jetzt sind es Nordkoreaner!) überfallen die USA. Ein paar wackere US-Jugendliche bilden
Milizen gegen diese nordkoreanischen Invasoren. - Muss mensch sich mal vor Augen halten: Das kleine Nordkorea soll die USA angegriffen haben und dort mit Bodentruppen eingefallen sein ... Ein
grenzdebiler Plot, der einzig dem Zwecke dient, ein Feindbild aufzubauen bzw. zu verfestigen.


Einige kommunistische Organisationen in den USA haben öffentliche Proteste gegen den Film durchgeführt. So beispielsweise die Workers World Party am NY Times Square:


http://www.youtube.com/watch?v=1r08LhKJs9g