Radikaler des Tages

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Ein gewisser Herr Gabriel von einer Partei, die sich lustigerweise sozialdemokratisch nennt, hat heute die "Zerschlagung der Grossbanken" gefordert. ( http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schuldenkrise-gabriel-will-banken-zerschlagen-11495600.html ) Es ist ihm sogar aufgefallen, dass die Gewinne der Zocker in deren Taschen wandern, ihre Verluste aber stets vom Staat bezahlt werden, also von unseren Steuern. So könne das nicht bleiben. Herr Gabriel ist also ein herausragender Schnellspanner. Er hat kaum mehr als zwanzig Jahre gebraucht, um zu checken, dass die sogenannte neoliberale Politik, die seine angeblich sozialemokratische Partei an der Regierung nicht anders durchgeführt hat als heute Frau Merkel, darin besteht, die Masse derBevölkerung ärmer zu machen, damit die Reichen noch reicher werden.

 

Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen, Herr Gabriel ! Man glaube einem SPD-Führer kein Wort ! Es ist schon einige Jahre her, dass ein gewisser Herr Müntefering, auch SPD, das Wort von den "Heuschrecken" in Umlauf gebracht hat. Und ? Hat die SPD danach, wo sie in den Bundesländern und Kommunen an der Regierung war, auch nur ein Jota am Ausverkauf des Staats- und Kommunaleigentums, an der "Privatisierung" der öffentlichen Dienste und Versorgung geändert ? Nichts dergleichen. Die Genossen der Bosse tun den Ackermännern nicht weh, sondern fressen ihnen aus der Hand. Die "radikalen" Worte, mit denen das Publikum ab und zu gefüttert wird, dienen zu nichts anderem, als Wählerstimmen abzustauben und anschliessend die Interessen des Grosskapitals zu besorgen, d. h. die kleinen Leute auszusacken.

 

Wer hat uns verraten ... ? Eben. Gabriel, hau ab !

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