Eine ziemlich lange Liste: US-Interventionen im Ausland

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Brigitte Queck hat die US-Interventionen im Ausland seit dem 19. Jahrhundert bis heute aufgelistet.

 

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen. Die USA sind nicht die einzige aggressive Macht in der Welt. Ähnliche Listen könnte man auch für Grossbritannien, Frankreich, die Niederlande, Italien, Spanien, Japan und Frankreich aufstellen. Und nicht zuletzt gehört Deutschland zu den widerlichsten Interventionsmächten, mit der Anzettelung des II. Weltkriegs und der Besetzung des grössten Teils Europas und der fakrikmässigen Ausrottung ganzer Völkerschaften als vorläufiges Fanal. Und auch in Deutschland wird die Armee gerade heute zu einer neuen Interventionsarmee umgebaut, die weitreichende "out-of-area-Kriege ermöglichen soll. Das Monster heisst Imperialismus und hat eine Reihe von Köpfen.

 

Nichtsdestoweniger ist die Liste der US-Interventionen beeindruckend und belegt, dass es sich bei diesem Staat um einen der "unbegrenzten Möglichkeiten" in einem ganz anderen Sinn handelt, als dieses geflügelte Wort im allgemeinen suggeriert.

 

US-Interventionen im Ausland


19. Jahrhundert

•1823 : Die nach US-Präsident James Monroe (1758-1831) benannte Doktrin (»Amerika den Amerikanern«) bildet die Grundlage der US-amerikanischen Dominanzpolitik in Lateinamerika (siehe auch Monroe-Doktrin ) .

•1845 : Annexion von Texas das bis 1836 zu Mexiko gehörte und danach ein unabhängiger Staat war. Die Folge ist ein bis 1848 dauernder Krieg zwischen Mexiko und den USA ( Mexikanisch-Amerikanischer Krieg ).

•1848 : Eroberung von Kalifornien New Mexico Arizona Nevada Utah sowie Teilen von Kansas Colorado und Wyoming . Mexiko verliert etwa die Hälfte seines bisherigen Staatsgebiets.

•1898 : Beteiligung am kubanischen Befreiungskampf gegen die spanische Kolonisation. Die USA beginnen den spanisch-amerikanischen Krieg und stellen Kuba nach der spanischen Niederlage unter militärische Verwaltung.

•12. Juni 1898 : Mit Hilfe der USA die sich mit Spanien im Krieg befinden lösen sich die Philippinen von Spanien und erklären sich für unabhängig. Am 13. Dezember werden sie von den USA entgegen deren ursprünglichen Versprechungen unterworfen die nun ihrerseits ein kolonialistisches Regime errichten. Bei der Unterdrückung diverser Unruhen sterben zahlreiche Menschen.

•12. August 1898 Annexion Hawaiis.

•10. Dezember 1898 : nach dem amerikanisch-spanischen Krieg Annexion Puerto Ricos.

•seit 1899 : Unter den diktatorisch regierenden Präsidenten General Manuel Estrada Cabrera (1899-1920) und General Jorge Ubico Castañeda (1931-1944) gerät Guatemala unter den Einfluss der amerikanischen United Fruit Company und damit in die Abhängigkeit der USA.

20. Jahrhundert

•1901 ( 2. März ): Die USA anerkennen die Souveränität Kubas sichern sich jedoch in einem Zusatz zur Verfassung ihr Interventionsrecht auf der Insel ( Platt Amendment ).

•1903 : Präsident Theodore Roosevelt (1858-1919) nimmt für die USA das Recht in Anspruch in Lateinamerika politisch und als Polizeimacht auch militärisch zu intervenieren.

•1903 : Die USA sichern sich zwei Militärstützpunkte auf Kuba: Bahía Honda (1912 zurückgegeben) und Guantanamo Bay .

•3. November 1903 : Panamakanal : Um die Kontrollrechte über den geplanten Kanalbau zu sichern unterstützen die USA die Abspaltung Panamas von Kolumbien. Panamá wird eigenständige Republik gerät gleichzeitig aber in die völlige wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von den USA.

•1905 : US-Militärintervention in der Dominikanischen Republik.

•1906 : US-Militärintervention auf Kuba.

•1906 - 1909 : US-Militärinterventionen auf Kuba.

•8. Februar 1907 : US-Militärintervention in der Dominikanischen Republik. Die USA sichern sich die Finanzkontrolle über das Land (1940 aufgehoben).

•1909 : US-Streitkräfte greifen in innenpolitische Auseinandersetzungen in Nicaragua ein.

•1911 : Sturz der mexikanischen Regierung von Porfirio Díaz mit US-Hilfe.

•1911 - 1925 : Verschiedene Interventionen der USA sichern die Monopolstellung der in amerikanischem Besitz befindlichen Bananenindustrie in Honduras . Das Land gerät in völlige wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von den USA.

•1912 : US-Militärintervention auf Kuba.

•1912 - 1925 : Nicaragua wird der US Finanz- und Militärkontrolle unterstellt.

•1914 - 1915 : Einmischung der USA in interne Machtkämpfe in Mexiko (Protektion der Regierung Venustiano Carranzas ).

•1915 - 1934 : Besetzung Haitis. Verwaltung des Landes wie ein Protektorat . Nach dem Abzug der amerikanischen Truppen bleibt die amerikanische Finanzhoheit bestehen (bis 1947).

•18. Februar 1916 : Die USA erzwingen in Nicaragua das Recht auf Errichtung von Militärstützpunkten.

•März 1916 : Strafexpedition der USA in Mexiko.

•1916 - 1924 : Besetzung der Dominikanischen Republik .

•1917 ( 3. Februar ): Im Ersten Weltkrieg erklären die USA Deutschland ( 6. April ) und Österreich-Ungarn ( 7. Dezember ) den Krieg.

•1917 - 1919 : Militärische Intervention auf Kuba.

•1927 - 1932 : Besetzung Nicaraguas. Ihr widersetzt sich Augusto César Sandino (ermordet 1934) in einem erbitterten Guerillakrieg .

•1930 : In der Dominikanischen Republik verhelfen die USA Rafael Trujillo an die Macht. Dieser errichtet eines der despotischsten Regime in der Geschichte Lateinamerikas das bis zu seiner Ermordung 1961 standhält.

•1940 : In Kuba verhelfen die USA dem Oberbefehlshaber der Armee General Fulgencio Batista Zaldívar (1901-1973) an die Macht der das Land vollständig den Interessen der USA preisgibt. Die Batista-Diktatur fällt 1959 mit der Revolution Fidel Castros (*1926).

