Ein wichtiges Positionspapier von SteinbergRecherche

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

 

SteinbergRecherche hat einen Text ins Netz gestellt, der, wie ich finde, groesstmoegliche Verbreitung finden sollte. Er ist m. E. eine gute Orientierungsgrundlage fuer alle, die von demokratischen Positionen aus den Zionismus kritisieren.

 

Positionspapier Israel/Palaestina

Menschenrechte sind unteilbar

Fuer eine Neubewertung des Nahostkonflikts, der deutschen Verantwortung und eine gerechte Friedenspolitik

 

http://www.steinbergrecherche.com/10positionspapier.htm#Positionspapier  

 

 

 

 

Veröffentlicht in Israel

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K
<br /> <br /> <br /> Zu Deiner letzten Antwort, das eigentliche Thema nicht berührend.<br /> <br /> <br /> Ja, Sepp,<br /> <br /> <br /> ein Thema für sich und es sollte durchaus darüber gesprochen werden. Strategie und Taktik nennt man dieses wohl, nur welche Strategie und Taktik gilt es anzuwenden? Dabei ist festzustellen, dass<br /> sich gerade kommunistisch orientierte Menschen im Ziel einig sind, sich über den Weg aber oft gestritten wird. Wenn sich dazu noch ein Streit über die Methode kommt, ist das Wirrwarr perfekt und<br /> es gelingt maximal sich im Kreis zu drehen. Philosophisch gesehen, sich der Metaphysik hinzugeben, anstatt der Dialektik Herr zu werden.<br /> <br /> <br /> Also frage ich Dich, was macht es für einen Sinn, eine Sprache zu sprechen, welche Du meinst, dass sie verstanden wird, weil sie von den Menschen benutzt wird, anstatt die Sprache zu benutzen,<br /> welche es gilt zu erlernen?<br /> <br /> <br /> Oder anders, ist es notwendig, in Kategorien bürgerlicher Ideologie zu verharren, wenn doch eigentlich streben ist,<br /> sozialistische Ideologie zu verbreiten? Dafür, dass es auch anders geht, gibt es durchaus Beispiele, wie zum Beispiel im Letzten Freidenker, welcher das Thema Demokratie zum Gegenstand hat, aber<br /> auf das im Internet noch nicht verwiesen wird. Aber Du lieferst ja auch selbst genügend Beispiele.<br /> <br /> <br /> Hier habe ich etwas geschrieben, zu einem Beitrag, auf welchen ich in der Mailingliste der Freidenker<br /> aufmerksam wurde. Dabei habe ich einen Kommentar dort hinterlassen, wo ich der Meinung war, dass er gut zu platzieren sei, da die dort geäußerte<br /> Meinung, meinen Ansichten am nächsten kommt. Am ursprünglichen Ort war der Gegenstand der Betrachtung vermutlich unter dem<br /> Gesichtspunkt, dass auch für Banker das Leben gefährlich sein kann, veröffentlicht worden, welches letztlich ohne Kommentar maximal zur Rechtfertigung der Taten gegenständlichen Bankers führt. Ob<br /> mir nun meine Aussage gelungen ist, ob sie trifft, kann ohne Reaktion schlecht gesagt werden, aber im mühe mich, eine meinen Anschauungen entsprechende Sprache zu sprechen, unabhängig davon,<br /> welche Leser ich gerade habe.<br /> <br /> <br /> Kurz geschrieben, wenn ich möchte, dass meine Sprache verstanden wird, so muss ich sie sprechen und das erst recht, wenn eine andere Ausdrucksweise mein Anliegen eigentlich negiert. In diesem<br /> Zusammenhang konnte ich folgende Erfahrung sammeln: oft war es so, dass ich Probleme angesprochen habe, vor der Zeit (also bevor diese für die Menschen Quantitativerweise eine neue Qualität von<br /> Erfahrungen hervor brachten), auf Grund der Kenntnis bestimmter Gesetzmäßigkeiten in der Gesellschaft, und mir niemand glaubte. Aber glaube mir, die Zeit ist mit dem Fortschritt und so hat die<br /> Praxis im Laufe der Zeit