Über das Ramschsegment auf dem Arbeitsmarkt

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Die menschliche Arbeitskraft ist im Kapitalismus bekanntlich eine Ware. Wie bei allen Warengruppen gibt es auch hier ein Luxus-Segment, die mittlere Preisklasse des Siemens-Facharbeiters und einen Billigsektor, die Ramscharbeitskraft auf KiK-Niveau. In Letzterem geht der Verkauf von Arbeitskraft über in Sklaverei und Zwangsprostitution. Der folgende Artikel veranschaulicht das an Beispielen:

 

http://www.hintergrund.de/201301042402/wirtschaft/welt/der-handel-mit-arbeitskraeften-eine-moderne-form-der-sklaverei.html

Veröffentlicht in Kultur und Gesellschaft

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almabu 01/11/2013 09:24


Der Ausdruck "Ramscharbeitskraft" gefällt mir prinzipiell nicht, Sepp, obwohl ich weiss, dass Du es nicht so menschenverachtend gemeint hast, wie es nun mal klingt!

Sepp Aigner 01/11/2013 09:56



Guten Morgen almabu. Ichhabe den Ausdruck gerade deswegen verwendet, weil er den Zynismus der Sache herausstellt und provoziert. Es IST menschenverachtend, und die Sache braucht das ihr
entsprechende Vokabular. Natürlich bin nicht ich es, der verachtet. Ich gehöre ja selber zu der Ware, von der hier die Rede ist, Segment unterer Rand der mittleren Qulität.