•7.Dezember 1941. Durch den angeblichen Überraschungsangriff der Japaner ohne vorherige Kriegserklärung wurde ein Großteil der amerikanischen Schlachtflotte ausgeschaltet. Bekannt ist mittlerweile, dass der US-Regierung der japanische Sicherheitscode vorher bekannt war. Nur weil die USA auch in den Krieg eingreifen wollte, wurden ca. 3000 amerikanische Soldaten und Offiziere geopfert.

•1941 - 1945 : Während des Zweiten Weltkriegs engagieren sich die USA auf verschiedenen Kriegsschauplätzen in Europa Asien und Afrika. Hauptgegner sind Deutschland und Japan . Der Zweite Weltkrieg endet 1945 mit dem Abwurf von US- Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima ( 6. August ) und Nagasaki ( 9. August ).> die ursprünglich für Deutschland gedacht waren und nur durch das schnelle Vordringen nach Deutschland durch die sowjetischen Truppen verhindert werden konnte !

•1946 ( 21. Juli ): In Bolivien organisiert der US-Geheimdienst den Sturz und die Ermordung des Präsidenten Gualberto Villaroel, um die Macht wieder der Oligarchie zu übergeben.

•1947 : Die USA leisten den nationalistischen Gruppen ( das war wohlgemerkt eine absolute Minderheit ! ) in Griechenland zur Abwehr des Kommunismus logistische technische und finanzielle Unterstützung.

•1948 / 1949 : In West-Berlin errichten die USA und ihre Alliierten während der Berlin-Blockade durch die Sowjets eine Luftbrücke zur Versorgung der Stadt, nachdem die westlichen Alliierten diese vorher durch die Einführung einer gesonderten Währung ökonomisch und nunmehr auch politisch, gespalten hatten.

•ab 1948 : Die USA leisten Israel fortwährend finanzielle und militärische Hilfe in der Auseinandersetzung mit dessen arabischen Nachbarn. Israel wird zum wichtigsten Verbündeten der USA in Nahost, welche nunmehr in der Gestalt Israels dort einen billigen Vassalen ihrer nteressen haben.

•1950 - 1953 : Im Korea-Krieg kämpfen die USA auf der Seite des prowestlichen Südkorea im Kampf gegen den kommunistischen Norden des Landes.

•1953 (August): In Iran beteiligt sich die CIA maßgeblich am Sturz des beim Schah und den Militärs in Ungnade gefallenen nationalistischen Ministerpräsidenten Mohammad Mossadegh (1881-1967), dem es gelungen ist, in der Bevölkerung eine breite Anerkennung zu finden, vor allem durch die Verstaatlichung des iranischen Öls. In der Folge wird das Regime von Schah Mohammad Reza Pahlavi (1919-1980; reg. 1941-1979) zum wichtigsten Verbündeten der USA im Mittleren Osten.

•1954 : Die CIA organisiert eine Söldnerinvasion gegen Guatemalas Präsidenten Jacobo Arbenz Guzmán (1913-1971) der eine durchgreifende Landreform einführen und den Grundbesitz der United Fruit Company verstaatlichen wollte. In einem Rechtsputsch wird Arbenz mit Billigung und Unterstützung der USA gestürzt. In den folgenden drei Jahrzehnten herrschen Militärterror und Bürgerkrieg dem Hunderttausende von Menschen zum Opfer fallen. Der Bürgerkrieg endet am 30. Dezember 1996 mit der Unterzeichnung eines Waffenstillstandvertrages.

•1956 : Anlässlich der Suez-Krise in Ägypten entsenden die USA mehrere Kriegsschiffe und Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer.

•1958 (Juli-Oktober): ( Libanon ) Die USA greifen auf Ersuchen des „christlichen“ Staatspräsidenten Camille Chamoun (1900-1987) in den Bürgerkrieg ein.

•1958 : In der Konfrontation zwischen der Volksrepublik China und Taiwan um die China vorgelagerten Inseln Quemoy und Matsu entsenden die USA zur Unterstützung Taiwans Marineeinheiten ins Krisengebiet.

•ab 1959 : Die USA finanzieren und unterstützen von ihrem Territorium aus operierende Guerillabewegungen zum Sturz der Regierung um Ministerpräsident Castro in Kuba.

•1960 (Oktober): Die USA verhängen gegen Kuba ein partielles Handelsembargo .

•1961 ( 17. April ). Eine von den USA ausgebildete und ausgerüstete Guerillagruppe scheitert bei einer Invasion in der Schweinebucht auf Kuba. Die Operation wird durch die Bombardierung kubanischer Luftabwehrstellungen durch die USA vorbereitet.

•1961 - 1964 : Die USA (CIA) beteiligen sich laufend in den innenpolitischen Auseinandersetzungen des Demokratische Republik Kongo (Kinshasa). Sie organisieren die Ermordung Patrice E. Lumumbas ,der das Land von ausländischer Vorherrschaft befreien wollte sowie die Unterstützung des General Joseph Désiré Mobutus sowie Moïse Tshombé die mit der Niederwerfung linksgerichteter Rebellen beauftragt wurden. Mobutu (der sich später Mobutu Sese Seko nannte) erringt 1965 die Alleinherrschaft und errichtet mit massiver Unterstützung der USA ein despotisches Regime das sich bis 1997 halten kann.

•1962 (Februar): Die USA verhängen ein totales Handelsembargo gegen Kuba (partiell schon 1960). Während der so genannten Kuba-Krise (Oktober/November) wird die Insel mit einer totalen Blockade belegt.

•1963 : Dominikanische Republik . Nach dem Sturz der Trujillo-Diktatur (1961) [vgl. Rafael Trujillo ] gewinnt in ersten freien Wahlen der Linkspolitiker Juan Bosch (1909-2001) die Präsidentenwahlen wird aber schon sieben Monate nach seinem Amtsantritt von rechtsgerichteten Militärs und unter direkter Beteiligung des CIA gestürzt.

•1964 (Mai): Laos . US-Flugzeuge und Bodentruppen (etwa 10.000 Mann) starten Angriffe auf die Gebiete des Pathet Lao . Nach jahrelangen Kämpfen zeichnet sich jedoch keine militärische Lösung ab und die amerikanischen Interventionstruppen verlassen das Land (März 1970).

