Kuba - USA : Zwei Welten auch im Strafvollzug

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Gestern meldete die kubanische Parteizeitung Granma:

 

Kubanische Justiz modifiziert Strafen gegen salvadorianische Terroristen

 

Nach Beendigung der Gerichtsverhandlung zur Berufung gegen das ursprünglich ausgesprochene Urteil wegen der Straftat des Terrorismus mit fortwährendem Charakter modifizierte das Oberste Volksgericht Kubas die gegen den Salvadorianer Raúl Ernesto Cruz León verhängte Todesstrafe. Es wurde die Entscheidung bekannt gegeben, sie gegen eine Freiheitsstrafe von 30 Jahren zu ersetzen, die höchste Strafe dieser Art, die auferlegt werden kann, da im Moment der Begehung der Verbrechen die lebenslange Haftstrafe nicht im Gesetz vorgesehen war.

Im Folgenden ersetzte dieses Gericht im Fall von Otto René Rodríguez Llerena, der gleichen Nationalität, ebenfalls die Todesstrafe durch eine Strafe von 30 Jahren Freiheitsentzug.

In beiden Fällen wurde die Verantwortlichkeit von Cruz León und Rodríguez Llerena für das Verbrechen, für das sie verurteilt worden waren, erneut festgestellt.

Bei der Modifizierung der Strafe berücksichtigte das Gericht die Entscheidung des Staatsrates, die durch Verordnung vom 28. April 2008 die Todesstrafe mehrerer Verurteilter umwandelte; die Mitarbeit, die beide Terroristen im Verlaufe des Untersuchungsprozesses leisteten, und ihren Beitrag bei der Klärung der komplizierten Verbindungen innerhalb des Terroristennetzes, das in den Vereinigten Staaten finanziert und organisiert und in Mittelamerika durch die Cuban American National Foundation (CANF) und Luis Posada Carriles aufgebaut wird; sowie die von beiden bezeigte Reue.

 

Die Todesstrafe für politische Verbrechen - nicht für Kriminalfälle - steht noch im kubanischen Gesetzbuch, wird aber praktisch nicht mehr vollstreckt, nicht einmal gegen CIA-Terroristen, die unschuldige kubanische Bürger ermordet haben.

 

Gestern gab es auch eine andere Nachricht:

 

Er wurde getötet wie ein Tier
OKLAHOMA - Erstmals wurde in den USA ein Häftling mit einem Tierbetäubungsmittel hingerichtet. Der Hersteller des herkömmlichen Killer-Gifts verweigert vorerst, weiter zu produzieren.

Der 58-Jährige wurde mit einem Gift-Cocktail umgebracht, der auch «Pentobarbital» enthielt, wie die «BBC» berichtet. Normalerweise werden damit Tiere eingeschläfert. Duty ist der erste US-Amerikaner, der mit einem Tierbetäubungsmittel hingerichtet wurde. ( http://www.blick.ch/news/ausland/todeskanditat-als-versuchskaninchen-162906 )

 

- Zwei Welten auch im Strafvollzug. Der Unterschied zwischen Sozialismus und Barbarei.

 

 

 

Veröffentlicht in Kultur und Gesellschaft

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