vieles bestätigt, von dem, was ich einmal gesagt hatte. Die Menschen mögen sich dann vielleicht nicht mehr erinnern, wer es gesagt hat und wem sie als Weltfremd oder<br /> anders wie bezeichnet haben, aber sie erinnern sich, dass es gesagt wurde und das es sich letztlich um eine realistische Einschätzung gehandelt hat. In diesem Zusammenhang sei auch an<br /> Bewusstseinsentwicklung auf dem Gebiet der ehemaligen DDR erinnert, welche oft als Nostalgie abgetan werden und doch nur Ausdruck bewussten Seins sind. Ja, das Sein bestimmt das Bewusstsein, wie<br /> auch das gesellschaftliche Sein, dass gesellschaftliche Bewusstsein bestimmt und so befördert das gegenwärtige Sein, die Erinnerung, in Form des Vergleiches, mit dem vergangenen Sein!<br /> <br /> <br /> Dabei muss ich ehrlich eingestehen, dass mir selbst so mancher Zweifel kam, nur ist der Zweifel eine Kraft die treibt und Erkenntnis befördert. Also eine notwendige Kraft, der man sich nicht<br /> verschließen sollte. Und so habe ich einiges mit der Sprache ausprobiert, bin aber letztlich zu den Schluss gekommen, wenn meine Weltanschauung als Grundlage den dialektischen und historischen Materialismus hat, dann sollte ich diesen auch konsequent<br /> anwenden, jedenfalls so gut es mir möglich ist. Gerade in Diskussionen mit sich kommunistisch nennenden fällt mir auf, dass kommunistische Ideen oft vordergründig plakativ propagiert werden,<br /> dabei wird sich zum Teil einer Rhetorik bedient, welche aus der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts stammt. Dass in solchen Fällen die „Klappe des Antikommunismus“ fällt, ist dann eher dieser<br /> unzeitgemäßen Rhetorik geschuldet, als dem Gegenstand selbst. Somit würde ich feststellen, es ist notwendig, eine verständliche, zeitgemäße, der Entwicklung der Produktivkräfte entsprechende<br /> Sprache zu sprechen, ohne seine weltanschaulichen Grundlagen zu verlassen und entsprechende Kompromisse einzugehen. Übrigens auch ein Grund, warum ich gelegentlich aus „alten“ Wörterbüchern<br /> abschreibe und in meine Texte entsprechende Links einbaue. Dieses dient nicht nur dem Kampf um Begriffe und deren Inhalte, sondern auch um zu veranschaulichen, wie diese Begriffe in den Texten zu<br /> verstehen sind.   <br /> <br /> <br /> Wenn es zum<br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Uff, lass mir ein wenig Zeit fuer eine Replik. Ich habe gerade gesehen, dass Du die Diskussion in Dein Blog gestellt hast. Wir koennen ja dort weitermachen. Ichm melde mich.<br /> <br /> <br /> Morgendlichen Gruss<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> <br /> Hallo Sepp,<br /> <br /> <br /> nun habe ich es endlich geschafft den von Dir erwähntem Beitrag zu lesen, ein interessanter Beitrag, gut geschrieben, dem<br /> Thema gerecht werdend, mit aufhellender Wirkung. In diesem Zusammenhang ist mir folgender Gedanke gekommen: Die Schuld ist nur fürs Volk, die Schuldigen nutzen diese in ihrem Interesse,<br /> um weiterzumachen wie vordem.<br /> <br /> <br /> Nun hätte ich doch die eine und andere Anmerkung, welche ich aber hier hinterlasse und nicht beim gegenständlichen Beitrag. Da sich die Themen gleichen, denke ich dass es kein Problem ist und dem<br /> Link folgend, kann der gegenständliche Text ja nachgelesen werden.