•1964 (Juli): Auf Veranlassung der USA wird Kuba aus der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) ausgeschlossen. Alle Staaten (außer Mexiko) brechen die diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Kuba ab (Beendigung der Sanktionen im Jahre 1975).

•1964 ( 31. März ): Mit logistischer Unterstützung durch die CIA wird in Brasilien der linksgerichtete Präsident João Goulart (1918-1976) gestürzt. Darauf Errichtung einer von den USA favorisierten rechten Militärdiktatur die bis 1982 das Land beherrscht.

•1964 - 1975 : Die USA engagieren sich massiv im Vietnamkrieg der durch das Eingreifen der USA furchtbare Ausmaße annimmt. Auf dem Höhepunkt des Krieges sind rund 550.000 US-Soldaten im Einsatz. Diese wenden ihre ganze technologisch überlegene militärische Schlagkraft auf (u.a. ausgedehnte Flächenbombardements Einsatz von chemischen Waffen und Napalm ) verlieren den Krieg aber dennoch gegen einen technisch unterlegenen doch zu allem entschlossenen und hochgradig motivierten Gegner. Die USA beschließen 1973 die Vietnamisierung des Krieges ziehen ihre Verbände ab leisten ihren südvietnamesischen Verbündeten aber weiterhin militärische Hilfe. Der Vietnamkrieg (mit insgesamt etwa 4 Millionen Toten) endet mit der Einnahme Saigons durch die kommunistischen Viet-cong am 30. April 1975.

•1967 Bombardierung des amerikanischen Schiffes Liberty (CIA-Mossad –Aktion), die man dem sozialistisch orientierten ägyptischen Präsidenten Nasser in die Schuhe schieben wollte, weil die USA den Israelis im 6-Tage-Krieg militärisch helfen wollten. Die Überlebenden Soldaten bekamen stillschweigend die höchsten Auszeichnungen und um die Aktion geheim zu halten, wurden sie in verschiedene Teile der Welt entsendet.
Um ein Eingreifen der USA im 6-Tagekrieg doch noch möglich zu machen, wurden amerikanische Militärflugzeuge umgespritzt und mit israelischen Kennzeichen versehen ( die Israelis hatten nämlich damals keine Aufklärungsflugzeuge !)

•1964 - 1982 : Bolivien . Die USA sind in eine Vielzahl von militärischen Staatsstreichen und Gegenrevolten involviert.

•1965 (Mai): Kambodscha Die USA bombardieren Grenzdörfer entlang der vietnamesischen Grenze. Das Land wird dadurch in den Vietnam-Krieg involviert. Später werden die USA die durch ihre Flächenbombardements Umgekommenen, den Roten Khmer zur Last legen.

•1965 (April-September): Dominikanische Republik. Nach dem Sturz des linksgerichteten Präsidenten Juan Bosch (1963) und der Installation einer mit Hilfe der USA eingesetzten Militärjunta entbrennt ein Bürgerkrieg , der Hunderttausenden von Menschen dort das Leben kostete. Die USA intervenieren mit 42.000 Marines und veranlassen „Neuwahlen“, aus denen Joaquin Balaguer (1906-2002) – der zuvor 30 Jahre in Diensten der Trujillo-Diktatur gestanden hat – als Sieger hervorgeht. Balaguer bestimmt in enger Zusammenarbeit mit den USA für die folgenden 35 Jahre die dominikanische Politik.

•1965 ( 30. September ): In Indonesien gelangt nach einem niedergeschlagenen kommunistischen Umsturzversuch General Hadji Mohamed Suharto (*1921) mit Unterstützung des CIA an die Macht. Im Kampf gegen die Kommunisten kommen zwischen 100.000 bis 1.000.000 Menschen ums Leben.

•1967 : Die bolivianische Armee wird in ihrem Kampf gegen die Guerilla durch die CIA angeleitet. Mit Hilfe des CIA wird der kubanische Revolutionär Ernesto Che Guevara (*1928) in Bolivien aufgespürt, bestialisch gefoltert und erschossen ( 9. Oktober ).

•1970 (März): Mit Unterstützung der USA putscht sich in Kambodscha der rechtsgerichtete General Lon Nol (1913-1985) an die Macht. Ausweitung des Vietnam-Krieges auch in Kambodscha.

•1970 (September): Im Bürgerkrieg in Jordanien ergreifen die USA Partei auf der Seite des Königshauses und entsenden Kriegsschiffe und Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer.

•1971 : Im indisch-pakistanischen Konflikt um die Unabhängigkeit Bangla Deshs entsenden die USA Flottenverbände in den Golf von Bengalen .

•1973 ( 11. September ): Mit direkter Beteiligung des CIA wird in Chile der sozialistische Präsident Salvador Allende (*1908) gestürzt (dieser kommt beim Sturm und von der CIA geleiteten Flugzeugangriff auf den Präsidentenpalast ums Leben). Die Macht übernimmt eine rechtsgerichtete (faschistische) Militärjunta unter Augusto Pinochet (*1915). Die Pinochet-Diktatur besteht bis Dezember 1989.

•1975 ( 29. August ): Die USA fördern einen Staatsstreich gegen den Präsidenten von Peru Juan Velasco Alvarado mit dem Ziel Wirtschaftsentscheidungen wieder unter die Ägide des Internationalen Währungsfonds zu bringen.

•1975 ( 7. Dezember ): Die Portugiesen ziehen sich aus ihrer Kolonie Osttimor zurück. Nachdem die linksgerichtete FRETILIN (Revolutionäre Front für ein unabhängiges Osttimor) die Kontrolle über das kleine Land gewinnt und dessen Unabhängigkeit ausruft wird dieses von Indonesien und mit Zustimmung resp. auf Veranlassung der USA besetzt und dem großen Nachbarn eingegliedert.

•1976 : Die USA unterstützen in Angola die UNITA-Rebellen in ihrem Kampf gegen die sozialistische MPLA-Regierung.

•1976 ( 24. März ): Die CIA ist in den Militärputsch in Argentinien involviert der General Jorge Rafael Videla (*1925) an die Macht bringt und mehr als Hunderttausenden von Menschen das Leben kostet. Die Militärdiktatur dauert bis Dezember 1983.

•1977 - 1992 : Die USA unterstützen die von ihnen eingesetzten oder gebilligten Regierungen in El Salvador im Kampf gegen die Opposition. In der Folge zerfällt das Land in einem zehnjährigen Bürgerkrieg., der Hunderttausende von Toten kostet.

