Trittin tritt in die Bütt

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Um die 25 000 der 60 000 Mitglieder der Partei Die Grünen haben Jürgen Trittin zum "Spitzenkandidaten" für die Bundestagswahlen gewählt. Das gibt einen "knallgrünen Wahlkampf", meint Bundesgeschäftsführerin Lemke. Sie wird schon recht haben. Mit Betonung auf Knall und das Wörtchen Kampf ergänzt um ein r nach dem K. An die Futtertröge wollen sie. Das ist alles. Für die neue Partei der Besserverdienden schickt es sich nicht, in der zweiten Reihe zu fressen. Jetzt braucht es für den Knallwahlkrampf nur noch genügend viele kreuzchenmalende Knaller (jaja, auch Knallerinnen), die Herrn Trittin wieder zu einem Ministeramt verhelfen. Das schafft der Herr Trittin doch mit links. Ehe er nach rechts ins Ministeramt abbiegt. Frohe Nachhaltigkeit noch ! Und ein herzhaftes biodynamisch erneuerbares Helau !

Veröffentlicht in Deutschland

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antagonistica84 11/11/2012 13:14


Das vormalige Mitglied des kommunistischen Bundes Trittin macht


sich Avancen,um im neuen Kabinett als Außenminister zu reüssieren.


Kennt die moralische Verkommenheit eigentlich eine Maßeinheit?

Sepp Aigner 11/25/2012 10:37



Masseinheit: Die Skala ist nach unten offen.



antagonistica84 11/11/2012 11:44


Daß die Grünen mutiert sind zur schlimmsten. bellizistischen Proponentenpartei


in Deutschland,diese Botschaft kommt einfach nicht an beim Wahlvolk.Gespeist


wird diese hochkriminelle Vereinigung durch die Klientel der satturierten Mittelstands-


philister.Cohn-Bendit,nun Europaabgeordneter,ist der abgefeimteste Repräsentant


dieser affirmativen Nato-Politik.

Sepp Aigner 11/25/2012 10:41



Der Bellizismus ist ja nicht umsonst mit viel Menschenrechtsgesülze garniert. So lange die Grünen-Klientel das frisst, klappt die Sache.



landbewohner 11/10/2012 16:09


nun ja, der dosenjürgen und dazu die allzweck-betschwester katrin - diese grüne basis wählt eben , was zu ihr passt und was sie verdient.


inhaltlich ist von der oliv-grünen bande sowieso nichts zu erwarten.

Sepp Aigner 11/10/2012 18:56



Vor gut dreissig Jahrenhabe ich der damaligen Grünen-Führerin Vollmer vorgeschlagen, sie sollten sich doch klar als Klassenpartei, nämlich als Partei des Kleinbürgertums (damals konnte mannoch
sagen: des eher fortschrittlichen Kleinbürgertums) ausweisen und damit die Volksdümmelei des "Volkspartei"-Daseins vermeiden, wenigstens das. Nicht einmal das ist passiert. Die Grünen haben sich
vollständig in die herrschenden Verhältnisse integriert und sind damit ein in den Kernpunkten reaktionärer Haufen geworden. Für mich sind sie heute ein politischer Gegner wie die übrigen
"Blockparteien" auch, in mancher Hinsicht sogar eine Sperspitze der Reaktion. Die Masse der Anhängerschaft sollte man allerdings nicht aus dem Auge verlieren. Die herausragente politische
Eigenschaft des Kleinbürgertums ist, dass es schwankt und gern mit den stärkeren Bataillonen geht. Falls die Linke wieder stärker wird, werden die Grünen vielleicht auch wieder furchtbar
links... 



almabu 11/10/2012 11:34


Okay, zu Trittin gibt es nicht wirklich eine Alternative bei den grünen Männern, oder?
Aber von den drei Frauen wurde die angepassteste und schwächste Grüne "urerwählt".
Was will uns die grüne Basis damit sagen?
Egal, sind sowieso nur die neue Öko-FDP, des selbsternannten urbanen Mittelstandes, sei's drum...

Sepp Aigner 11/10/2012 11:47



Die "grüne Basis" ist sozial ziemlich gemischt. Wen sich die selbstverliebten Öko-Kleinbürger als Repräsentanten wählen - da mische ich mich nicht ein. Leid tun mir nur die idealistischen Ökos,
die sich selber ihr "Bewusstsein" buchstäblich vom Mund absparen müssen, aber immer noch Leute wie Trittin als "irgendwie immer noch die ihren" ansehen.