Symposium in Hamburg: Kapitalismus in der Krise

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

... mit "hochkarätigen" Referenten

 

Übernommen von http://theoriepraxis.wordpress.com/2012/11/11/hamburg-kapitalismus-in-der-krise/

 

Hamburg: Kapitalismus in der Krise

 

MASCH e.V. (Hamburg)
Veranstaltungsreihe: Kapitalismus in der Krise

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Kapitalismus in der Krise” veranstalten unterschiedliche Kooperationspartner (darunter ist auch die MASCH) eine Veranstaltungsreihe.
Symposium: Kapitalismus in der Krise – Eine Bestandsaufnahme
mit der Marx-Engels-Stiftung
Samstag, 17. November, 11 – 17 Uhr, Georg-Asmussen-Haus, Böckmannstraße 3 (St. Georg), Hamburg

Themen der Referenten:

Dr. Werner Seppmann: Geht dem Kapitalismus die wertschöpfende Arbeit aus? Verschiebt sich die Struktur der Arbeiterklasse in Deutschland von produktiven zu unproduktiven Sektoren? Lässt sich etwas über den globalen Trend sagen? Ist die Arbeiterklasse trotz aller Veränderungen das revolutionäre Subjekt?

Lucas Zeise: Welche Rolle spielt der Finanzsektor in der gegenwärtigen Krise? Wie und warum hat sich der aufgeblähte Finanzsektor entwickelt? Hat der Boom des Finanzsektors die Krise der Warenproduktion durch Befeuern der Nachfrage hinausgezögert und/oder hat er der „Realwirtschaft“ durch Entzug von Kapital geschadet? Was ist „fiktives Kapital“, und welche Rolle spielt es? Ist der Kapitalismus ein unheilbarer Schuldenjunkie, oder könnte ein Entzug funktionieren?

Beate Landefeld: Wie ist die herrschende Klasse in Deutschland strukturiert? Gibt es im Industrie- und Bankkapital Monopole, die Extraprofite realisieren können? Gibt es hierzulande eine Verschmelzung von Bank- und Industriekapital zum Finanzkapital? Was macht seine besondere Stellung aus? Wie groß sind die Interessenunterschiede zwischen Monopolen und nicht-mono¬polistischen Schichten der herrschenden Klasse?

Andreas Wehr: Was sind die Ursachen der Eurokrise? Wie hängt die Krise der EU mit der allgemeinen Krise des Kapitalismus zusammen? Sind die Beziehungen in der EU imperialistisch? Welche sind die herrschenden und welche die abhängigen Länder? Welche Rolle spielen die Monopole, Banken und Staatsapparate der Einzelstaaten? Was folgt daraus für die Strategie des Widerstandes?

Dr. Arnold Schölzel: Was treibt die aktuellen antikapitalistischen Bewegungen an? Was wollen sie? Wohin treiben sie? Welches Potential liegt in ihnen? Wo liegen ihre inhaltlichen und klassenmäßigen Schranken?

 

 

Veröffentlicht in Weltwirtschaftskrise

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