Eine junge Frau, BLÖD, Amnesty und andere Menschenrechtskrieger

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Der BLÖD-Artikel: http://www.bild.de/politik/ausland/syrien-krise/syrien-fall-zaynab-al-hosni-so-brutall-fuerht-assad-krieg-gegen-die-frauen-20197302.bild.html 

 

Schrecklich, nicht wahr ? Assad muss weg, nicht wahr ? Wer nach dem Namen der jungen Frau googelt, findet empörte Einträge im Dutzend.

 

Das syrische Fernsehen hat jetzt diesen Beitrag ausgestrahlt:

 

http://www.youtube.com/watch?v=p3WhfsHtH1s

 

Ich verstehe kein Arabisch, aber mir scheint, für eine gehäutete und verstümmelte Frau hat sich das Objekt der weltweiten Empörung ganz gut erholt.

 

Hier steht ein englischsprachiger Artikel zu der Geschichte:

 

http://www.dp-news.com/en/detail.aspx?articleid=98772

 

Und morgen wieder BLÖD kaufen ? Oder Amnesty vertrauen, weil es sich ja um eine allgemein anerkannte und seriöse Organisation handelt ? Oder wieder zustimmend nicken, wenn in den Tageslügen die nächste Gräuelgeschichte über Syrien erzählt wird ?

 

Der Zweck dieser Geschichten ist, die Destabiliserung eines Landes mit Terrorgruppen zu legitimieren und die Gemüter für einen militärischen Überfall auf Syrien nach dem Vorbild Libyen einzustimmen. Dazu braucht es starke Geschichten, die die Gemüter aufwühlen. Irakische Soldaten, die Babies aus den Brutkästen holen und an die Wand schleudern. Libysche Soldaten, die mit Viagra gefüttert werden, aufdass sie Frauen massenvergewaltigen. - Und Medienkonsumenten, die sich immer weiter mit immer neuen Gräuelgeschichten belügen lassen.

Veröffentlicht in Naher-Mittlerer Osten

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