Dresden, 19.Februar: Keinen Fussbreit den Faschisten

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Die Nachfolger der Verderber Deutschlands, der Hitler, Göring, Thyssen und Krupp, versuchen jedes Jahr, das Gedenken an die Opfer des US-britischen Luftangriffs auf Dresden zu missbrauchen, um nationalistische Stimmungen zu schüren. Die Braunen benutzen den Tod zehntausender Zivilisten, um die deutsche Kriegsschuld zu relativieren und zu leugnen, den Unterschied zwischen Tätern und Opfern zu verwischen, die Barabarei ihrer geschichtlichen Vorgänger damit zu schönen, dass "die anderen ja auch ...". Sie haben nicht das mindeste moralische Recht, die Opfer des Bombenangriffs auf Dresden zu beklagen. Es waren die Faschisten, die ganz Europa terrorisiert und in Schutt und Asche gelegt haben, die viele Millionen Menschen in geradezu industrieller Weise viehisch ermordet haben, darunter allein sechs Millionen Juden. Der Krieg, den die Nazis begonnen hatten, den sie beginnen konnten, weil ihnen ein nicht kleiner Teil des deutschen Volkes folgte und sich von den Verbrechern ins Verderben führen liess, kam nach Deutschland zurück. Dresden ist ein schauerliches Bespiel für die Folgen, die es hat, wenn man den Braunen nachläuft. Wer ihnen heute nachläuft, ist noch dümmer als die Menschen in den 1930er Jahren, weil er nicht sagen kann, "wenn wir gewusst hätten, wohin das führt ...". Wir wissen heute, wohin das führt.

 

Deshalb muss sich jeder, der aus der Geschichte etwas gelernt haben will, dem Missbrauch der Bombenopfer in Dresden durch die Nazis von heute entgegenstellen.

 

http://www.dresden-nazifrei.com/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=8&Itemid=54&lang=de

 

Der Hintergrund der Entscheidung, Dresden zu bombardieren, war allerdings eine zynische Kalkulation der Reaktionäre der Regierungen der USA und Grossbritanniens. Die Menschen in Dresden waren "gar nicht gemeint". "Gemeint" war die Sowjetunion. Das geht aus diesem Text hervor:

 

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_11/LP02811_110211.pdf

 

 

Veröffentlicht in Geschichte

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post