Nordkorea droht mit Counter Strike

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Ziemlich unbemerkt hinter dem Medien-Fokus Arabische Staaten halten die USA die koreanische Halbinsel weiter am Rand des Krieges. Sie überziehen Nordkorea mit einer wüsten Propagandakampane. Gerade werden grosse Flotteneinheiten zusammengezogen für die nächsten "Manöver" im März. Der "Zusammenbruch des Regimes" ist das aggressive Ziel der US-Politik - ein Ziel, das automatisch die Lebensinteressen Chinas und Russlands gefährdet. Im Erfolgsfall würde die US-Armee direkt an den Grenzen dieser Staaten stehen.

 

Diese abenteuerliche Politik hat die DVRK jetzt mit einer harten Stellungnahme gekontert. Hier der Text:

 

KCNA Commentary on US-S. Korean Psywar and Military Maneuvers
 
Pyongyang, February 28 (KCNA) -- The Korean People's Army Sunday issued the following stern warning as regards the psychological warfare and military maneuvers against the DPRK on the part of the U.S. and the south Korean group of traitors:

Our army will stage a direct fire at the Rimjin Pavilion and other sources of the anti-DPRK psychological warfare, if this warfare by the south Korean puppet military persists in the frontline area.

The army and people of the DPRK will go into an all-out offensive to put an end to the U.S. imperialists' military occupation of south Korea and the anti-popular ruling system of the group of traitors.

If the aggressors launch provocation for a "local war", the world will witness unprecedented all-out counteraction on the part of the army and people of the DPRK.

The army and people of the DPRK will counter the nuclear blackmail by the aggressors with its own nuclear deterrent and their missile threat with its own missile striking method.

This is the legitimate countermeasures to defend the dignity and sovereignty of the DPRK from the U.S. and the south Korean group of traitors' reckless anti-DPRK attempt.

The gravity of their psywar and war maneuvers lies in that they are all aimed to "bring down" the DPRK.

In the past the south Korean group of traitors used to assert that the authorities had nothing to do with scattering anti-DPRK leaflets. But, it is now openly coming out for the psywar to disorganize the DPRK. The group let not only the military and anti-DPRK conservative organizations but also lawmakers from the "Grand National Party" scatter hundreds of thousands of leaflets, corrupt animation files, foul pamphlets and dirty goods in direction of the north side's area, extremely escalating the confrontation with the DPRK.

The U.S. is behind such smear campaign. Its administration allotted, through democracy foundation affiliated to it, 450,000 dollars for south Korea's psychological warfare against the DPRK in January.

The U.S. and the south Korean puppet forces did not hesitate to announce that the Key Resolve and Foal Eagle joint military exercises include a special operation to remove the DPRK's nuclear deterrent and they are aimed to "destroy" its system.

The reality goes to prove that they leave no stone unturned to stifle the DPRK and such actions are reaching a very dangerous stage.

The socialist fortress of the DPRK remains impregnable despite any psywar and military blackmail by the U.S. and south Korea.

It is a daydream of a fool to hope for "contingency" and "collapse" of the socialist system in the DPRK chosen and built by its people themselves.

The aggressors who dare challenge the socialist system of the DPRK will face the inexhaustible might of its army and people built up under the Songun policy.

Veröffentlicht in Nordkorea

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A
<br /> <br /> Hallo Sepp, ich stimme Dir zu in der Ansicht, dass die USA und Südkorea dort permanent zündeln, mit dem Feuer spielen! "Das warum" erschliesst sich mir jedoch noch nicht so recht? Um die US-Army<br /> an die Grenzen Russlands und Chinas heranzubringen lohnt m.E. der ganze Aufwand nicht? Militärisch macht das keinen Sinn. Beide Staaten haben mehr Menschen unter Waffen, als die USA je aufbringen<br /> könnten. Strategische Lufthoheit, die Möglichkeit Mittel- und Langstreckenraketen einsetzen zu können, die Möglichkeit russische und Chinesische Pazifikhäfen blockieren zu können, das würde alles<br /> Sinn machen, aber dazu brauchte es keinen neuen Korea-Krieg? Einzig ein kontrollierter militärischer Konflikt im Sinne eines Konjunkturprogrammes würde aus Sicht der USA Sinn machen. Er wäre aber<br /> nicht zu gewinnen. Auch wenn die NATO und die Südkoreaner und Japaner eingesetzt werden würden. Das würde dann auch sehr schnell – wie immer bei den Amis – aus dem Ruder laufen. Kurz: Ausser den<br /> Versuch auf diesem Wege China zu destabilisieren, kann ich keinen Sinn in diesem Verhalten sehen! Ob das der eigentliche Plan ist?<br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Es geht mir auch so, dass ich nicht wirklich verstehe, warum die USA in Korea diese Politik der beständigen Spannung am Rand des Krieges betreiben. Genauer gesagt, die Gründe liegen auf der Hand<br /> - die Dominanz in der Region erhalten, China aufmischen bzw. eine Droh-Option halten. Was ich nicht verstehe ist, dass die USA im Ernstfall zwar Fürchterliches anrichten, aber einen grossen Krieg<br /> nicht gewinnen könnten, es sei denn mit atomarem Overkill.<br /> <br /> <br /> Aber bei solchen Fragen unterstellt man ja implizit, dass die US-Politik rational ist. Vielleicht ist diese Unterstellung einfach falsch. Vielleicht ist die Durchgriffsmacht der Kriegsindiustrie<br /> auf die USamerikanische Militär- und Aussenpolitik so gross, dass die Regierung im Interesse der Rüstungsgeschäfte eine Politik betreibt, die sogar gegen die nationalen Interessen der USA selbst<br /> gerichtet sind ? <br /> <br /> <br /> <br />