<br /> <br /> <br /> Wie schon geschrieben, ein interessanter Beitrag, welchen Du da geschrieben hast und treffend die Einschätzungen zur Gegenwart, nur bist Du der Meinung, dass es nach Gründung des Staates Israel<br /> anders gewesen ist? Meinst Du wirklich, dass das gute Verhältnis der Bundesrepublik der Wiedergutmachung geschuldet war? Und dass diese Wiedergutmachung in einer Form geschah, die Taten<br /> begünstigte, welche der wieder gutzumachenden Tat ähnelten, spricht doch eigentlich dagegen? Die praktische Politik dieser Zeit, lässt doch eher den Eindruck verhärten, dass es schon damals nicht<br /> um Wiedergutmachung ging, sondern um Macht und Einfluss. Und das hatte durchaus Tradition, denn auch im dritten Reich wurde der Zionismus bis zur Reichskristallnacht unterstützt wurde, ... was<br /> durchaus üblich ist, unter Verwandten.<br /> <br /> <br /> Wie schon geschrieben, Deine Aussagen zum gegenwärtigen Verhältnis finde ich treffend, sie lichten den Schleier, welcher versucht wird über diese Beziehung zu legen, um die eigentlichen<br /> Hintergründe zu verdecken. In der historischen Betrachtung, sollte aber nicht vergessen werden, dass es einen zweiten deutschen Staat gegeben hat, welcher eine andere Politik gegenüber Israel<br /> praktiziert hat.<br /> <br /> <br /> In diesem Zusammenhang (Staat) noch eine Anmerkung zu den letzten Absätzen, in denen Du dich dem bundesdeutschen Staat an sich zuwendest, welcher die Interessen der „Lieblingsbürger“ vertritt.<br /> Nun gehe ich einmal davon aus, dass Du mit den Lieblingsbürgern die herrschende Klasse meinst, deren Instrument dieser Staat ist. Der Staat, als das Instrument der herrschenden Klasse also und so<br /> kann von diesem auch nichts anderes erwartet werden. Ich finde, dass dieses so konsequent ausgedrückt werden sollte, denn anders, wird die Illusion erweckt, dass dieses innerhalb des Systems<br /> geändert werden könnte, ohne die politischen Machtverhältnisse zu ändern.  <br /> <br /> <br /> Solidarichen Gruß<br /> <br /> <br /> PS. Die Kommentare habe ich nicht gelesen.<br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Hallo Thomas.<br /> <br /> <br /> Dein Satz trifft es genau, finde ich.<br /> <br /> <br /> "Meinst Du wirklich, dass das guet Verhaeltnis der Bundesrepublik der Wiedergutmachung geschuldet war ?" - Nein, das meine ich nicht. Aber ich dachte, ich haette das auch geschrieben ?<br /> <br /> <br /> Staat/herrschende Klasse: Ich "leiste" mir oefter einmal "nicht-klassische" Formulierungen, wenn es um die grundlegenden Zusammenhaenge geht. Das Motiv ist nicht ein Hang zu Ungenauigkeiten,<br /> sondern der Versuch, die vom Antikomunismus gezuechteten "Klappe-runter"-Reflexe zu unterlaufen. Ich wende mich ja nicht in erster Linie an Marxisten-Leninisten, sondern an Menschen, von denen<br /> ich vermute, dass sie von der Bourgeois-Propaganda mehr oder weniger stark beeinflusst sind. Ich versuche, "Bruecken zu bauen" (fuer marxistische Anschauungen), wobei ich gleichzeitig immer<br /> wieder auch die richtigen Begrifflichkeiten verwende, um klarzustellen, wo ich selbst stehe. Ich will mich ja nicht verstecken und die Leserinnen und Leser auch nicht hintergehen. Manchmal ist es<br /> mir bei diesem Bemuehen schon ein wenig mulmig. Es ist ja nun tatsaechlich sehr viel schwammiger, die Bourgeisie "Lieblingsbuerger" zu nennen und nicht herrschende Klasse. Ich glaube, es ist eine<br /> Wanderung auf des Messers Schneide, bei der auch ein gelegentliches Abkippen in Opportunismus passiert. Andererseits geht es, finde ich, schon darum, die Menschen "da abzuholen, wo sie sind". Ich<br /> hoffe, dass die feste Absicht, die Realitaet nicht zu verschleiern, sondern einen kleinen Beitrag zu ihrer Klaerung zu leisten, das Charakteristische an meinen Texten ist und der Rest "Schlenker"<br /> in der Form, aber nicht im Inhalt.