Ungarn: Leben und überleben

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Einigen Einblick in die Lebensverhältnisse geben diese Artikel des bürgerlich liberalen Pester Lloyd. Sie machen verständlich, warum die ungarische Rechte auf die nationale Tube drückt. Wr sonst nichts hat, soll sich wenigstens an nationalistischen Phrasen berauschen.

 

Hungermärsche in Ungarn:

http://www.pesterlloyd.net/2012_06/06hungermarsch/06hungermarsch.html

 

Preise und Verarmung steigen schneller

http://www.pesterlloyd.net/html/1211inflationundarmut.html

 

Zahlen zum Einkommen

http://www.pesterlloyd.net/html/1229einkommmensentwicklung.html

 

 

Es gibt in Ungarn noch keine politische Kraft, die die Interessen der normalen Arbeiter und Angestellten, Prekarisierten und Arbeitslosen verfolgt. Die Sozialdemokratie ist korrupt, das Anliegen ihrer Führer ist nicht das Interesse ihrer Wählerschaft, sondern der Zugang zu den Regierungs-Fleischtöpfen, der ihr zur Zeit verwehrt ist. Die politische Rechte "regiert durch", betreibt gezielt eine Politik der Verarmung und lässt die Faschisten die Drecksarbeit des Terrors gegen Minderheiten machen, die als Sündenböcke dienen müssen.

 

Die Kommunisten haben nur geringen Masseneinfluss. So lange das so bleibt, ist die Verelendung des unteren Drittels der Gesellschaft nicht aufzuhalten. Die Masse der Ungarn bezahlt teuer für die Konterrevolution, die vor zwanzig Jahren durchaus Massnanhang hatte.

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