•1980 ( 25. April ): Eine Militäraktion der USA zur Befreiung der amerikanischen Geiseln in der besetzten US-Botschaft in Teheran ( Iran ) scheitert.

•1981 : Der seit 1970 auf einer geheimen und später vom US-Kongress veröffentlichten Mordliste des CIA stehende General Omar Torrijos seit 1968 der führende Politiker in Panamá kommt 1981 bei einem ungeklärten Hubschrauberabsturz ums Leben.

•ab 1981 : Die USA setzen nach der erfolgreichen sandinistischen Revolution (1979) in Nicaragua die finanzielle militärische und logistische Unterstützung der Anhänger der davongejagten Diktatur von Anastasio Somoza Debayle fort, um das dortige Regime wirtschaftlich in die Knie zu zwingen.

•ab 1981 : Die USA gewähren den Taliban und anderen afghanischen Widerstandskämpfern massive finanzielle militärische und logistische Hilfe in ihrem Kampf gegen die demokratische Regierung Afghanistans, die mit den herbeigerufenen sowjetischen Soldaten ihre Heimat verteidigen.
Das unrechtmäßige Eingreifen der USA in die demokratische Entwicklung des Landes, sowie einseitige militärische Unterstützung der dortigen Muhadschedin, die damals in der Minderheit waren ( die meisten Gebiete Afghanistan waren von den demokratischen Volksmassen zusammen mit den sowjetischen Truppen schon befreit, als der Verräter Gorbatschow an die Macht kam, welch ein seltsamer Zufall !!), der dann die sowjetischen Truppen abzog und damit die Volksdemokratie in Afghanistan den Muhadschedin und ihren westlichen Verbündeten zum Fraß vorwarf. Dieser Krieg kostete Hunderttausend Menschen das Leben

•ab 1982 : Die USA leisten dem Regime des Iraks Waffenhilfe in Milliardenhöhe zur Kriegsvorbereitung gegen den Iran. Saddam Hussein wird unmittelbar von der CIA beraten. Der Bruderkrieg gegen den Iran bei dem Hunderttausende auf beiden Seiten sterben werden, wurde von den USA vorbereitet und die Flüge über iranisches Territorium unter ihrer Regie durchgeführt.

•ab 1982 : Von Honduras aus operierende Gegner der Sandinisten in Nicaragua erhalten militärische Hilfe seitens der USA.

•1982 (April): Die USA leisten den britischen Truppen im Krieg gegen Argentinien ( Falkland-Krieg ) mit ihrer Militärbasis auf der Insel Atlantik-Insel Ascension logistische Unterstützung.

•1983 : Der Iran erhält Waffenhilfe zur Abwehr der zuvor durch die USA unterstützten irakischen Regierung.

•1983 (September): Die USA greifen als Teil einer internationalen Friedenstruppe in den libanesischen Bürgerkrieg ein der darauf in seine blutigste Phase eintritt. Die Intervention scheitert und die multinationale Streitmacht verlässt den Libanon (Februar/März 1984).

•1983 ( 25. Oktober ): Nach der Ermordung des Premierministers von Grenada Maurice Bishop (1944-1983) und der Machtübernahme durch einen „linksgerichteten“ Militärrat besetzen die USA vorübergehend die kleine Karibik-Insel »wegen drohender Errichtung eines kubanischen Stützpunktes« und setzen eine ihnen genehme Regierung ein.

•1983 ( 26. November ): Die USA beginnen in der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des NATO-Doppelbeschlusses mit dem Aufbau von atomaren Mittelstreckenraketen vom Typ Pershing II zur Abschreckung des Warschauer Vertrages (Sowjetunion).

•1984 : Verminung der Häfen Nicaraguas unter der Regie des CIA.

•1985 ( 1. Mai ): Nach dem Wahlsieg der linksgerichteten Sandinisten ( 4. November 1984) vollständiges Handelsembargo gegen Nicaragua Fortführung der Unterstützung der Opposition ( Contras ) zum Sturz des sandinistischen Regimes.

•1986 (Februar): In Haiti wenden sich die USA unter massivem Druck aus der Bevölkerung von der seit 1957 herrschenden und von ihr protegierten Duvalier-Familiendiktatur ab. Diktator Jean-Claude Duvalier (*1951; genannt »Baby Doc«) flieht ins Ausland.

•1986 ( 14. April ): Als Vergeltung für libysche Terrorakte bombardieren die USA Ziele in Libyen ( Tripolis und Bengasi ).

•1988 ( 3. Juli ): Ein ziviler Airbus der Iran Air wird über der Straße von Hormuz vom US- Lenkwaffenkreuzer »USS-Vincennes« abgeschossen. 290 Menschen sterben; nach US-Angaben war es der Besatzung nicht möglich den zivilen Airbus der ständig seinen Code sandte, von einem iranischen Kampfflugzeug zu unterscheiden oder mit dem Piloten Kontakt aufzunehmen. Die »USS-Vincennes« hielt sich zu diesem Zeitpunkt völkerrechtswidrig in iranischen Hoheitsgewässern auf. Der Kapitän erhielt eine Auszeichnung.

•1989 ( 20. Dezember ): Panamá wird besetzt es wird von mindestens 5.000 Toten berichtet. Der verhaftete panamaische General Manuel Noriega (*1934) wird in den USA des Drogenhandels bezichtigt und am 10. Juli 1992 zu 40 Jahren Haft verurteilt. Gerüchte zufolge hat Noriega – bevor er in Ungnade fiel – mit der CIA eng zusammengearbeitet und über diese mit dem Drogenkartell von Medellín (Kolumbien) in Verbindung gestanden.

•Ab 1990 : Im Drogenkrieg in Kolumbien unterstützen die USA paramilitärische Einheiten zur Bekämpfung linksgerichteter Rebellen. Dabei kommen ebenfalls Hunderttausend Menschen ums Leben, Es wird vermutet, dass die CIA in das Drogengeschäft involviert war.

•1990 ( 8. August ): Nach dem irakischen Überfall auf Kuwait ( 2. August 1990) entsenden die USA Streitkräfte nach Saudi-Arabien , um sie angeblich zu „schützen“

•1991 (Januar/Februar): Die USA „befreien“ Kuwait militärisch, nachdem sich die Iraker bereits aus den besetzten Gebieten zurückgezogen hatten. Die Operation Wüstensturm kostet Hunderttausenden Irakern das Leben. Dabei werden von den USA erstmals radioaktive Bomben eingesetzt ! Die amerikanischen Bodentruppen verlassen den Irak, doch wird der Luftkrieg (eingeschränkt) fortgesetzt (bis 2002) um angeblich einen erneuten Überfall zu verhindern.