<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> <br /> Hallo Sepp,<br /> <br /> <br /> nicht so einfach, besonders wenn man es doppelt nimmt.<br /> <br /> <br /> Nun liegen wird doch nicht all zu weite auseinander, wobei ich in meinem Blog noch spiegeln werden und einige<br /> Links einbauen.<br /> <br /> <br /> Dabei hast Du sicher Recht, es kommt immer darauf an, welcher Zweck mit solch einem Positionspapier erreicht werden soll. So ist dieses Papier an sich schon erstaunlich, da es neben einer klaren<br /> Positionierung, auch ein Zeichen dafür ist, wie sich unter Umständen die Positionen zum Thema Israel in diesem Land, in der Linken selbst, verschieben.<br /> <br /> <br /> In diesem Zusammenhang wäre es besser gewesen auf das „für“ in der Überschrift zu verzichten, um den Eigenanspruch einer Bewertung hervorzuheben. Es ist kaum zu erwarten, dass die regierenden<br /> Kreise in diesem Land ihre Position zum Staate Israel, zur israelischen Politik entscheiden um bewerten.<br /> <br /> <br /> Jetzt höre ich aber lieber auf.<br /> <br /> <br /> Gruß<br /> <br /> <br /> Thomas<br /> <br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Hier hab ich mal versucht, meine Position zu "linker" Zionismuskritik aufzuschreiben: http://kritische-massen.overblog.de/article-zu-einigen-essentials-linker-zionismus-kritik-in-deutschland-40421273.html<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> <br /> Hallo Sepp,<br /> <br /> <br /> nun habe ich mich dreimal mit diesem Aufruf beschäftig, ihn herauskopiert und mit Bemerkungen versehen und bin zu dem Schluss gekommen: Er ist des Unterstützens wert!<br /> <br /> <br /> Einmal davon abgesehen, dass viele Worte verwendet werden, welche eigentlich schon zu Worthülsen verkommen sind, da sie oftmals ihres eigentlichen Inhalts beraubt wurden, gibt es auch den einen<br /> und anderen historischen Ansatz, wie die Ursachen der Entstehung des Zionismus zum Beispiel, um welche gestritten werden könnte. Ins gesamt gesehen und die gegenwärtigen Entwicklungen<br /> berücksichtigend, ist dieses aber nicht von entscheidender Bedeutung.<br /> <br /> <br /> Was mich aber hauptsächlich störte, war die Einschätzung der Situation hierzulande, da werden Forderungen aufgestellt, in dem Aufgezählt wird, was alles von diesem Land nicht mehr ausgehen<br /> sollte, ohne zu berücksichtigen, dass vieles von dem hierzulande längst wieder Realität ist. Interessant auch wofür gekämpft wird und die Ziele sind es wert unterstützt zu werden, aber schon<br /> allein bei der Überwindung ungleicher Ressourcenverteilung sind wir wieder bei einer Sprech-Blase angelangt. Wie soll dieses zum Beispiel realisiert werden, wo doch die Natur die meisten<br /> Ressourcen schon ungleich verteilt hat? So hört sich einiges gut an, nur über den Sinn sollte nicht unbedingt nachgedacht werden. Oder nehmen wir solche Formulierungen wie: „terroristische<br /> Nazi-Diktatur führte zur Zerschlagung der stärksten Arbeiterbewegung außerhalb der Sowjetunion“. Und einmal davon abgesehen, dass die Hauptaufgabe des Faschismus darin besteht die<br /> Arbeiterbewegung zu zerschlagen, stellt sich hier die Frage, kann es auch eine nicht terroristische faschistische Diktatur geben? In diesem Zusammenhang verwende ich nicht ohne Grund den Begriff<br /> Faschismus anstelle des Begriffes Nazi. Dabei sei angemerkt, der Nationalsozialismus, als die spezifische Form des deutschen Faschismus, hat dieselben Wurzelen, wie der Zionismus, als die<br /> spezifische Form des jüdischen Faschismus. Auch hat beides mit Religion nur in sofern zu tun, dass sie diese maximal für ihre Interessen nutzen! Ein Zeichen dafür ist, wie sich der jüdische Staat<br /> definiert, als Vertreter aller Juden weltweit und nicht der Menschen, welche im territorial begrenzten Raum des beanspruchten Landes leben.