Artikel teilen! Dieses Wochenende: Köln, Rheinufer - nix wie hin !: SDAJ rockt das Rheinufer ...
| SDAJ rockt das Rheinufer |
|
Festival der Jugend in Köln
Im Jugendpark Köln direkt am Rhein wird heute abend das »Festival der Jugend« der SDAJ eröffnet.
Vier Tage lang will der sozialistische Arbeiterjugendverband dort feiern, diskutieren und Kraft für die nächsten Monate schöpfen. Für
Dauergäste kostet der Eintritt 28 Euro, besonders solidarische Gäste dürfen auch 38 bezahlen. Tagesgäste kommen umsonst rein und dürfen trotzdem das ganze Programm geniessen. Und das hat
es in sich.
»The OW’s«,
»Cunning Maintrap« und
»Memoria« aus Köln sowie der
Frauengruppe »Etno Selo«
aus Bochum das Festival – Musik von Indie über Rock zu Ska und Balkan. Um 18 Uhr geht’s los und jede Band hat eine dreiviertel Stunde Zeit, sich zur
präsentieren. Dann entscheidet das Publikum, welche Band gewinnt und die Zugabe spielen darf. Wem das nicht reicht, begibt sich ein paar Meter weiter auf die Tanzfläche der Party. Auch
hier dürfte jeder auf seine Kosten kommen. Mit den DJs der ComaCru, DJ Hintzen und Mindcontrol steht hier ein Line-Up bereit, das feinsten Elektro, Techno und Drum ‘n’ Bass
verspricht. antirassistischen Fußballturnier ausgepowert oder einfach nur in der Sonne liegend einer Lesung gelauscht haben, können sie sich auf ein großartiges Konzert freuen.
MIGHTY MAMMUT MOVEMENT, eine zwölfköpfige Band aus Düsseldorf,
hat sich zum Ziel gesetzt, mit ihrem Mix aus Rap, Reggae und Ska die Dancehalls der Nation zum Kochen zu bringen und das ganze noch mit einer positiven Message fern von Stereotypen zu verbinden und
ALFONS MC aus Dortmund
verspricht mal synthie- mal samplelastigen Hip Hop-Sound. Am meisten kann man sich jedoch wohl auf
LA PAPA VERDE
freuen. Der Headliner aus Köln will mit der unverwechselbaren Melange aus Cumbia, Ragga, Rock und Afrobeat und kritischen und politischen Inhalten die Menge
berauschen.
Derbst One
und beweist, dass es möglich ist Battle Rap mit sozialistischem Inhalt zu verbinden. Doch dann sind die Festivalbesucher gefragt. Ab 20:00 Uhr versammeln sich alle im Großzelt zum
Arbeiterliederabend und lassen sich von Achim Bigus dabei auf der Gitarre begleiten.
Quelle: http://www.redglobe.de/deutschland/feuilleton/5221-sdaj-rockt-das-rheinufer
|
|
|
|||||
|
Wie in deutschen Publikationen - egal ob rechts oder links - üblich, wird auch hier der Name Bertolt Brechts falsch geschrieben. (Indiz für 'kenne keinen, der schon einmal ein Buch von dem in der Hand gehabt'?)
Der Stand der Bourgeois-Kultur ist mir ziemlich schnuppe, ausser dass mich freut, dass er auf dem Hund ist. Wahr ist, dass es mit der Proletenkultur, wg. unentwickeltem Klassenkampf, zur Zeit auch nicht weit her ist. Müssen wir halt verbessern.