•1992 ( 27. August ): Die USA errichten im Irak eine Flugverbotszone für irakische Flugzeuge oberhalb der geographischen Koordinaten von 36°N und unterhalb von 33°S.

•1992 ( 23. Oktober ): Die USA verschärfen ihr Handelsembargo gegen Kuba mit dem Ziel das sozialistische Regime zu stürzen.

•1992 ( 9. Dezember ): Die USA entsenden 28.000 Soldaten nach Somalia (Rückzug 1994).

•1993 27. Juni ): Im 2. Golfkrieg gegen den Irak nehmen US- Kriegsschiffe an dieser Militäraktion teil und feuern 23 Cruise Missiles auf Bagdad ab.

•Ab 1992: (Februar/März): Die NATO führt (mit UN-Legitimation) unter dem Oberbefehl der USA, einen Militäreinsatz in Jugoslawien ( Bosnien )durch. [1]
Unter verlogenen Prämissen und durch einseitige militärische Unterstützung der albanischen Rebellen durch die Amerikaner die Abspaltung Bosniens von Jugoslawien betrieben.

•1994 (August/September): US-Truppen landen auf Haiti und setzen die Reinstallation des 1991 gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide (*1953) durch. Nachdem Aristide linksgerichtete Tendenzen nachgesagt werden, wird er dem Vernehmen nach im Dezember 1995 zum Verzicht auf sein Präsidentenamt gezwungen.

•1998 ( 20. August ): Als Vergeltung auf die Terroranschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania, die man dem Sudan in die Schuhe schob. führen die USA einen Luftangriff auf eine angebliche »Giftgasfabrik« im Sudan durch die sich im Nachhinein als eine Arzneimittelfabrik herausstellte.

•1999 (März-Juni) Krieg gegen Jugoslawien. Ohne UNO-Mandat führt die NATO unter dem Kommando der USA umfangreiche Bombardements gegen meist zivile Ziele in Jugoslawien durch um eine Besetzung des Kosovo durch NATO-Truppen zu erzwingen in dem zu diesem Zeitpunkt die angebliche Gefahr ethnischer Säuberungen bzw. eines angeblichen Genozids am albanischen Bevölkerungsteil bestand. Nach Abschluss eines Waffenstillstands wird das Kosovo von NATO-Truppen besetzt und ein Protektorat unter UN-Verwaltung errichtet.

21. Jahrhundert

•2001 (November): Als Folge der angeblichen Terrorattacken islamischer Fundamentalisten auf New York und Washington vom 11. September 2001, erhalten die USA über den völkerrechtlich falsch ausgelegten Artikel 51 ein von ihnen erschlichenes UNO-Mandat zum Angriff auf Afghanistan. Das dortige Taliban -Regime wird zerschlagen und eine Übergangsregierung eingesetzt.
Seither führen die USA zusammen mit den NATO-Staaten Antiterrorkriege überall auf der Welt durch. Erst werden die ihnen nicht unterwürfigen Staaten(vor allem deren Führung ) durch Lügenpropaganda fertig gemacht und schließlich wegen angeblicher Menschenrechtsverletzungen in ihren Ländern bombardiert > Jugoslawien, Irak, Afghanistan und nun Libyen

•2002 ( 11. April ): Mit CIA-Unterstützung sollte der populäre Präsident Venezuelas Hugo Chávez (*1954) in einem Militärputsch gestürzt werden. ( ja, so hätten es einige Leute gern gehabt! ) Die Revolte dauerte jedoch nur drei Tage und Chávez kehrt wieder in sein Präsidentenamt zurück.

•2003 ( 20. März ): Die USA Großbritannien Italien Australien und Spanien greifen den Irak unter US-Führung an (heute wissen es die Menschen, dank Wikileaks , dass dieser Krieg ebenfalls durch eine Lüge herbeigeführt wurde!) und beseitigen das Regime von Saddam Hussein (*1937) Dritter Golfkrieg . Der Irak wird seither als US-Protektorat verwaltet, die eine ihnen völlig unterwürfige Regierung einsetzt.

•2004 (März): Nach dem Sturz von Präsident Jean-Bertrand Aristide entsenden die USA im Rahmen eine multinationalen Übergangstruppe des UNO-Sicherheitsrats Truppen nach Haiti . Aristide und seine Frau behaupten ( nein, sie wissen! Der Absender )vor dem behaupteten Sturz von US-Einheiten gewaltsam gegen seinen Willen aus Haiti entführt und ausgeflogen worden zu sein.

•2006 Krieg gegen Libanon. Dieser Krieg war von außen betrachtet, ein Krieg zwischen Israel und dem Libanon. Dem Jerusalem – Korrespondenten des San Francisco Chronicle und dem Aussagen des Experten aus Tel Aviv, Matthew Kalmann, zufolge, wurde dieser Krieg jedoch bereits vor 1 Jahr im Beisein eines höheren israelischen Armeeoffiziers, von US – und anderen Diplomaten, Journalisten und Think Tanks in Power Point Vorführungen präsentiert und entsprachen Punkt für Punkt dem Plan, der im Angriffskrieg Israels auf den Libanon umgesetzt werden sollte.
Er sollte der Beginn des internationalen Monopolkapitals sein, den Nahen Osten und damit den ganzen Kontinent Afrika, noch stärker den Verwertungsbedingungen des internationalen Monopolkapitals zu unterwerfen.
Damit das aber nahtlos funktionieren konnte, musste die Souveränität dieser Staaten beseitigt und neue Staatenverbände geschaffen werden.

Mittels einer Lüge, die Syrier wären an der Ermordung des Präsidenten von Libanon schuld, waren syrische Truppen in diesem Lande nicht mehr erwünscht. . Der Sudan als starker, und vor allem rohstoffreicher, Staat geriet ins Kreuzfeuer des internationalen Monoplkapitals, als der sudanesische Präsident Bashir drohte, ausländische Banken zu verstaatlichen. So sollen durch US-Bombardements 1998 ( 20. August )als angebliche Vergeltung auf die Terroranschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania, die man dem Sudan in die Schuhe schob auf eine angebliche »Giftgasfabrik« im Sudan ,die sich im Nachhinein als eine Arzneimittelfabrik herausstellte, Tausende von Menschen getötet worden seien.

