Rafael Correa: "Die Revolution muss weitergehen"

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Übernommen von http://www.redglobe.de/amerika/venezuela/5660-rdie-revolution-muss-weitergehenl :

 

»Die Revolution muss weitergehen«

 

 
Donnerstag, den 13. Dezember 2012

 

Rafael Correa

Rafael Correa

 

Ecuadors Präsident Rafael Correa hat am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz in Quito dazu aufgerufen, die revolutionären Prozesse auf dem Kontinent auch unabängig von den jeweiligen Führungspersönlichkeiten fortzusetzen. Von einem Journalisten auf den Gesundheitszustand seines venezolanischen Amtskollegen Hugo Chávez angesprochen, erklärte Correa, der Chávez am Montag in Havanna besucht hatte: »Auch falls er aufgrund der Schwere seines Leidens nicht an der Spitze Venezuelas bleiben kann, müssen die revolutionären Prozesse weitergehen: die Bolivarische Revolution in Venezuela, die Bürgerrevolution in Ecuador, die Prozesse in Argentinien, in Bolivien, unabhängig von den Personen.« Chávez sei jedoch »sehr notwendig«, er sei eine regionale Führungspersönlichkeit, die er immer bewundern werde, »doch niemand ist unverzichtbar und darf es auch nie sein«.

 

 

Am Mittwoch abend richtete sich auch Venezuelas Kommunikationsminister Ernesto Villegas an die Öffentlichkeit, um diese über die Gesundheit des Präsidenten zu informieren. Chávez sei »stabil«, so Villegas. Der Patient befinde sich nach seiner vierten chirurgischen Operation in einem Nachsorgeprozess, der wie der Eingriff selbst ebenfalls kompliziert sei. »Wir vertrauen auf die physische und geistige Stärke des Comandante Hugo Chávez und auf die medizinische Behandlung«, erklärte der Minister. Er rief das venezolanische Volk auf, den Präsidenten und seine Angehörigen durch Gebete und Solidaritätsbotschaften zu begleiten, da diese in jeden Tag mehr stärkten, so Villegas.

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