Es riecht nach Panik. Update

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

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update Donnerstag, 17. Mai:

 

Ein "Erlebnisbericht von gestern, Nachmittag: http://spanienleben.blogspot.com.es/2012/05/22223uhr-mittwoch-der-16-mai-2012.html#!/2012/05/22223uhr-mittwoch-der-16-mai-2012.html

Heute wird sich zeigen, ob auch in Spanien tatsächlich schon ein Banken-Run eingesetzt hat.

 

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Während "die Politik" so tut, als sei die Weltwirtschaftskrise etwas, das mit politischen/staatlichen Mitteln gesteuert werden kann, wenn man nur die "richtigen Instrumente" einsetzt, bewegt sich eben dieses "Krisenmanagement" beständig an den Grenzen seiner Möglichkeiten. Gigantische Geldsummen werden erfunden, Geld wird in einem Ausmass "geschöpft", das vor dem Ausbruch der Krise als unvorstellbar galt - aber alle "Rettungsmanöver" verpuffen in kurzer Zeit, ohne dass die Krise "gelöst" oder auch nur gemindert wird. Immerhin ist mit diesen Manövern Zeit gewonnen und ist der Kollaps hinausgeschoben worden, sind die Kosten der Lohnarbeit und deren Pflege mit "Sozialpolitik" enorm vermindert worden. Aber all das reicht nicht hin.

 

Die Krise ist politisch auf Dauer nicht kontrollierbar, auch nicht mit dem "alternativen" Krisenmanagement gewisser Linker, die den Lohnabhängigen unerfüllbare Hoffnungen machen. Die Urgewalt von Markt und Konkurrenz bricht sich ihre Bahn. Die Krise ist erst "gelöst", wenn so viel Kapital vernichtet ist, dass sich die Profitmacherei wieder rechnet - für die, die im Konkurrenzkampf übriggeblieben sind. Dafür muss der verrückte Mechanismus der Kapitalverwertung ganze Völker und Kontinente ins Elend bringen.

 

Im Moment sieht es in Europa danach aus, dass die politische "Regulierung" wieder einmal von dieser Urgewalt überspült wird. Es riecht nach Panik:

 

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:furcht-an-den-bondmaerkten-spaniens-renditen-steigen-auf-rekordhoch/70037915.html

 

Griechenland scheint vor einem Banken-Run zu stehen:

 

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/staatskrise-griechen-heben-aus-angst-ihr-bargeld-ab-11753272.html

 

Veröffentlicht in Weltwirtschaftskrise

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