 

Da sich der Sudan den Drohungen des Westens nicht ergab, setzten die westlichen Regierungen, zusammen mit Freiwilligen der umliegenden Staaten, ihre internationalen Söldnerarmeen ein, die ständig brutale Überfälle auf sudanesische Dörfer unternahmen.

Daraufhin einsetzende Flüchtlingsbewegungen und durch die ständigen Überfalle bedingten Toten, lastete die sog. westliche Gemeinschaft dem Präsidenten Bashir an. Dass seit dem Friedensvertrag von 2005 mit dem Süden Omar al-Baschir mit seiner Nationalen Kongresspartei gemeinsam mit der Sudanesischen Volksbefreiungsbewegung des Südens regierte, passte den westlichen Regierungen nicht. Sie klagen Bashir des Völkermordes an, eines Mordens, das sie selber verursacht haben und wollen Bashir gar dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag überantworten. Das eigene Volk und die Afrikanische Union stehen hinter Bashir. Daraufhin ersannen die westlichen Staaten zusammen mit ihren, auch in Afrika tätigen Stiftungen, die Führung des Südens dergestalt zu beeinflussen, dass dort Wahlen stattfanden, die eine Abspaltung des rohstoffreichen Südens vom Norden bewirkten. Dass im Süden Sudans keine Verstaatlichungen durchgeführt werden, versteht sich ja wohl von selbst !! Eine Parallele zu Jugoslawien ist auch hier unverkennbar ! .

 

Libyen März 2011-03-27. Ähnlich wie in Jugoslawien, dem Irak, dem Sudan, versuchte der Westen nun auch den Führer der libyschen Volks-Dschamarha, Gaddafi, zu diskreditieren. Als Anfang des Jahre 2011 überall im Norden des afrikanischen Kontinents Hungerrevolten ausbrachen, erhoben sich plötzlich durch Face-book –Aufrufe im Internet bedingt, nun auch im Norden Libyens Menschen, die die Königsflagge schwenkten und mehr Freiheit forderten. Das Merkwürdige und der Unterschied zu anderen arabischen Ländern ist der, dass es in Libyen keine Hungernden gab! Libyen ist das Land, das den höchsten Lebensstandart aller afrikanischen Länder aufweist und sogar Hunderttausenden Menschen aus dem Süden Afrikas Obdach und Brot bot. Trotzdem erhoben sich Oppositionelle an der Küste Libyens, die Militärdepots der Regierung aufbrachen, sich bewaffneten und auf reguläre Truppen (Polizei-und Armeeeinheiten) zu schießen begannen. Eine solche Revolte, die per Verfassung eines beliebigen Landes der Welt verfolgt, ja sogar mit dem Tode bestraft werden kann ( siehe RAF in Deutschland !!) wurde sogleich offen von einigen Staaten der sog. Weltgemeinschaft, ( in Wirklichkeit der Monopolbourgeoisie ) der unbedingten militärischen Unterstützung versichert und unter dem Vorwand, die dortige libysche Zivilbevölkerung zu schützen, die UNO-Resolution 1973 verabschiedet. Unter dem Vorwand der Schaffung einer Flugverbotszone unterstützte der Westen nunmehr einseitig die Opposition mit Waffen und Soldaten und schließlich begann eine3er Koalition der NATO (USA, Frankreich und Großbritannien ) die Millionenstadt Tripolis und andere libysche Städte zu bombardieren.
Der israelische Staatschef Peres und der amerikanische Präsident Obama hatten übrigens als erste ihre Bereitschaft geäußert, die Oppositionellen zu unterstützen. Nun, eine Militärflotte der Amerikaner befand sich ja schon vor den Aufständen in einigen arabischen Ländern vor den Küsten Libyens. Und so verwundert es auch nicht, dass diese libyschen Rebellen gut ausgerüstet waren und sogar Unterstützung von internationalen Söldnerbanden erhielten.
Augenscheinliches Ziel der USA und ihrer Verbündeten ist es, Afrika wieder völlig unter eigene Kontrolle zu bekommen, die dortigen Rohstoffe zu rauben und ihre Währungen ( vor allem die der USA!), die im Rahmen der kapitalistischen
Weltwirtschaftskrise völlig an Wert verloren haben, durch die fast kostenlose Vereinnahmung der dortigen reichen Bodenschätze, zu sanieren.

 

Die Verwandlung Afrikas in einen blühenden Garten durch die im Bau befindliche Wasserstrasse von Sudan über den Tschad bis nach Libyen und die geplante Einführung eines Gold-Dinars ( alles von Gaddafi ohne IWF-und Weltbank-Unterstützung geplant und zum großen Teil bereits realisiert !!) hätte Afrika vonLebensmitteleinfuhren vornehmlich aus den USA befreien und somit den ökonomischen und politischen Druck der afrikanischen Staaten vor
UNO- Abstimmungen seitens der USA befreien können.

 

Afrika hätte im Gegenteil ein freier, unabhängiger und stolzer Kontinent werden können, der nicht mehr auf Almosen aus den westlichen Ländern angewiesen wäre.

 

Diese Genugtuung wollten die USA und mit ihr ihre westlichen Bündnisgenossen, Afrika nicht gönnen.

 

Brigitte Queck

 

Quelle: http://www.muslim-markt.de/forum/messages/2994.htm

 

 

Veröffentlicht in USA

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antagonistica84 12/16/2011 18:35


Historische Ignoranz,die Absentia von politisch-ökonomischen Zusammenhängen


und imperialistische Arschkriecherei nerven noch mehr.Schönes Wochenende Sepp.


Matthias aus Gera

Sepp Aigner 12/16/2011 19:10



Die Lieberman (1)-Trolle haben kein leichtes Geschäft. Keiner glaubt ihnen irgendwas.


Dir auch ein schönes Wochenende.


(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Avigdor_Lieberman  



gargamel 12/16/2011 03:38


na und? vor allem in südamerika gab es so häufig chaotische zuständer, dass ohne eingriff der USA, noch mehr blut vergossen worden wäre. nach dem motto "ohne macht nur ohnmacht". und wären die
USA nicht gegen nazi-deutschland, das faschistische italien und die grausame japaner-meute vorgegangen, wären wir jetzt entweder tot oder nazis! und eine synagoge gäbe es nicht mal mehr im
lexikon zu bestaunen. dieser anti-amerikanische pseudo-pazifismus nervt!

