Kuba: Entwicklungshilfe für die USA

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Kuba bietet US - Bürgern trotz der Blockade Studienplätze an

 

Trotz der wirtschaftlichen, kommerziellen und finanziellen Blockade der Vereinigten Staaten gegen Kuba überreichte die Insel das Abschlussdiplom an 40 Medizinstudenten aus den USA und bietet jungen armen US-amerikanern auch weiterhin Studienplätze an.

 

Die US-amerikaner, die ihr Studium an der Lateinamerikanischen Medizinschule (ELAM) absolvierten, erhielten ihre Urkunden im Beisein der Mitglieder der XXII. Karawane der Pastoren für den Frieden, die am vergangenen 22. Juli in unser Land gekommen war.

 

Auf dem feierlichen Akt, der in der Aula Magna der Medizinischen Fakultät “Victoria de Girón” stattfand, dankte Helen Bernstein, Interimskoordinatorin der XXII. Karawane, für die Geste Kubas, US-amerikanern Studienplätze anzubieten.

 

Die Freigebigkeit des kubanischen Volkes ist groß, denn trotz der seit einem halben Jahrhundert bestehenden wirtschaftlichen, kommerziellen und finanziellen Blockade der USA ist sein Verhalten revolutionär und voller Liebe, fügte sie hinzu.

 

Wir danken auch dem Führer der Revolution, Fidel Castro; und dem Präsidenten Raúl Castro; und den US-amerikanischen Absolventen rufen wir in Erinnerung, dass heute ihr Traum, Arzt zu sein, in Erfüllung geht, dass sie aber die Verpflichtung haben, dies zu einer Realität zu machen, betonte die Sprecherin.

 

Die ELAM ist eine Universität, deren Aufgabe es ist, Allgemeinmediziner auszubilden, die auf die medizinische Grundversorgung ausgerichtet sind und über ein hohes wissenschaftliches, humanistisches, ethisches und solidarisches Format verfügen.

 

Der Webseite der Institution zufolge studieren in dieser Hochschule Bürger aus mehr als 110 Ländern Lateinamerikas und der Karibik, sowie aus den USA, Afrika, Asien und Ozeanien.

 

Bis zum Jahr 2010 bildete die Schule 8.600 Studierende aus 54 Ländern aus, Jugendliche, die aus dem einfachsten Schichten ihrer Länder kamen und die verschiedensten Ethnien, Kulturen und Bildungsvoraussetzungen repräsentierten.

 

Die Karawane der Pastoren für den Frieden wiederum trotzt alljährlich der Blockade und betont die Notwendigkeit, diese Strafmaßnahme zu beenden, die offiziellen Angaben zufolge der Insel bereits materielle Verluste von 751.363 Millionen Dollar eingebracht hat. (PL)

 

Quelle: http://www.granma.cu/aleman/kuba/25-julio-kuba-bietet.html

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gunther 07/26/2011 20:50



Diese ELAM ist natürlich schon ein starkes Stück Revolution, was soll man da sagen.


 


Ein anderes und starkes Stück ist auch diese Meldung: "So seien zuletzt weniger als die Hälfte der Freiwilligen, die sich
gemeldet hatten, zum Einsatz angefordert worden, und diese hätten wenig zu tun gehabt, so daß sie ihre Arbeit als Zeitverschwendung eingeschätzt hätten." In der Landwirtschaft... da gibt es
nichts zu tun? Ich bin natürlich nicht der Meinung, dass die Studenten so einen Arbeitseinsatz leisten sollten, es zeigt nur wie es dort mit allem bestellt ist.


http://www.jungewelt.de/2011/07-26/006.php