Libyen: Aufstand gegen die "Rebellen" ?

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Meldung von Leonor en Libia vom 20. Mai 2011. Hier die Übersetzung:

 

"Heute war ein harter Tag in Bengasi, und gleichzeitig wares ein grossartiger Tag, weil es eine grosse Erhebung im ganzen Osten Libyens gab, gegen die Invasion und die Unterdrückung des Volkes durch die "Rebellen".

Im Moment weiss ich nur, dass bei den Zusammenstössen viele Menschen ums Leben kamen, ungeachtet dessen aber über einem grossen Teil Bengasi wieder die grünen Fahnen wehen.

Erhebungen gab es in Tobruk und anderen Orten. ..."

 

Quelle: http://leonorenlibia.blogspot.com/

 

 

Veröffentlicht in Afrika

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G
<br /> <br /> Wenn ich dem Link folge komme ich zu einer Passage, in der die Autorin die innere Kraft von demonstrierenden Frauen bewundert, die dem Bericht zufolge skandieren:<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Solo Dios, Moamar y libia!!!!! (Nur Gott, Muammar und Libyen). Ich weiß nicht, was ich damit anfangen soll, bzw. ich weiß es sehr wohl.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Bei zwei der letzten Male, wo wir uns politisch zerstritten haben, ging es um Südafrika und Kurdistan. Ich hatte sinngemäß die nationalistische Ausrichtung und einen meiner Auffassung nach damit<br /> unvereinbare sozialen Anspruch der dortigen Massenbewegungen kritisiert. Entgegen gehalten wurde damals (1994 bzw. 1995), man müsse "vielleicht ein schwarzer Südafrikaner sein, um die<br /> Fortschritte dort zu erkennen" (das warst nicht Du). Im Fall Kurdistans hieß es, die dortige Bewegung kämpfe "immerhin" gegen einen NATO-Staat.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Der ANC regiert seit 1994 Südafrika, das heute als kontinentale Ordnungsmacht zwischen dem Westen und Libyen "vermittelt". Die Euch damals so sympathischen maßgeblichen Teile des kurdischen<br /> Nationalismus haben Anfang der 2000er Jahre ihre Anhängerschaft hinter den Kriegskurs von George Trouble You gebracht.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Man sollte sich den Gefallen tun, und einmal über das Vorgehen des Westens in Libyen sprechen,  ohne sich gleich auf eine Seite zu schlagen, mit der man später dann vielleicht auch nichts zu<br /> tun haben wollte.<br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> In Libyen gibt es, denke ich, einen Krieg, der von der einen Seite ein ungerechter Aggressionskrieg ist, von der anderen ein gerechter Verteidigungskrieg. In DEM Punkt schreibe ich mit Sympathie<br /> für die Verteidiger. Das bedeutet nicht, dass ich im allgemeinen Partei ergreife. Das wäre auch eine Anmassung, weil die Leute dort ihre Sachen untereinander ausmachen müssen und dafür gerade<br /> keine schlauen Ratschläge von westeuropäischen Schreibtischen aus brauchen.<br /> <br /> <br /> ANC/Südarfika und Kurden ind zwei Themen, die man je gesondert besprechen muss. Ganz allgemein und für beide Beispiele geltend besteht unsere Differenz in der Bestimmung der Rolle der Nation im<br /> Verhältnis zum Klassengegensatz. Ein wichtiges Thema, weil man es auf uns näherliegende Verhältnisse auch anwenden muss, EU und deutscher Imperialismus z.B. .<br /> <br /> <br /> <br />