<br /> <br /> <br /> Aber egal und egal ist 88, die Kritik ist berechtig, genau wie die Forderungen. In diesem Zusammenhang werden die Zustände treffend geschildert und realistische Schlüsse gezogen, sowohl für die<br /> Palästinenser, als auch für Israel. In der Konsequenz und Komplexität habe ich wenig wie dieses zum Thema gelesen, es wird eine klare Position für einen dauerhaften Frieden im nahen Osten<br /> bezogen.<br /> <br /> <br /> Noch ein Gedanke: An mehreren Stellen wird das Versagen der Arbeiterbewegung angeprangert, ohne die Ursachen dieses vorgeblichen Versagens auch nur im Ansatz zu ergründen. Dabei kann es auch<br /> nicht darum gehen, Partei für Schwächere zu ergreifen, dieses kann man übrigens nur aus einer Position des Stärkeren heraus, sondern Partei für uns selbst zu ergreifen, den wir gehören genauso zu<br /> den Schwächeren, wie die Völker Israels und Palästinas. Und wir sind nämlich ein Teil der Arbeiterbewegung, welcher versagt hat und immer noch versagt und dieses Versagen wird nicht dadurch<br /> kleiner, in dem ich den eigentlichen Konflikt, welcher hinter den angeprangerten Taten steckt, nicht offen lege. Dieser wird besonders gut offensichtliche, wenn einmal von allem nationalen,<br /> religiösen, rassischen und was es noch alles gibt, abgesehen wird, dann tritt der eigentliche Widerspruch zu tage, dann tritt der eigentlich geführte Kampf in den Vordergrund, der Klassenkampf.<br /> <br /> <br /> Der Hauptgrund der Gründung des Staates Israel war nicht dem Volke Israel eine Heimat zu geben, diese hatte die Juden in den Ländern, in denen sie lebten und sich weitestgehend integrierten, so<br /> fern und in dem Maße wie man es ihnen zubilligte, sondern die staatliche Manifestierung zum Zwecke der Interessenvertretung. Das jüdische Kapital verfügte zwar über erhebliche ökonomische Macht,<br /> konnte diese aber nur sehr bedingt durch politische Macht ergänzen.<br /> <br /> <br /> Aber was soll es, der Aufruf ist gut und es ist ihm zu wünschen erfolgreich zu sein und vor allem Verbreitung zu erfahren. Er zeigt aber auch, dass es gerade auch zu diesem Thema noch einiges an<br /> Diskussionsbedarf gibt. Das merke ich auch hier, so fällt mir gerade ein, dass die deutsche Politik gegenüber Israel zu recht verurteilt wird, aber sich dabei nicht mit den Vorwänden dieser<br /> beschäftigt wird, anstatt die dahinter stehenden gemeinsamen Interessen offen zu legen.<br /> <br /> <br /> Aber nun genug und vielleicht sehe ich es nicht richtig, so das meine Kritik unbegründet ist, in diesem Fall würde ich die bitten mir zu zeigen wo ich falsch liege und meine Einschätzung<br /> unbegründet ist. Gern bin ich bereit zu lernen, wobei, der Sache nach stimme ich dem Aufruf zu, der Inhalt verdient Kritik.<br /> <br /> <br /> Solidarischen Gruß<br /> <br /> <br /> Thomas<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> P. S. Was mich wundert, dass mein obigen Beitrag nicht auf Widerspruch gestoßen ist, aber vielleicht ist es ja bei diesem der Fall.<br />     <br /> <br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Hallo Thomas.