Mutti hat alles im Griff - jedenfalls Deine Geldbörse

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Merkel hat um die Jahreswende herum zwar angekündigt, 2013 werde "ein schwieriges Jahr" werden, aber der Gesamteindruck von der wirtschaftlichen Lage, den sie zu erzeugen versucht, ist: Wir werden das Ding schon schaukeln. Alles nicht so schlimm, jedenfalls nicht in Deutschland. Die Krise wurde ja bisher irgendwie gemeistert und das wird sie auch in Zukunft werden. In Wirklichkeit ist der Hauptinhalt aller "Anti-Krisenmassnahmen", die Zahlungstermine für die nicht mehr bezahlbaren Schuldenberge in die Zukunft zu verlagern, sie zu "verstetigen" und Zeit zu gewinnen, um aus der Bevölkerung herauszupressen, was aus ihr herauszupressen ist - aber mit einem Tempo, mit dem politische Erdbeben vermieden werden sollen. Jetzt erstmal durch die Bundestagswahlen kommen, ist die Devise. Da heisst es einlullen. Danach kommt die Rechnung für die Gimpel, die sich wieder einmal haben hereinlegen lassen.

 

In Wirklichkeit ist die Lage unhaltbar. Der riesige Überhang an Papierkapital, das wie ein Polyp an allen Poren der Gesellschaft saugt, ist seit dem Ausbruch der Krise 2007/2008 nicht kleiner geworden. Die uneinbringbaren Schulden sind nur von den Banken und den grossen Geldvermögen auf die Staaten überwälzt worden. Die Vermeidung der allfälligen Bankrotte der "systemrelevanten" Vampire bedeutet, dass diese auf Kosten der Bevölkerung schadlos gehalten  werden, die Masse der Bevölkerung aber den Schaden hat. Das ist die Merkelpolitik.

 

Wie hinter dem Märchenschleier, den die Massenmedien erzeugen, um die Bürgerinnen und Bürger ruhig zu halten, von den oberen Herrschaften die Lage wirklich eingeschätzt wird, zeigt dieser Artikel in der NZZ:  

 

http://www.nzz.ch/finanzen/uebersicht/boersen_und_maerkte/ponzi-system-der-enormen-verschuldung-1.17924746

Veröffentlicht in Weltwirtschaftskrise

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