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Pepito, Obama und die Tragödie

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Sirena-del-Mar http://sirena.blog.de/ hat sich ein Witzchen über Präsident Obama erlaubt:

 

 

Barack Obama besucht eine Grundschule, in die auch der kleine und schüchterne Pepito geht. Als der Präsident ankommt, sind die Schüler mitten in einer Diskussion über die Bedeutung einiger Wörter.

Die Lehrerin fragt ihn respektvoll, ob er die Diskussion über das Wort „Tragödie“ leiten möchte.

Ein Kind beginnt: „Wenn mein bester Freund, der auf einem Bauernhof lebt vom Traktor überfahren wird und stirbt, ist das eine Tragödie.“

„Nein“, meint Obama, „das wäre keine Tragödie, sondern ein Unfall.“

Ein Mädchen steht auf: „Wenn der Schulbus mit 50 Kindern in eine Schlucht stürzt und alle tot sind, muss dass eine Tragödie sein.“

„Auch nicht“, erklärt Obama, „ich denke, das wäre keine Tragödie, sondern eher ein großer Verlust.“

Die Klasse schweigt und so fragt der Präsident: „Kann mir niemand ein Beispiel einer Tragödie nennen?“

Da hebt der schüchterne Pepito seine Hand und beginnt zu sprechen: „Nun, Herr Präsident, wenn Sie und Ihre Frau in der Air Force One fliegen und diese von einer nordamerikanischen Rakete abgeschossen wird, das wäre eine Tragödie, glauben Sie nicht?“

„Sehr gut, mein Junge und kannst Du uns auch erklären, warum das eine Tragödie wäre?“

„Nuuuun, es muss eine Tragödie sein, denn niemand würde sagen, dass es ein großer Verlust ist und … ich wette meinen Hintern, dass es auch kein Unfall ist!!!“

Obama

 

 

Quelle: http://sirena.blog.de/2011/01/12/pepito-obama-tragoedie-10353667/

 

 

