Krisen-Momentaufnahme, heute Morgen, 6 Uhr

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

 

Waehrend Europas Boersen  noch schlafen, geht es in Asien rund: wieder - 2,6 % in Tokio, - 2,3 % in Hongkong, der Euro unter 1,23 USD, Gold gegenueber Freitag + 0,9 % - Stand 1242 USD/Feinunze. Das ist eine Momentaufnahme von heute Morgen, 6 Uhr.

 

Einen halben Tag spaeter kann schon viel passiert sein. ntv.de-Schlagzeile:  "Banger Blick auf Europa".

 

Tatsaechlich kann diese neue Woche die groessten Turbulenzen seit Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008 bringen. Katastrophale Abstuerze oder weiteres Entlangschrammen an solchen - das sind die kurzfristigen Alternativen.

 

Schlagzeilen am Montagmorgen:

 

"Der Euro steht vor einer entscheidenden Woche" FAZ 

"Euro auf niedrigstem Stand seit 2006." (NZZ)

"Nichts kann die Talfahrt des Euro stoppen." (NZZ)

 

"Alles im Griff", behaupten die Zentralbanker. Die Politiker predigen gegen die aufkommende Panik. Die Medien schwanken zwischen der Einlullung des Publikums und der Versuchung, sensationsgeile Schlagzeilen zu setzen.

 

- Vorabend bedeutender Ereignisse. Das kann eine Woche werden, an die man sich ein halbes Jahrhundert spaeter noch erinnern wird. Irgendwo habe ich in den vergangenen Tagen ein Interview mit Mikis Theodorakis gelesen. Er hat dunkle Vorahnungen von einem heraufziehenden historischen Umbruch. Von Wirtschaft versteht er nicht viel. Aber er hat den Blick des abgeklaerten alten Mannes, und er war als Musiker ein Leben lang ein Seismograph gesellschaftlicher Beben. Seine Amplitude schlaegt in den Bereich Rot.

 

 

Veröffentlicht in Weltwirtschaftskrise

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H
<br /> <br /> Vermutlich ist dieser Artikel von Míkis THEODORÁKIS gemeint:<br /> <br /> <br /> http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=10539&lg=de<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Genau.Danke. Ich wusste nicht mehr, so das steht.<br /> <br /> <br /> <br />