Libyen: Der Imperialismus ist nicht allmächtig.

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Ein kleines Volk trotzt seit jetzt mehr als drei Monaten dem mächtigsten Staat der Erde und seinen kleineren Kettenhunden. Tag für Tag und Nacht für Nacht wird es gebombt, wird die Arbeit von Jahrzehnten systematisch zerstört. Ein nach Bevölkerungszahl kleiner Staat, in dem sich die Bürger zu Wohlstand hochgearbeitet haben, wird um Jahrzehnte "zurückgebombt". Das können sie, die Bluthunde, mit ihren HighTec-Waffen. Aber den Willen des libyschen Volkes konnten sie bisher nicht brechen. Im asymmetrischen Krieg zwischen Panzer und Hirn ist die Verteidigung der eigenen Würde gegen die kranken Ausgeburten der Massenvernichtungsmaschinerie nicht ganz chancenlos.

 

Das ist der Grund dafür, dass der kleine französische Giftzwerg jetzt den Schwanz einzieht. Innerhalb weniger Tage wollten sie Gaddafi erledigt haben. Jetzt muss das Grossmaul Sarkozy mit dem Gaddafi-Regime verhandeln. Die von ihm und seinen Kumpanen eingesetzten, bezahlten und ausgerüsteten "Aufständischen" ( http://islamicrevolutionservice.wordpress.com/2011/07/12/%c2%abwir-verhandeln-mit-frankreich%c2%bb/) machen ihre Sache schlecht. Obwohl ihnen die NATO jeden Meter Bodengewinn buchstäblich freibomben muss, erweisen sie sich als nicht in der Lage, der libyschen Armee und dem bewaffneten Volk gegenüber die Oberhand zu gewinnen. Mit eigenen regulären Truppen einzufallen, trauen sich die Imperialisten bisher nicht. Ein weiterer langdauernder Guerrilla-Krieg stünde ihnen bevor. Also muss verhandelt werden. Ob ihren Kreaturen auf libyschem Boden das recht ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Handlanger fragt man nicht, wenn es um Entscheidungen geht.

 

In den noch freien libyschen Städten hat die Bevölkerung schon Freudenkundgebungen veranstaltet. Es ist zu früh, sich zu freuen. Aufgegeben haben die Aggressoren noch nicht. Aber immerhin - sie müssen verhandeln.

Veröffentlicht in Afrika

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