Yoani Sanchez - eine Kämpferin für die westliche Wertegemeinschaft auf Weltreise

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Yoani Sanchez ist meine Lieblings-Kubanerin. Allenfalls die Damen in Weiss schätze ich noch in ähnlicher Weise. Die CIA-Dame macht jetzt Weltreise. Ihre bisherigen Verdienste habe ich in diesem Blog schon öfter gewürdigt, z. B. hier: http://kritische-massen.over-blog.de/article-31311459.html .

 

RedGlobe würdigt auch - http://www.redglobe.de/amerika/brasilien/5802-eine-bloggerin-auf-weltreise :

 

Eine Bloggerin auf Weltreise

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Mittwoch, den 20. Februar 2013

 

Protest gegen Yoani Sánchez in Brasilien

Protest gegen Yoani Sánchez in Brasilien

 

Yoani Sánchez ist auf Welttournee. Die in Havanna wohnhafte Dame mit dem in 20 Sprachen übersetzten Internetblog, »die international deutlich bekannter ist als in Kuba« (taz am Mittwoch), beehrt seit Sonntag Ankündigungen zufolge Brasilien, Peru, Tschechien. Spanien, die Niederlande, die Schweiz – wo sie zwischen 2002 und 2004 lebte, bevor sie freiwillig nach Kuba zurückging –, Italien, die USA und wohl auch Deutschland. An ihrer ersten Station im brasilianischen Recife wurde sie von Mitgliedern des Sozialistischen Jugendverbandes UJS gleich mit Protesten begrüßt. Das war »der lange der Arm der Regierungspropaganda« (taz), während der Regionalabgeordnete Álvaro Gomes von der Kommunistischen Partei PCdoB Frau Sánchez zu einer Persona non grata »für die Demokraten und Revolutionäre« erklärte. Bestätigt fühlen kann er sich durch die ersten Auftritte von Frau Sánchez, die hierzulande ja auch von manchen »Linken« hofiert wird. So weigerte sie sich am Dienstag (Ortszeit) bei einer Diskussionsveranstaltung in Feira de Santana im Bundesstaat Bahia auch auf Nachfrage, etwa gegen die Blockade Kubas durch die USA Stellung zu nehmen.

 

Statt dessen erklärte sie, Brasilien sei ein »Modell für Kuba«. Der Riesenstaat gehört nach UN-Angaben mit Guatemala, Honduras und Kolumbien zu den vier Staaten Lateinamerikas mit der größten sozialen Ungleichheit. Auch beim Anteil der Armen an der Gesamtbevölkerung liegt Brasilien mit Honduras, Paraguay, Bolivien, Kolumbien und Mexiko in der traurigen Spitzengruppe. Angaben der Nachrichtenagentur Agência Brasil leben noch 6,5 Millionen Brasilianer in extremer Armut, auch wenn die Regierung in den vergangenen Jahren Erfolge bei der Bekämpfung der Armut zu verzeichnen hat. Aber was kümmern Frau Sánchez schon die Armen? Sie hat ihre Sponsoren. Oder glaubt jemand, Yoani würde ihre Weltreise aus eigener Tasche bezahlen?

Tatsächlich ein Modell sein könnte Brasilien jedoch im Umgang mit Kuba, zum Beispiel für Washington oder auch Berlin. So besuchte Präsidentin Dilma Rousseff im vergangenen Jahr die Insel und traf sich dabei auch mit Comandante Fidel Castro. Im Januar war dann ihr Amtsvorgänger Lula da Silva in Havanna Hauptredner bei einer internationalen Konferenz für eine gerechtere Welt. Doch das meint Sánchez wohl nicht.

Veröffentlicht in Kuba

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Don Arnulfo 04/24/2013 14:55


jetzt kommt sie nach Berlin, findet Unterschlupf bei den Reportern ohne Grenzen...


Na, der Soros wird wohl ein paar Dollars springen lassen für die armen Reporter..


....Cervantes würde sich wohl im Grabe herumdrehen---


http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/24/yoani-sanchez-am-8-mai-2013-in-berlin-eingeladen-von-reporter-ohne-grenzen-kein-veranstalterhinweis-auf-freundschaftliche-treffen-mit-rechten-und-rechtsextremen-in-brasilien/

Gunther, nur ein Bürger. 02/28/2013 21:31


Die neue Revista ist da: http://cuba-si.org/files/cuba/revista_1-2013_web.pdf

Sepp Aigner 02/28/2013 22:07



Danke für den Link.



Don Arnulfo 02/21/2013 11:58


sanchez, sanchez?


da fällt mir beim googeln das auf "dirty sanchez"


aber mal anders gefragt, woher denn die Kohle für eine Weltreise?


Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.....


ist sie mit der Klingelbüchse durch Havanna getingelt?

Gunther, nur ein Bürger. 02/21/2013 09:10


Ein gutes Modell zur Demokratisierung von YS ist, dass sie doch bei ihrer Heimreise nach Kuba erstmal 1000 freiwillige Aufbaustunden leistet. Ansonsten sollte diese Dame zu 2000 Aufbaustunden
gezwungen werden, in der Landwirtschaft. Dazu erwarte ich eine 1/2 jährliche Kontrolle seitens der Finanzbehörden, die korrekte Verrechnung ihrer Sozialversicherung als Selbständige, einen
monatlich zu zahlenden im feindlichen Dienst stehenden Dissidenten-Zuschlag in Höhe von 2000 Dollar für die Rekonstruktion der Altstadt von Havanna. Und für jedes weitere westliche
Gequatsche 10 Aufbaustunden für ihr Land.


Und wenn nicht, dann sollte doch das Strafrecht greifen... Da gibt es nichts zu verhandeln.

Sepp Aigner 02/21/2013 11:53



Als Kommunist bin ich natürlich nicht so radikal wie Sie. Aber die Richtung gefällt mir schon.