Venezuela: Gute Ergebisse für die Kommunisten bei den Regionalwahlen

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Bei den venezolanischen Regionalwahlen hat die kommunistische Partei zumeist die Kandidaten der PSUV unterstützt. Für eine Reihe von Mandaten hat sie eigenständig kandidiert. Hier das Ergebnis:

 

Übernommen von http://www.redglobe.de/amerika/venezuela/5673-venezuelas-kommunisten-feiern-erfolg :

 

Venezuelas Kommunisten feiern Erfolg

 

 
Montag, den 17. Dezember 2012 

 

Oscar Figuera

Oscar Figuera

 

Bei ihrer wöchentlichen Pressekonferenz im Gebäude ihres Zentralkomitees hat die Kommunistische Partei Venezuelas (PCV) am Montag die Ergebnisse der gestrigen Regionalwahlen als großen Sieg gefeiert. 20 der 23 Regionalregierungen werden künftig von der Vereinten Sozialistischen Partei (PSUV) und ihren Verbündeten geführt. »Das Volk hat sich erneut für den Veränderungsprozess ausgesprochen«, hob Parteichef Oscar Figuera dieses Resultat hervor. Speziell spiegele das Ergebnis die Anerkennung und Zuneigung von weiten Teilen der Bevölkerung für den erkrankten Staatschef Hugo Chávez wider, so Figuera.

 

Der Generalsekretär des Zentralkomitees kritisierte die Haltung der Opposition, die zwar die Ergebnisse in den drei Bundesstaaten Miranda, Lara und Amazonas anerkannt habe, in denen sie gewinnen konnte, das selbe in den anderen Region jedoch verweigert. Das zeige ihre »Doppelmoral und doppelten Diskurs«, so Figuera.

Die PCV konnte die Zahl ihrer Stimmen gegenüber den letzten Regionalwahlen 2008 auf 250.000 Stimmen steigern und elf Abgeordnete in den Regionalwahlen gewinnen. In vier Staaten waren von der Kommunistischen Partei unterstützte Kandidaten in Konkurrenz zur PSUV angetreten, weil es hier kein Einheitsabkommen erreicht werden konnte.

In Amazonas erreichte Gregorio Mirabal mit 5,1 Prozent den dritten Platz nach Oppositionsvertreter Liborio Guarulla und PSUV-Kandidatin Nicia Maldonado. In Bolívar kam der PCV-Kandidat Manuel Arciniega mit 8,17 Prozent ebenfalls auf den dritten Platz, während hier PSUV-Kandidat und Amtsinhaber Francisco Rangel die Wahl mit 46,03 Prozent knapp vor Andrés Velásquez (44,17%) für sich entscheiden konnte. Ebenfalls dritter wurde mit 10,61 Prozent der Kommunist Florencio Porras, der in Mérida gegen PSUV-Wahlgewinner Alexis Ramírez (50,18%) und Oppositionskandidat Lester Rodríguez (38,83%) angetreten war.

Einen besonderen Achtungserfolg konnten die Kommunisten und die hier mit ihnen verbündeten Tupamaros in Portuguesa feiern. Nach Wahlgewinner Wilmar Castro von der PSUV, der sich mit 53,96 Prozent durchsetzen konnte, belegten sie hier mit 24,51 Prozent den zweiten Platz. Dazu steuerte die PCV 13,42 Prozent bei, die Tupamaros erreichten 10,3 Prozent, die kleine CRV kam auf 0,77 Prozent. Oppositionsvertreter Iván kam mit 21,06 Prozent nur auf Platz 3.

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Siehe auch http://www.redglobe.de/amerika/venezuela/5672-grosser-sieg-fuer-psuv-aber-capriles-gewinnt-miranda 

 

und

 

http://www.granma.cu/aleman/unser-amerika/17dic-venezuela.html         

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