Zahlen zum chinesischen Kapitalexport

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Lange waren die Kapitalströme zwischen China und dem Rest der Welt ziemlich einseitig. Die "westlichen" Kapitale suchten Anlagemöglichkeiten in China. Mittlerweile exportiert China selbst Kapital in erheblichem Umfang und wird damit zum Konkurrenten der westlichen monopolistischen Kapitale, und zwar im Weltmassstab. Interessant ist dabei auch die regionale Verteilung - Asien weit überwiegend, Lateinamerika bedeutend, die alten imperialistischen Zentren Nordamerika und Europa eher peripher.

 

Hier die Zahlen:

 

http://german.china.org.cn/business/txt/2012-11/29/content_27263272.htm

Veröffentlicht in China

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:

Kommentiere diesen Post

Jochen Bruckner 11/30/2012 06:42


Leider ginge es mir im chinesischen Modell auch nicht besser. Vielleicht hätte ich mehr finanzielle Mittel. Aber sonst?

Sepp Aigner 11/30/2012 10:04



Das stimmt wahrscheinlich. Der Aufstieg einer Nation ist nicht unmittelbar gleichzusetzen mit Wohlstand für die Bewohner. Im "kleinen Wohlstand", wie die Chinesen sagen (d.h. ungefähr auf dem
Level eines "Durchschnittseuropäers") leben heute in China erst um die zehn Prozent der Leute. Bis 2020 sollenes zwanzig Prozent sein. Aber für die Chinesen ist der Ausgangspunkt die Gründung der
Volksrepublik 1949. Damals war China ein fast mittelalterliches Land, mit einem der geringsten Lebensstandards auf der Welt. Gemeseen daran geht es heute auch den Allerärmsten unvergleichlich
besser.