Lateinamerika: Gegenoffensive von Oligarchen und Imperium ?

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Die Linke in Europa setzt grosse Hoffnungen auf die Linksentwicklung in Lateinamerika. Tatsaechlich gibt es dafuer gute Gruende. Die lateinamerikanische politische Entwicklung widerlegt die Behauptung vom "Ende der Geschichte", beweist, dass Widerstand erfolgreich sein kann und macht Mut. Aber unumkehrbar ist die dortige Linksentwicklung nicht. Im 20. Jahrhundert gab es mehrere Wellen der Erhebung, denen jeweils eine Periode von Putschen folgte, die, gewoehnlich von den USA installierte, Bluthunde an die Macht brachte und ganze Generationen buchstaeblich enthauptete. In letzter Zeit mehren sich die Anzeichen, dass die lateinamerikanische Rechte - die Teile der Bourgeoisie, die fuer ihre Geschaefte und ihre Macht auf die USA setzen - und das Imperium selbst sich daran gemacht haben, eine Konteroffensive ins Rollen zu bringen. Wenn es nach ihnen geht, war Honduras nur der Startschuss.

 

Bei Die Rote Predigt habe ich einen Artikel von Guenter Pohl gefunden, der die Lage kenntnisreich und differenziert umreisst:

 

Rueckkehr der Rechten

http://rote-predigt.over-blog.com/categorie-10287041.html

 

Der Text ist urspruenglich in der jungen welt erschienen. Er ist wirklich lesenswert, wenn man sich ein realistisches Bild machen will.

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