Rauswurf von USAID aus Russland: Ein kubanischer Kommentar

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

USAID, eine der zentralen Organisationen für die Einmischung der USA in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten, muss ihre Subversions-Aktivitäten in Russland einstellen ( link ). In Kuba, das der US-Suversion seit der Revolution ausgesetzt ist, wird das mit Genugtuung vermerkt. Hier ein Artikel der Granma dazu, in dem auf die USAID/CIA-Aktivitäten in Lateinamerika hingewiesen wird:

 

http://www.granma.cu/aleman/internationales/15oct-USAID.html

 

USAID muss von allen, die sich für Menschenrechte und Zivilgesellschaft einsetzen, geächtet werden. NGOs, die sich mit diesem Verein einlassen, sind entweder naiv und lassen sich für imperialistische Politik einspannen, ohne das selber zu begreifen, - oder sie sind willentlich deren verängerter Arm und täuschen die Menschen, unter Umständen auch die eigenen Mitarbeiter, wenn sie als "NICHT-Regierungs-Organisationen" firmieren. 

 

Das Konzept der "Zivilgesellschaft" selbst wird von vielen, die sich selbst als irgendwie fortschrittlich und links verorten, für eine gute Idee gehalten. Dieses Konzept hängt aber sehr eng mit der imperialistischen Einmischung - nicht nur der USA - in aller Welt zusammen. Es ist die eigentliche Leitidee für die Bevormundung von "nicht-westlichen" Gesellschaften und für die imperialistische Intervention in solche Gesellschaften mit "zivilen" Mitteln. Nicht zufällig schlagen "humanitäre" und "Menschenrechts"forderungen so oft um in Kriegsdrohungen oder sind deren propagandistische Begleiterscheinung. Praktisch ist - ob seine Anhänger das wollen oder nicht - das Konzept der Zivilgesellschaft Ausdruk des westlichen Dünkels, der meint, die ganze Welt müsse nach seinem Vorbild selig werden.

Veröffentlicht in Westliche Werte Boerse

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