<br /> <br /> <br /> Jetzt habe ich mir den Text auch noch einmal durchgelesen. Du hast schon recht, es gibt Unzulaenglichkeiten, wenn man einzelnen Formulierungen auf den Zahn fuehlt, wie die von Dir angefuehrten.<br /> Aber die politische Stossrichtung finde ich richtig und wir sind uns ja, wie Du schreibst, darin auch einig, auch nachdem Du Dir den Text genauer vorgenommen hast, als ich es getan habe. Die<br /> wiederholte Klage ueber die Niederlage der Arbeiterbewegung ohne eine Ursachenerklaerung finde ich im konkreten Zusammenhang vertretbar, weil der Text insgesamt appellierenden, weniger<br /> analytischen Charakter hat. Deine Bemerkung ueber die "schwaechere Partei" finde ich richtig.<br /> <br /> <br /> "Nazis" und Faschimsus: Ich verwende den volkstuemichen Ausdruck Nazis auch gelegentlich, eben weil er so vebreitet ist, obwohl er natuerlich ungenau oder inhaltsarm ist. Wenn man nicht vergisst,<br /> klarzustellen, dass es sich um eine Auspraegung des Faschismus handelt und diesen Begriff, wo es angebracht ist, auch erklaert, mag das hingehen, finde ich. Den Audruck "Nationalsozialismus", en<br /> die Nazis selbst erfunden haben, verwende ich dagegen nie, weil er nicht ungenau, sondern direkt taeuschend ist.<br /> <br /> <br /> Uebrigens erklaert sich das Ausbleiben von Widerspruch ganz einfach: Ich habe gerade in der Statistik nachgesehen. Der Beitrag ist ganze 31 x angeklickt worden. So wenig Interesse ist nicht oft.<br /> Ich vermute, dass die meisten Leser Steinberg-Recherche nicht kennen und dass ich einfach eine schlechte Ueberschrift gewaehlt habe. <br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> <br /> Hallo Sepp,<br /> <br /> <br /> so scheinen wir hier nicht auf einer Wellenlänge zu liegen und gelegentlich hatte ich mich zu dieser Problematik ja schon geäußert und so dürfte Dir meine Meinung nicht fremd sein. Diesem<br /> Standpunkt entsprechend, kann ich dieses Blasenreiche, historische Entwicklungen Fehlinterpretierende Schriftstück nicht für gut befinden. Zwar wird die Situation in der Region geschildert, die<br /> eigentlichen Ursachen werden aber verdreht, oder bleiben gar im dunkel.<br /> <br /> <br /> Hier wird Kritik geübt, aber sehr oberflächlich, was zur Folge hat, dass diese letztlich über einfache Rhetorik nicht hinausgeht.<br /> <br /> <br /> Hier wird sich erregt, wie sich oft erregt wird, nur über diese Erregung hinaus wird dieses Schreiben kaum Wirkung haben. Und das solange die eigentlichen Ursachen für die Situation in dieser<br /> Region nicht benannt werden, solange das zionistische System in Israel nicht als dass erkannt wird, was es eigentlich ist, nämlich die jüdische Form des Faschismus, ja, solange Faschismus nicht<br /> als das wahrgenommen wird, was er ist! Solange wird eine jede Kritik an der Oberfläche zerschellen, welche sie nicht durchdringen kann, oder auch will.<br /> <br /> <br /> Damit wir uns aber nicht zu sehr entzweien, werde ich mir die Mühe machen und den gesamten Text kommentieren, in der Hoffnung meine Kritikpunkte entsprechend plausibel am Text zu begründen. Da<br /> der Text selbst einen erheblichen Umfang hat, wird dieses etwas Zeit in Anspruch nehmen.<br /> <br /> <br /> In diesem Zusammenhang sei darauf verwiesen, dass Du Definition von Zionismus und Chauvinismus aus meinem Blog übernommen hast, auf welche ich hier noch einmal verweisen möchte.<br /> <br /> <br /> Solidarischen Gruß<br /> <br /> <br /> Thomas  <br /> <br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> "hier nicht auf einer Wellenlaenge": Haette ich nicht gedacht. Bin gespannt.<br /> <br /> <br /> Schoenen Tag<br /> <br /> <br /> <br />