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Tejas Nachbar kriegt Arbeit vom BA

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

"Arbeitsplätze schaffen" ist bekanntlich eine Hauptsorge der Regierung. Das ist auch nicht bloss Propaganda. Man will schon Arbeitsplätze schaffen. Und zwar solche:

 

 

BA: Ach so machen wir es jetzt.................,Eigerner Beitrag!

tja nachdem die Bürgerarbeit nicht so läuft und man ja "Sparen" will, sollen ja nun die 1 Euro-Jobs drastisch reduziert werden so kürzlich Frau von der Leier........, gut ich hätte da nichts dagegen aber nun machen sie es offensichtlich eben einfach unter einen anderen Namen weiter so wie bisher, naja mit einen Unterschied der H4-Abhängige hat jetzt mehr lauferei und wohl auch noch weniger Geld als zuvor.

 

Ein Nachbar von mir muss am 01.06.2011 eine Stelle antreten

 

Sehr geehrter Herr.............

ich freue mich ihnen folgende Arbeitsgelegenheit vorschlagen zu können.

Arbeitgeber: Kreissportbund........
Stellenangebot: zusätzliche Helfer im Breitensport im Heimatort und Umgebung
Berufsbezeichnung:Helfer im Gartenbau
Arbeitsort:verschiedene Standorte möglich
Arbeitszeit:Teilzeit-flexibel-36 Stunden Woche
Eintrittsdatum: 01.06.2011;befristet bis zum 30.11.2011
Lohn und Gehalt:810 € Brutto

 

Das ist natürlich ein Witz und eine Frechheit, sagen wir mal der Kollege hat 660-670 € Netto, tja da kann er vielleicht noch Wohngeld beantragen wenn er dann überhaupt etwas kriegt........., er ist natürlich aus der Statistik raus und darf jetzt schön für die Höhe des Regelsatzes arbeiten, tja wie war das noch mal...."wer nicht arbeitet braucht auch nichts zu essen", naja das brauch er sich dann wenigstens für ein halbes Jahr nicht nachsagen lassen.......:crazy:

 

Knapp 20 Leute waren es die da gestern ihren Vertrag unterschrieben haben, man achte oben auf das Stellenangebot und die Berufsbezeichnung, das sind zwei vollkommen andere Tätigkeiten, ich habe ihn gefragt was er denn tun muss, tja Rasenmähen, Wege fegen und alles was so zum grünen Bereich zählt..........

 

Tja das heißt natürlich für ihn und die anderen sich beim Arbeitsamt abzumelden und nach Ende dieser Sklavenarbeit sich dann dort wieder neu anzumelden(16 seitiger Antrag usw.), für die Rente natürlich auch nichts getan und der Kreissportbund ist glücklich so einen billigen Arbeiter zu haben, ich denke mal die werden auch noch Fördergelder oder irgendwas in der Art kassieren............., so ein Dreck, das sind also die Angebote der BA, Arbeiten für einen Hungerlohn, naja die BA ist damit ja in guter Gesellschaft wenn ich da an die ganzen Ausbeuter denke die von den Billiglöhnern leben.............

 

Ich habe sowas schon zweimal abgelehnt und lehne das wieder ab, naja er hat sich nicht getraut und gleich unterschrieben......

 

Wieder mal beweist das, das die BA die Niedriglöhne fördert und auch begünstigt!

Wir brauchen endlich einen flächendeckenden und einheitlichen Mindestlohn nicht unter 10 € die Stunde und das aus mehrerlei Hinsicht wie zb. menschenwürdiges Leben, menschenwürdige Rente etc., alle wissen das aber niemand außer die Partei die Linke fordert das auch!

( http://teja552.blog.de/2011/05/30/ba-ach-eigerner-beitrag-11238460/ )

 

Nachbemerkung:

 

Solche Arbeitsplätze will man schaffen, weil sie zur Absenkung des durchschnittlichen Lohns beitragen. Das BA ist ein Instrument für die Durchsetzung von "Billiglöhnen", die für die Betroffenen Hungerlöhne im Wortsinn sind. Kein Mensch kann von 700 oder 800 Euro im Monat anständig leben. Aber genau das soll durchgesetzt werden. Das ist eine der Grundlagen des deutschen "Exportwunders".

 

"Deutschlands" Erfolg ist durchaus nicht auch der Erfolg der "kleinen Leute". Das Gegenteil ist der Fall.

 

Aber ohne diesen Erfolg stünden diese "kleinen Leute" noch schlechter da ? - Wenn es so ist, wenn es das ist, was von der "sozialen Marktwirtschaft" bleibt, bleibt den "kleinen Leuten" auf die Dauer nichts übrig, als sich endlich von der Illusion "soziale Marktwirtschaft" und dem für alle treusorgenden Staat zu verabschieden und aufzustehen, sich für die eigenen Interessen und GEGEN Kapital und Staat zu organiseren, Damit sich trennt, was nicht zusammengehört, und die wirklichen Fronten in der Gesellschaft wieder klar werden.

Veröffentlicht in Deutschland

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