Syrien: Diplomatisches Gerangel hinter den Schlagzeilen

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Syrien konnte weder mit den Methoden des "arabischen Frühlings" noch mit Landsknechtshaufen genommen werden. Der Sturm aus Damaskus und Aleppo ist gescheitert. Die "aufständischen" Banden befinden sich in der Defensive - militärisch, diplomatisch und propagandistisch. Mit dem in sich zerstrittenen Politikasterhaufen, den die Westmächte formal als "Vetretung Syriens" zusammengeschustert haben, ist nicht viel anzufangen. Er ist eher peinlich. Das Bild von freiheitsdürstenden syrischen Soldaten, die zur "Freien Syrischen Armee" überlaufen, um die "Demokratie" zu erkämpfen, ist von den westlichen Massenmedien kaum noch zu halten, so willig diese auch sind. Die Londoner Pommesbude, die den Geheimdiensten dazu dient, ihre Kriegspropaganda in die Medien zu schleusen, wird zunehmend lustlos zitiert. Die Lage ist für die Interventen ziemlich verfahren. Assad hat sich in seiner jüngsten Rede - deren Wortlaut man natürlich von der westlichen "freien Presse" nicht erfuhr - ziemlich selbstbewusst gezeigt. Weit und breit keine Clinton, die ihn pfählen lassen könnte, kein westlicher demokratischer Führer, der in die Kameras grinsen und "Ich kam, sah, und er war tot" sagen könnte.

 

Es gibt eine Reihe von Anzeichen, die darauf hinweisen, dass eine gewisse Umorientierung im Gang ist. Dazu bringt die "Schmiede für politischen Content" http://apxwn.blogspot.de/  eine interessante Analyse aus interessierter russischer Sicht, genauer: der Sicht russischer Geschäftsleute, die im internationalen Business sind: 

 

http://apxwn.blogspot.de/2013/01/schlauer-und-eleganter-neue-runde-des.html

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