Sepp Aigner 12/16/2011 07:43



Ja freilich. Wenn die United Fruit Company ihre Arbeiter für Hungelöhne schuften liess und diese dagegen aufbegehrten, kam es natürlich zu "chaotischen Zustänen" und man musste ein bisschen Blut
vergiessen, um dem anzuhelfen. Und heute muss man da und dort ein paar Zehntausend, ein paar Hundertausend Leute umbringen, "damit nicht noch mehr Blut vergossen" wird. Die "Antideutschen" nerven
auch, aber vor allem machen sie sich lächerlich.



Gustav Staedtler 06/27/2011 19:58



 Haifisch Teil 2


Und der Haifisch, der hat Zaehne, und die hat er im Gesicht.


Ja, der Haifisch, der hat Zaehne, doch das interessiert die Traeumer nicht, denn der Haifisch, der hat Zaehne, doch die Zaehne
sieht man nicht.


Und der Ami hat die Bomben, doch das verstehen Traeumer nicht.


*


Und sie tanzen einen Tango, Onkel Sam und Barbie Miller,


doch die Europaeer koennen nicht ahnen, was dahinter sich verbirgt.


Rote Laternen, viele tausend Kasernen, dunkle Gestalten, die sich verborgen halten, Killer, Bomben, Geld verwalten und die
falschen Weichen fuer die boese Zukunft schalten.


*


Keine roten Laternen, keine Tavernen, keine Kasernen.


Blakende Kerzen, Wahrheit im Kopf und im Herzen,


voller klarem Geist in dieser so verlogenen Zeit.


 


In den Spelunken, da sitzen die Lumpen beim billigsten Wein,


wollen die Luegen nicht glauben, schlafen die ganze lange Nacht nicht ein,


wollen keine blinden Traeumer sein.


Keine roten Laternen,


keine Tavernen,


kein Tango,


keine Kaserne.


Wahrheit im Kopf und im Herzen, voller klarem Geist


in dieser so verlogenen Zeit.


 


In den Spelunken, da sitzen die Lumpen beim billigsten Wein und schlafen die ganze lange Nacht nicht
ein,


wollen die Luegen nicht glauben,


wollen keine Blinden sein, wollen keine Traeumereien.


 


In den Spelunken, da sitzen die Lumpen beim billigsten Wein und schlafen die ganze lange Nacht nicht
ein,


wollen die Luegen der Friedenstauben nicht glauben.


Denn der Haifisch, der hat Zaehne,


und die hat er doch zum frass.


Und der Ami hat die Bomben, und die hat er nicht zum Spass.


Und der Haifisch hat die Zaehne, und die hat er im Gesicht.


Und der Ami hat die Bomben, das verkennen Lumpen nicht.


 


Rote Streifen und Sterne, Kaserne an Kaserne,


dunkle Gestsalten, die sich verborgen halten und die Weichen fuer all die raubmoerderischen Kriege
schalten.


Und die Dummen tanzen Tango, denn die Amis sind so geil,


und fuer Baby Miller's Liebe macht er jede Schweinerei.


Ja, der Haifisch, der hat Zaehne, und die hat er im Gesicht.


Doch die Traeumer wollen glauben, dass der Haifisch sie beschuetzt.


*


Und sie tanzen einen Tango, Onkel Sam und Barbie Miller,


doch die Europaeer koennen nicht ahnen, was dahinter sich verbirgt.


Rote Laternen, viele tausend Kasernen, dunkle Gestalten, die sich verborgen halten, Killer, Bomben, Geld verwalten und die
falschen Weichen fuer die boese Zukunft schalten.


*


Blakende Kerzen,


Wahrheit im Kopf und im Herzen, beim billigsten Wein


sitzen die Lumpen im Feuerschein,


schlafen die ganze lange Nacht nicht ein, schreiben ihren Reim,


wollen keine blinden Traeumer sein.


Denn der Haifisch, der hat Zaehne, doch die Zaehne sieht man nicht.



Gustav Staedtler 05/13/2011 19:28



 DER KAMPF


MIT DEM HAIFISCH.


*


Und der Haifisch, der hat Zaehne, und die hat er im Gesicht.


Ja, der Haifisch, der hat Zaehne, und die hat er im Gesicht.


Und die Geier haben Glatze, doch das weiss der Haifisch nicht.


 


Und der Haifisch, der hat Zaehne, und die hat er nicht zum Spass.


Und die Geier haben Glatze, und die warten auf das Aas.


 


In den Spelunken, da sitzen die Lumpen beim billigsten Wein


und schlafen die ganze lange Nacht nicht ein,


wollen die Luegen nicht glauben, die Luegen der Friedenstauben,


wollen keine Traeumereien, wollen keine Blinden sein.


Denn der Haifisch, der hat Zaehne, und die hat er Gesicht;


und der Ami hat die Bomben, das vergessen Lumpen nicht.


 


Und die Amis tanzen Tango, denn die Dummen sind so geil.


Fuer Baby Miller's Liebe macht er weltweit Stunk und Streit.


Ja, fuer Baby Miller's Liebe macht er jede Schweinerei.


 


Und der Haifisch, der hat Zaehne, doch die Zaehne sieht man nicht.


Und der Ami ist ein Killer, doch darueber redet man hier nicht.


 


Rote Laternen, viele tausend Kasernen, dunkle Gestalten, die sich verborgen halten.


Modernste Bomben in geheimen Katakomben warten auf ihren Knall.


*


Und sie tanzen einen Tango, Onkel Sam und Barbie Miller,


doch die Europaeer koennen nicht ahnen, was dahinter sich verbirgt.


Rote Laternen, viele tausend Kasernen, dunkle Gestalten, die sich verborgen halten, Killer, Bomben, Geld verwalten und die
falschen Weichen fuer die boese Zukunft schalten.


*


Tja, der Haifisch, der hat Zaehne, doch die Zaehne sieht man nicht.


Der Haifisch, der hat Zaehne, und die hat er nicht umsonst.


Und der Ami hat die Killer, doch die Killer sieht man nicht.


 


Rote Streifen und Sterne, Kaserne an Kaserne, dunkle Gestalten,


die sich verborgen halten.


Voelker, die nichts ahnen, weil sie im Wohlstand sich aalen,


wie dumme Tauben an Freundschaft glauben,


von Humanismus und Frieden traeumen, waehrend Falken lauern in kahlen Baeumen.


 


Und der Haifisch, der hat Zaehne, doch die Zaehne sieht man nicht.


Und die Falken haben messerscharfe Schnaebel, doch das wissen dumme Tauben nicht.


Und der Haifisch, der hat Zaehne, und die hat er nicht zum Spass.