Veröffentlicht in Westliche Werte Boerse

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K
<br /> "Geht es "letztendlich" um die Gene ... also die "Rasse" ? In dem Fall würde ich unsere Korrespondenz als beendet betrachten." In der Evolution geht es immer um Gene und deren Äquivalente,<br /> worum sonst? Allerdings absolut wertneutral. Ich habe den Fall auf die Soziale Evolution übertragen und um den Begriff Meme ergänzt, weil es mir passend erschien. Der Evolution ist quasi<br /> schnurzpiepegal, wer oder welche Eigenschaft / Information am Ende als Sieger oder Verlierer dasteht, ausschlaggebend ist allein Überleben oder Extinktion. Darum besagt die Theorie auch, dass die<br /> Gene / Meme in der Praxis getestet / selektiert werden müssen, um ihren evolutiv-neutralen "Wert" zu ermitteln. Darum kann man die Resultate der Evolution auch schlecht voraussagen, niemand kann<br /> das, sonst bräucht ja nicht getestet zu werden. Also, warum "also die Rasse"?<br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Die Geschichte habe ich von Freunden aus Cuba bekommen, es war nach dem Attentat in Tucson und ich denke, darauf ist es auch eine Anspielung, dass er eben viele Feinde im eigenen Land hat.<br /> <br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Ja, so hatte ich das auch verstanden. Aber eben wegen der Amoktat ist die Geschichte makaber - ein Witz, der sich auf etwas bezieht, bei dem Menschen real ums Leben gekommen sind. Aber unabhängig<br /> von diesem Ereignis sagt Dein Blogeintrag auch, glaube ich, über die gesellschaftlichen Verhältnisse in den USA was aus, und deshalb fand ich es "vetretbar", das weiter zu verbreiten.<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> "Wo siehst Du die Ursachen, die "weiterhin in den Hintergrund gedrängt werden" ?" Ganz allgemein, implizit im System Homo sapiens, das keine Anstalten macht, aus den evolutionären Mechanismen<br /> auszubrechen (Gendrift, Selektion). Kurzfristig und für die tägliche Beobachtung macht diese Betrachtungsweise aber weniger Sinn als der Begriff der Sozialen Evolution ("Memdrift", Selektion), weil<br /> Meme in einer Gesellschaft fassbarer sind als Gene. Dabei spielen die konkreten Ursachen für die Beobachtung des Resultats keine Rolle, denn was auch immer die Ursachen gewesen sein mögen, das<br /> Resultat kann im Gegensatz zu dessen Ursachen viel leichter beobachtet und gegebenenfalls zu Mustern zusammengefasst werden. Das macht in einer Welt der notorischen Korruption, Geheimniskrämerei<br /> und false flags auch weitaus mehr Sinn. Ursachenforschung zum Zwecke der Mustervermeidung, also die Umsetzung von Erkenntnis / Erfahrung in die Praxis, ja, davon schwafelt der Homo sapiens lang und<br /> gerne in seinen Sonntagsreden, und jeder hat für sich eine Lösung parat. Weil das im gesellschaftlichen Rahmen nicht funktioniert, noch nie funktioniert hat, hat sich auch der Freie Markt als<br /> bisher effizientestes Instrument der Sozialen Evolution durchgesetzt. Gen für Gen, Mem für Mem haben sich dem Selektionsdruck zu stellen. Diesem Prozess sind auch Begriffe wie Ethik oder Moral<br /> unterworfen, ob sie sich durchsetzen, hängt vom System Homo sapiens ab. Die US haben wie alle anderen Kapitalisten weder den Kapitalismus noch den Freien Markt verstanden. Das ist ein Muster, das<br /> überall dort auf diesem Planeten anzutreffen ist, wo man vorgeblich danach lebt. Die offizielle Linie widerspricht der Praxis. Denn offiziell ist in unserer Ökonomie ein Auto-Korrektiv vorgesehen,<br /> das zwar mit einem ökonomisch-evolutionären Charakter versehen ist, aber eigentlich noch nie gegriffen hat, wenn's wirklich drauf ankam (too big to fail). Dadurch wird der Markt in besonderem Masse<br /> "eigentümlich frei" und wie zu erwarten auf das System Homo sapiens zurückgeworfen - in den Hintergrund gedrängt - von dem man sich vorgeblich etablieren wollte. Grüsse. kosh<br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Es ist nicht ganz einfach, Dich zu verorten. Aber ich glaub, ich hab Dich, bin aber nicht sicher. Geht es "letztendlich" um die Gene ... also die "Rasse" ? In dem Fall würde ich unsere<br /> Korrespondenz als beendet betrachten.<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> "Was bedeutet das Motto "Die Amis auf Kurs" ?" Recht eigentlich ist es ebenso ein Motto der Amis wie jeder mustergültigen Gesellschaft, die in der Hochphase ihrer Dekadenz den historisch üblichen<br /> Niedergang vor Augen verdrängt, vgl. z.B. Eisenhower und die Saat des militärisch-industriellen-(multimedialen, Anm. @kosh) Komplexes. Ich habe mir diese hochkonzentrierte Provokation gegenüber<br /> blindwütig-westlicher US-Fankultur in den Nachwehen zu 911 zur Angewohnheit gemacht, um meinen Standpunkt zu akzentuieren. Obwohl die Ursachen weiterhin in den Hintergrund gedrängt werden, zeigen<br /> sich die Folgen immer offenkundiger. Z.B. entgleitet den US die ökonomische Basis neuerdings hochoffiziell - "die Amis auf Kurs" als Ausdruck der Phänomenologie des Kapitalismus schiefer Prägung.<br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Aha. Danke für die Erklärung. Darf ich Dich noch was fragen ? - Wo siehst Du die Ursachen, die "weiterhin in den Hintergrund gedrängt werden" ?<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> "Du meinst die Kommentare bei Sirena-del-Mar" Bingo! Ich mein', es geht in dem Witz um die Definition der Tragödie, in den Kommentaren wetteifert man wohl eher unabsichtlich um die<br /> Definitionshoheit der Real-Tragikomödie. "Ist hart", aber vielleicht trifft es den Kern der Sache, wenn die Overlords aufgrund solch scharfsichtiger Naivität keinen grossen Verlust darin sähen,<br /> wenn sie mit der zarten Verschmelzung von Unfall, Kollateralschaden und Flächenbombardement noch etwas freizügiger umgingen um Huntingtons Variante der Endlösung in die Praxis umzusetzen. Die Amis<br /> auf Kurs. Grüsse. kosh<br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Was bedeutet das Motto "Die Amis auf Kurs" ?<br /> <br /> <br /> <br />