Kommunisten und Militär

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

In Österreich ist die Abschaffung der Wehrpflicht im Gang. Die dortige Kommunistische Initiative spricht sich dagegen aus ( link ). Tibor Zenker setzt sichi n diesem Zusammenhang grundsätzlich mit der Stellung der Kommunisten zum Militär auseinander:

 

Tibor Zenker: Wehrpflicht, Berufsarmee oder Abschaffung des Heeres? (Teil 1)

 

 

Der Krieg der Worte rund um den österreichischen Verteidigungsminister und Zivilmilitaristen Norbert Darabos (SPÖ) ist abgeflaut, die angestrebte Bundesheerreform auf die lange Regierungsbank geschoben. Doch man soll sich keinen Illusionen hingeben: Die Zeit der Wehrpflicht, die es innerhalb der EU ansonsten nur noch in Griechenland, Zypern, Finnland, Estland und mit Abstrichen in Dänemark gibt, ist auch in Österreich mittelfristig vermutlich vorbei. Für ihre Abschaffung - oder zumindest ihre Aussetzung wie z.B. in Deutschland - gibt es bereits jetzt eine parlamentarische Mehrheit (durch SPÖ, BZÖ und Grüne), im Zweifelsfall wohl doch eine (allerdings knappe) Mehrheit in der Bevölkerung sowie eine mediale Mehrheit durch die Unterstützung der SPÖ seitens der Speerspitzen des Boulevards. Selbst die gegenwärtig widerspenstigen Positionen von ÖVP und FPÖ haben mehr mit politischem Opportunismus zu tun als mit tatsächlicher Strategie. Kurzum: Der Fisch ist geputzt. Und doch oder erst recht liegt vor uns ein guter Anlass, sich mit der Bedeutung der Armee und der Art der Soldatenrekrutierung im bürgerlichen Staat auseinanderzusetzen.
Wehrpflicht, Berufsarmee oder Abschaffung des Heeres? (Teil 2)

 

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