Kuba - Haiti: Hilfe, die diesen Namen verdient

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Wenn im Westen von "Entwicklungshilfe" gesprochen wird, handelt es sich zumeist um die zivile Durchdringung von abhängigen Staaten mit hochbezahlten "N"GO-Mitarbeitern. Staatliche "Entwicklungshilfe" dient mindestens zum Teil dem Sponsoring irgendwelcher Machthaber, die bestochen werden, damit sie "ihr" Land dem imperialistischen Einfluss öffnen. Dafür werden grosszügig Milliarden eingesetzt. Nicht so, wenn Kuba hilft. Das medizinische Personal in Haiti zum Beispiel teilt die kärglichen Lebensumstände der Normalbevölkerung und wird nach kubanischen Massstäben bezahlt. Würde man die Geldsummen, die z.B. die USA "für" Haiti aufwendet, mit den kubanischen vergleichen, käme man vermutlich auf ein Verhältnis in der Grössenordnung von 100 : 1. Vergleicht man aber den Nutzen für die haitianische Bevölkerung, ist das Verhältnis umgekehrt. 

 

Hier eine Zusammenfassung der kubanischenmedizinischen Hilfe für das Jahr 2012:

 

http://www.granma.cu/aleman/unser-amerika/21ener-haiti.html

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Gunther, nur ein Bürger. 01/23/2013 22:04


Die von der CIA-finanzierten sind die Schlimmsten dieser Sorte, es gibt auch vernünftige und ehrliche, aber alle sind mehr oder weniger kleine Maschinen.

Gunther, nur ein Bürger. 01/22/2013 21:50


Entwicklunghilfeprojekte sind natürlich auch ein gefundenes Fressen für die Weltbank und den IWF. Bei Kreditvergabe folgen meist Strukturanpassungsmaßnahmen, ganz fies, es werden auch die
Arbeits- und Sozialstandards bewusst zum negativen verändert. Damit die Arbeit billigen wird, so ja auch in Vietnam. Und in der westlichen Presse wird dann möglicherweise gegen die Regierung
gewettert.


Teilweise kämpfen inländische NGO's jahrelang für mehr Demokratie, bessere soziale Standards und dann kommt der IWF und der "Investor" und alles geht den Bach runter, inklusive
Grundwasserverschmutzung, das ist schon übel...

Sepp Aigner 01/23/2013 07:30



Stimmt. Aber auch was die NGOs betrifft, ist das ja eine regelrechte Industrie geworden, von der viele Leute recht gut leben und die sich in der Regel - Ausnahmen gibts sicher auch -im
Windschatten der Einmischungspolitik der westlichen Staaten bewegen - sogar, ob sie wollen oder nicht.