Und die Geier haben Glatze, und die warten auf das Aas.


*


Und sie tanzen einen Tango, Onkel Sam und Barbie Miller,


doch die Europaeer koennen nicht ahnen, was dahinter sich verbirgt.


Rote Laternen, viele tausend Kasernen, dunkle Gestalten, die sich verborgen halten, Killer, Bomben, Geld verwalten und die
falschen Weichen fuer die boese Zukunft schalten.


*


Und der Haifisch, der hat



Gustav Staedtler 05/12/2011 19:15



 


Die New York Times und die
Amtseinführung Obamas


Kommentar .-. G.
Staedtler.


Interessanter BEITRAG DER
WSWS.-.http://www.wsws.org/de/


 


OBAMA UND DER USAMERIKANISCHE
MACHTWAHN.


Von David Walsh
28. Januar 2009
aus dem Englischen (24. Januar 2009)


Barack Obamas Antrittsrede vom 20. Januar hat in den USA und weltweit eine wahre Flut von Kommentaren ausgelöst. In der New York Times, der Zeitung, die als "Zeitzeuge" und Stimme des
amerikanischen Liberalismus bezeichnet wird, wurden einige der irreführendsten und unredlichsten Kommentare publiziert.


In einem am 21. Januar veröffentlichten Leitartikel erklärt die Times, dass Obama "in etwa 20 Minuten acht Jahre falscher Entscheidungen und verfehlter Politik von Präsident George Bush
beiseite geschoben, und versprochen hat, den traditionell hochgehaltenen amerikanischen Idealen wieder Geltung zu verschaffen."


David Sanger verstieg sich im Leitartikel der Zeitung über das Ereignis zu der Behauptung, dass "Barack Obamas Einführungsrede am Dienstag eine deutliche Zurückweisung der Ära George Bushs und
der damit verbundenen ideologischen Überzeugungen war."


Worüber berichtet die Times eigentlich?


Tatsächlich folgte Obamas Rede zwei Leitlinien.


Erstens: Der neue Präsident fühlte sich verpflichtet - und er machte das zum Ausgangspunkt seiner Bemerkungen -, dem von der Regierung Bush in Komplizenschaft mit den Demokraten im Kongress
begonnenen "Antiterrorkrieg" seine Reverenz zu bezeugen.


Obama erklärte: "Unsere Nation befindet sich im Krieg gegen ein weit verzweigtes Netz von Gewalt und
Hass."


*


Kommentar Gustav Staedtler.:


Die USA befinden sich permanent im Krieg, weil sie diesen mit ihrer masslosen Gier, Hass und Gewalttat weltweit provozieren.


Wer ausser die Drachen lieben Drachen.?


WER DIE HURE UND DEN SATAN USA NICHT HASST, DER KANN GOTT NICHT LIEBEN. .-. Joh. Habt nicht lieb die Welt noch irgend etwas Weltliches, denn in wem die Liebe zum Weltlichen ist, in dem ist Gott nicht. Und die
USA sind doch ganz offensichtlich das Superweltliche. DIE
USA SIND EIN DRACHE MIT EINEM MASSLOS
GIERIGEN RACHEN. Und wer sollte diesen wie lieben.? Ausser sich von ihm fressen zu lassen.


*


Zweitens: Als er auf die Wirtschaftskrise zu sprechen kam, wies er die Schuld dafür eindeutig der amerikanischen Bevölkerung zu: "Unsere Wirtschaft ist stark geschwächt, eine Folge von Gier und Verantwortungslosigkeit einiger, jedoch auch unseres kollektiven Versagens, harte
Entscheidungen zu treffen und die Nation für ein neues Zeitalter zu rüsten."


Die Verantwortung für dieses schlimmste Elend seit der Großen Depression, liegt einzig und allein bei der amerikanische Elite und der Wall Street, die sich auf Kosten grundlegender sozialer
Einrichtungen, der Infrastruktur des Landes und der Lebensbedingungen der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung unvorstellbaren Reichtum erstohlen und erschwindelt haben.


Weiter erklärte Obama, dass "jetzt der Moment gekommen ist, alle kindischen Angelegenheiten beiseite zu schieben" und er hielt eine Predigt über die Tugenden einer "neuen Ära der Verantwortung" und richtete diese an die breite
Bevölkerung, deren Einkommen über Jahrzehnte stagniert hat oder geschrumpft ist, und die sich zuletzt, als Millionen ihre Arbeit verloren, mit dem rapiden Verfall
des Wertes ihrer Häuser konfrontiert sah.


*


Kommentar Gustav Staedtler.:


Der kindischste Illusionist der USA ist OBAMA selber.


*


Das waren außergewöhnliche Bemerkungen, und sie waren eine Provokation. Dass sie praktisch ohne Reaktion durchgehen, deutet auf den Konsens innerhalb der Führungsschicht in Politik und Medien
hin, dass bei den Rettungsaktionen für die Banken und beim Abwälzen aller Folgen der Krise auf die arbeitende Bevölkerung kein bisschen zurückgesteckt werden darf.


Einige rechte Kommentatoren erkannten Obamas Rede als das, was sie war, nämlich eine entschiedene Verteidigung der
Prinzipien der Außenpolitik der Regierung Bush und der Ideologie des "freien Marktes".


Einen Fernsehsatiriker, der die Komik der realen Übereinstimmung von Rhetorik und Inhalt aufzeigen wollte, veranlasste dies zu einer filmischen Montage von Passagen aus früheren Reden George
Bushs und Ausschnitten aus Obamas Antrittsrede. Ein Leitartikler des Kansas City Star veröffentlichte ausgewählte Passagen aus der Rede Obamas 2009 und der ersten Antrittsrede von Bush 2001 ohne jeweils die Quelle zu kennzeichnen und forderte
seine Leser heraus, die einzelnen Passagen einem der beiden Redner zuzuordnen.


Bei der New York Times und bei ihren Korrespondenten sucht man umsonst nach derartigen Gedankengängen.
Dort ist man wild entschlossen, einen "progressiven" Obama zu entdecken, ihn notfalls auch zu erfinden. Das politische und mediale Establishment ist sich im Klaren, dass die Wahl des ersten
afroamerikanischen Präsidenten hohe Erwartungen, Hoffnungen und Illusionen weckt. Die Bevölkerung leidet und wünscht sich Hilfe. Die Times hat die Aufgabe, jede, auch noch so irrige
Hoffnung und Illusion zu nähren, ihre Leser (un