Menschenwürde für die kubanischen Dissidenten !

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Über die Vernutzung kubanischer Bürgerinnen und Bürger durch die westliche Subversionsarbeit habe ich in diesem Blog schon öfter hingewiesen.  z.B. hier: link . Allerdings nimmt Kuba das nicht einfach hin, so dass manche Dollar-Million in den Sand gesetzt wird: link

 

Immer wieder gelingt es aber den einschlägigen US-Dienststellen, der kubanischen Exilmafia in den USA, westeueropäischen Geheimdiensten, sogenannten Nicht-Regieungsorganisationen und Berufsantikommunisten, mit allerlei Zuwendungen und dem Kitzel der medialen Aufmerksamkeit im Westen Kubaner für die "Dissidentenszene zu gewinnen. Die allermeisten dieser armen Leute bleiben blosses Spielmaterial der ausländischen Intrigen ( linklink ). Manche werden sogar ohne eigenes Zutun zu Dissidenten "ernannt" und zum Objekt der Produktion von Medien-Enten ( link , link ) Nur ganz wenige, wie z.B. die "berühmte Bloggerin Yoani Sanchez, ( link )  machen dabei "Karriere". Die allermeisten werden einfach verheizt, und wenn sie nicht mehr nützlich sind, ihrem Schicksal überlassen. 2010 hatte ich in dem Zusammenhang auf diese Schicksale hingewiesen: link .

 

Jetzt kommt ans Licht, wie es den über 150 Menschen ergeht, die sich 2010/2011 als "Dissidenten" nach Spanien locken liessen. Ein paar Wochen wurde mit ihnen die übliche mediale Schmierenkampagne durchgezogen. Dann waren sie politisch ausgelutscht und bloss noch lästig. Mit ihnen passierte, was in der "freien Welt" mit Menschen, die nicht verwertbar sind, nun einmal passiert. Bei voltairenet.org wird darüber berichtet

 

http://www.voltairenet.org/Das-neue-Leben-der-kubanischen

 

 

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gunther 08/12/2012 20:40


Wieso ruinieren sie ihre eigene Karriere? Sie waren im Knast wegen Kolloboration, dass wir ihnen völlig klar. Die Wahrscheinlichkeit danach aus Kuba rauszukommen ist eher hoch, dass wollen auch
viele. Sie lassen sich missbrauchen, weil sie an den Westen glauben und werden dann in die Irre geführt, aber das heißt ja nicht, dass sie in der Freiheit scheitern. Deren frühere Geschichte im
k. Knast ist doch egal, die haben jetzt Pech gehabt wegen der Krise. Ich kenne da keine früheren Vergleichsfälle, also ob die alle Vergessen werden und ihre Schuldigkeit getan haben. Vllt. denken
auch einige von diesen "Dissidenten", dass sie Politikerkarriere machen, bloß nicht in Kuba. Das muss denen doch klar sein, manchmal frage ich mich was die das bezwecken?

gunther 08/11/2012 13:52


Tja, die Armen. Man ist geneigt Mitleid zu empfinden, aber nach Kuba dem plötzlichen gelobtem Land zurückzukommen wird wohl nicht möglich sein. Das Sein bestimmt das Bewusstsein und nun wissen
die Kubaner nicht was sie machen sollen, vllt. nach Deutschland gehen? Aber da müssen diese armen Kerle deutsch lernen.


Mir kommt es auch manchmal so vor, dass zu viel Werbefernsehen den wahren Blick auf die Verhältnisse versperrt, auch wenn diese Kubaner kaum davon betroffen sein konnten. Aber wir kennen das aus
der DDR, der Westen ist als etwas Himmel erleuchtendes wahrgenommen worden, das lag auch am Werbefernsehen, der Warenwelt, aber auch an der Propagierung des Lebensgefühles "des Westen". So als
Ideologieblase...

Sepp Aigner 08/12/2012 18:58



Sie tun mir tatsächlich leid.  Dass sie versuchen, sich interessant zu machen und sich damit in ein vermeintlich besseres Leben zu katapultieren, ist ja nur die eine Seite. Die andere
ist, dass sie Bauern in einem dreckigen Spiel sind, die natürlich geopfert werden, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben. Dafür verraten diese Dummköpfe ihre Heimat und ruinieren sich das eigene
Leben.