Artikel teilen! Holereiduljöh beim Beni: Zugegeben, ich bin auch Bayer. Aber damit link will ich nix zu tun haben. Gar nie nix, Herrgottsakrament. ...
Zugegeben, ich bin auch Bayer. Aber damit link will ich nix zu tun haben. Gar nie nix, Herrgottsakrament.
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Hehe! Als ich vor langer Zeit zum ersten Mal von einer Gruppe erfuhr, die sich die "Antideutschen" nannte, war meine spontane erste Reaktion ... endlich! :-) Es hat dann allerdings nicht lange gedauert bis klar wurde, daß es sich hierbei um ferngesteuerte, zionistisch-reaktionäre Wühlarbeiter und Verleumder handelte. Schade, denn wenn ich so ein Foto sehe, dann werde ich für einige Augenblicke auch zum Antideutschen, möchte aber keinesfalls mit der Gruppe verwechselt werden, die diesen nützlichen Begriff für sich beschlagnamt hat.
Was das Foto betrifft ... ich frage mich wirklich, was sich die Leute dabei denken, wenn sie in Bayrischer Tracht über den Petersplatz stolzieren. Kein Wunder, daß die Deutschen, mehr noch als andere Europäer, der butt of jokes all over the world sind ...
bei dem mittleren hat die Wolle für die Strümpfe nicht gereicht. .-(
Gegen die Tracht habe ich nichts einzuwenden - jedoch gegen die Gesinnung, die manche dieser Trachtenträger offen zur Schau tragen ;-)
Ich war mal auf einem Konzert der "Cubaboarischen" http://kritische-massen.over-blog.de/article-die-cubaboarischen-ein-konzert-in-einem-niederbayerischen-dorf-49686553.html . Die treten auch in bayerischer Tracht auf. Es war herzerwärmend, die Besucher, von denen auch viele in Tracht kamen, Salsa und Zwiefachen tanzen zu sehen. Das gibts auch. Aber es gibt eben auch dieses dumpfkatholisch Bierdümpfelige im Dunstkreis der CSU.
Die heutigen Trachten sind im übrigen nicht wirklich traditionelle Kleidung. Die wird von den Trachtenvereinen eher in einer aufgemotzten Form imitiert. Allein schon, dass Vereine das pflegen müssen zeigt, dass es sich um etwas gewissermassen Künstliches handelt. Die Popularität hängt speziell in Bayern wahrscheinlich damit zusammen, dass Bayern im 19. Jahrhundert knapp daran vorbeigeschrammt ist, eine eigene Nation zu werden. Es hat z.B. nicht ganz zu einer eigenen Schriftsprache gereicht, und dann sind die Preussen gekommen. Das wirkt immer noch nach.
Da ich dort gelebt habe, habe ich immer das katalanische Pendant vor Augen. Im katalonischen Sprach- und Kulturraum hat die "Tradition" ähnliche Bedeutung, als Ausdruck des Behauptungswillens gegen die kastilische Dominanz. Die Katalanen haben es im Gegensatz zu den Bayern zu einer eigenen Schriftsprache gebracht und es gibt nach wie vor eine starke independistische Tendenz (von politisch bürgerlich-rechts bis ganz links). "So weit" haben es die Bayern ums Haar nicht gebracht. Was die Sprache betrifft, finde ich das ein wenig schade. Die bayerischen Dialekte haben eine Differenziertheit in den Ausdruckmöglichkeiten, die die deutsche Hochsprache nicht hat, und ich mag den "Klang" (Die vielen fein abgestuften Nasal-Laute erinnern an das Französische.)
@kiat gorina
Die Gesinnung steckt in dieser Tracht....