DKP Heidenheim: In der Zusammenarbeit mit der Linkspartei hakt es

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Wo Kommunisten mit der PdL zusammenarbeiten können, tun sie es. Aber das ist nicht immer einfach. Die DKP Heidenheim zieht aus ihren Erfahrungen Schlussfolgerungen:

 

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Veröffentlicht in Kommunisten

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aurorakater 02/14/2013 20:47


Der alte Fontane würde jetzt sagen: "Es ist ein weites Feld!"  und eine pauschale Antwort gibt es wohl nicht, aber
Lehren daraus.

Sepp Aigner 02/14/2013 21:15



Ja, es ist eigenartig, wie Menschen in solchen Situationen reagieren. Man braucht sich bloss vorzustellen, die DDR hätte vierzig Jahre länger exisitiert. Dann wären all die Wendehälse als
verdiente Erbauer des Sozialismus in die Geschichte eingegangen. Niemand hätte je erfahren, dass sie unter Umständen eben Wendehälse sind, die meisten hätten das wahrscheinlich nicht einmal
selbst für möglich gehalten...



aurorakater 02/14/2013 20:34


Lieber Sepp, die von Dir als "ehemalige Kommunisten" bezeichneten und hier meinst Du wohl vor allem solche aus der DDR, waren auch damals keine, sondern auch da  nur Karreristen. Ich habe
1989 / 1990 mit Verblüffung festgestellt, dass z.B. Lehrer der Bezirksparteischule plötzlich Mitglieder der FDP waren ( in die SPD ging ja nicht, die wollte nicht, was sie heute wohl sehr
bedauert ). Es ist schon so, wie es Lenin warnend formulierte, dass eine Partei an der Macht sich vor solchen Kreaturen schützen muß. Nicht unbedingt die, die Lenin auswendig konnten, blieben
ihrem Gewissen treu, oft gerade die, die die meisten Parteiverfahren hinter sich hatten :-)

Sepp Aigner 02/14/2013 20:40



Ganz Deiner Meinung, Übrigens hatte ich schon auch westdeutsche Kommunisten im Auge, Es gibt eine ganze Riege von ehemaligen DKP-Funktionären, die in die PdL gewechselt und dort "etwas geworden
sind". - Gehrke, Sohn, Schäfer usw. 



landbewohner 02/14/2013 18:33


zumindest die führungsriege der "linken" hat mit kommunismus oder sozialismus nichts am hut. die dort agierenden wollen ein plätzchen in irgendeinem parlament, weils da ja so schön geld ohne
arbeit gibt. der großteil dieser "linken" kommt ja nun von spd und gewekschaft und hat gelernt, wie man arbeitnehmer veralbert.

Sepp Aigner 02/14/2013 18:36



Ja,aberleidersind auch nicht so wenige ehemalige Kommunistend darunter. Prestige und Geld - das lockt.