Streik und Massenkündigung bei Fresenius-Tochter

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Alle Bundestagsparteien mit Ausnahme der Linkspartei haben die Privatisierungen im Gesundheitswesen zu verantworten. Sie haben dafür gesorgt, dass neben die gesetzliche Krankenversicherung der unübersehbare Dschungel der Privatversicherungen wachsen konnte und das Gesundhetseinrichtungen als Geschäft betrieben werden. Die Folgen sind extrem schädlich für die Kranken, die Beitragszahler und die Beschäftigten.

 

Hier ein Beispiel für den Umgangmit den Beschäftigten:

 

http://kommunisten.de/index.php?option=com_content&view=article&id=3477:damphelios-willkommen-im-kellergewoelbe-des-kapitalismus-&catid=39:kapital-a-arbeit&Itemid=87 

 

Das Gesundheitswesen darf kein Geschäft sein. Es muss als Teil der öffentlichen Versorgung betrieben werden. Gesundheit ist keine Ware. Geschäftemachen und Profit haben hier nichts verloren.

 

CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne müssen dafür zur Rechenschaft gezogen werden, dass sie den Irrweg der Privatisierung des Gesundheitswesens politisch geöffnet haben. Geschieht das nicht, werden sie so weitermachen.

Veröffentlicht in Deutschland

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Günther Wassenaar 07/04/2012 10:58


Mit der Privatisierung der Krankenversicherung hat die Aktion der Geschäftemacherei im Gesundheitswesen nicht begonnen. Ein wichtiger Bestandteilist die private Produktion der Medikamente und der
medizinischen Hilfsmittel, die in Deutschland zu weit höheren Preisen verkauft werden als in allen anderen Staaten. Kampf für eine ordentliche Gesundheitsvorsorge und Versorgung kann also nicht
bei den Krankenkassen und der Krankenversicherung, auch nicht bei den Gesundheitseinrichtungen stehen bleiben, sondern muß den kompletten Kapitalismus einschließen.